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Lagerliste IV
Literatur (Stand 21.01.2011)
1. Landgrebe, Erich: Nur die Nacht und die Sterne. Erzählung. Das kleine Buch 141. 1. Aufl. Gütersloh : Mohn, 1960. S. 78 8° , Pappeinband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 29136 8,00 €
2. Und Idas Thränen fliessen in die Tasse. 6 moralische Geschichten für Kinder gebildeter Stände. Von einer Mutter Anno 1818. Neu entdeckt von Elisabeth Engelhardt. Düsseldorf : Droste , 1970. S. 143 8° , Pappeinband , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 29108 6,00 €
Mit Illustrationen von Aiga Rasch.
3. Rossmann, Hans-Joachim: Sorgenpausen. Geschichten von der Landstraße Catwiesel, der Landstreicher. 1. Aufl. Ahlhorn : Gehrmann, 1993. S. 34 8° , Broschur , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 29065 8,00 €
Inhalt: AM ANFANG IST ALLES OFFEN, BISTRO, MERHABA EKRIM - HALLO, MEINE FREUNDE, BAHNHOFSMISSION, ALRA, BERBERTREFFEN AM SEE, ALLE VÖGEL SIND SCHON DA, RAMBAZAMBA KARNEVAL, B 213, TANZ IN DEN MAI, KÖNIGSSCHIESSEN, FUSSBALL IST UNSER LEBEN, BRENNENDE TRÄNEN, DIE BULLEN VON FRIESOYTHE, KEIN TAG SO WUNDERSCHÖN WIE HEUTE, DIE BUSHALTESTELLE, AM ENDE EINER STRASSE, EIN ZURÜCK GIBT ES NICHT, DIE BACKPFEIFENFABRIK.
4. Der christliche Erzähler. 10. Band. Gütersloh : Bertelsmann, (1931). S. 416 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Schnitt und erste seiten stockfleckig
Bestell Nr.: 28978 10,00 €
5. Rossmann, Hans-Joachim: Wetterleuchten zu Weihnachten. Catwiesel's Erzählungen. Ahlhorn : Gehrmann, 1994. S. 39 8° , Broschur , Schönes Exemplar 3930507064
Bestell Nr.: 28966 8,00 €
Inhalt: VORFREUDE AUF WEIHNACHTEN, FEST DER VERSÖHNUNG, FRIEDEN IST DER WEG, WEIHNACHTEN VOR LANGER, LANGER ZEIT, WEIHNACHTEN EINMAL ANDERS, WEIHNACHTEN TUT SO WEH, JEDER GIBT EINE RUNDE AUS, TRÄNEN LAUFEN ÜBER, DEIN GESICHT WEIHNACHTEN HAT DOCH EIN ZUHAUSE, DIE WEIHNACHTSGESCHICHTE, DIE VERGESSENE GANS, DER VERRÜCKTE TANNENBAUM, FÜR 10 MINUTEN FREI, PLUTO, EIN FREUND FÜR EIN PAAR TAGE SILVESTER.
6. Rossmann, Hans-Joachim: Im Gewitter der Jahreszeiten. Catwiesel's Erzählungen. Ahlhorn : Gehrmann, 1993. S. 36 8° , Broschur , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 28965 8,00 €
Inhalt: Frühling, Sommer, Herbst und Winter, Altweibersommer, Herbstsonne, Es regnet in Strömen, Wie schnell die Zeit vergeht, Vorfreude auf Weihnachten, Weihnachten tut so weh, Weihnachten vor langer, langer Zeit, Der Maler und sein Modell, Die Laubenpieper, Am Tümpel, Unsere Jugend, Das ganze Leben ist Circus, Barfuß im Regen, Unsere lustige Straße, Erinnerungen an Gestern, Rückblick auf das erste Jahr.
7. Rossmann, Hans-Joachim: Eine Reise zurück in die Liebe. Catwiesel's Erzählungen. Ahlhorn : Gehrmann, 1994. S. 31 8° , Broschur , Schönes Exemplar 3930507056
Bestell Nr.: 28964 8,00 €
Inhalt: Spaziergang am Meer, Hallo, mein kleiner Spatz, Ein Abend einmal anders, Muttertag, Nina, Zwischen Schlafsack und Federbett, Erinnerung an Frontenhausen, Frontenhausen - 20 Jahre danach, Total normal, Abschied von der Landstraße, Eine Reise zurück, Die vergessene Gans.
8. Schreyer, Lothar: Der Bamberger Reiter. Schriften an die Nation 13. Oldenburg : Stalling, (1932). S. 72 8° , Pappband , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren, Namenseintrag
Bestell Nr.: 28773 4,00 €
9. Der alte und der neue Glaube. Geschichte in Erzählungen. Geschichtliche Arbeitshefte 9/10. 2. Aufl. Langensalza Berlin Leipzig : Julius Beltz, 1930. S. 77 Kl.-8° , Paperback , Gutes Exemplar mit Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28688 15,00 €
Mit zahlr. Illustrationen. ; Inhalt: Georg Lindenlaub: Der Wodanswanderer, Liselotte Engel: Winfried.
10. Roggenkamp, Viola: Die Frau im Turm. Roman. Frankfurt : S. Fischer, 2009. S. 425 8° , Pappeinband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 9783100660640
Bestell Nr.: 28592 9,00 €
11. Waggerl, Karl Heinrich: Die Schöpfung und weitere Legenden. München : Schneider, 1970. S. 101 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28529 7,00 €
Mit vielen Holzschnitten von Ernst von Dombrowski. ; "Die Kalendergeschichten und Legenden von Karl Heinrich Waggerl gehören zum Besten und Schönsten, was uns der Dichter schenkte, sowohl durch die ausstrahlende innere Heiterkeit, als auch durch den sie erfüllenden tiefen Ernst. Sie werden hier in einer Schmuckausgabe dargeboten, in der Ernst von Dornbrowski mit einer Fülle meisterlicher Holzstiche die Wesensverwandtschaft mit dem Dichter aufzeigt. In einem beglückenden Einklang wird hier das Wort durch das Bild und das Bild durch das Wort gesteigert."
12. Lill, Elisabeth: Die Herrgottsbrücke. Erzählung. Innsbruck Wien München : Tyrolia, 1929. S. 131 Kl.-8° , Paperback , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28528 8,00 €
13. Fechter, Paul: Der Zauberer Gottes. Eine Komödie. Gütersloh : C. Bertelsmann, 1969. S. 95 8° , Pappeinband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28527 4,00 €
14. Legere, Werner: Der Ruf von Castiglione. 6. Aufl. Berlin : Evangelische Verlagsanstalt, 1970. S. 227 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28525 6,00 €
"Henri Dunant, der Genfer Bankier und Vorsitzende einer Aktiengesellschaft, fähr t mit einem einfachen Pferdegespann im Juni 1859 ins Feldlager Napoleons III., um ihm seine~Huldigungsschrift %u überreichen. Auf der Fahrt wird er Zeuge des namenlosen FLlends auf dem Schlachtfeld von Solferino in Oberitalien. Dieser Anblick macht aus dem Bankier einen Samariter. 'Erachtet nicht auf Freund oder Feind, für ihn gibt es nur das große Heer der Verwundeten, die in quakollen Schmerlen nach Hilfe schreien. Erfordert Frauen und Mädchen des Städtchens Castiglione auf, daß sie ihm bei dieser schweren Arbeit helfen. Ihre Parole „Tutti frate lli - Alle sind Brüder" wird für Dunant der unüberhörbare Ruf %ur Gründung einer internationalen Rettungs-organisation für die Verwundeten. Er ruht nicht eher, als bis es %ur internationalen Konvention von Genf kommt. Er selbst wird von den Bürgern seiner Vaterstadt verstoßen, weiler über dieser Samariterarbeit das Unternehmen vernachlässigt und ein 'Bankrotteur wird. Als Greis ist es Dunant noch vergönnt, den Dank <%u empfangen, der ihm gebührt. 1901 erhält der Gründer des Roten Kreuzes den Friedensnobelpreis. JLoman vom Werden des Roten Kreuzes* könnte der Titel dieses erregenden Buches lauten, in dem etwas von Tragik und Gnade in allem menschlichen 'Leben spürbar wird."
15. Fercher von Steinwand, Johann: Sämtliche Werke in drei Bänden. Herausgegeben von Josef Fachbach E. v. Lohnbach. Mit zwei Einleitungen von Franz Christel und Wolfgang Madjera (nur) Band 3. Der Geisterzögling, Epische Gedichte, Krypostoren, Abhandlungen, Aphorismen. Wien : Daberkow, (1905). S. 261 Kl.-8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28497 25,00 €
16. Porger, Gustav (Hrsg.): Moderne erzählende Prosa. Drittes Bändchen. Mit 8 Porträts. Deutsche Ausgaben 100. Bielefeld Leipzig : Velhagen & Klasing, 1930. S. XXVI, 145 Kl.-8° , Pappeinband , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 28496 10,00 €
Inhalt: Ernst Muellenbach: Johannissegen, Ludwig Ganghofer: Das Geheimnis der Mischung, Hermann Heiberg: Vornehme Menschen, Karl Söhle: Friede auf Erden, Margarete von Bülow: Tragik im Alltagsrock, Die Glücksuhr von Wölsis, Richard von Volkmann-Leander: Die künstliche Orgel, Von Himmel und Hölle, Ilse Trapan: Der Sybarit, Adolf Schmitthenner: Friede auf Erden, Friedrich Lienhard: Der Dorfschmied, Widukind.
17. Steinmüller, Paul: Die Rhapsodien des Lebens. Stuttgart : Greiner & Pfeiffer, (1918). S. 84 Kl.-8° , Paperback , Gutes Exemplar, Rücken leicht beschädigt
Bestell Nr.: 28494 5,00 €
18. Steinmüller, Paul: Die Rhapsodien von der Freude. Stuttgart : Greiner & Pfeiffer, um 1917. S. 56 Kl.-8° , Paperback , Gutes Exemplar, Rückem leicht beschädigt
Bestell Nr.: 28493 5,00 €
Mit einem Stempel aus Ludwigslust.
19. Shakespeare, William: Julius Cäsar. Ein Trauerspiel. Für den Schulgebrauch herausgegeben von Alois Hruschka. Freytags Schulausgaben klassischer Werke für den deutschen Unterricht. Leipzig : Freytag, 1895. S. 100 Kl.-8°, Pappeinband , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 28488 9,00 €
20. Golding, William: Herr der Fliegen. Roman. Frankfurt : S. Fischer, 1956. S. 267 8° , Paperback , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28487 8,00 €
Unkorrigiertes Leseexemplar mit beiliegendem Anschreiben des S. Fischer-Verlages von Hans M. Jürgensmeyer.
21. Sternheim, Carl: Aus dem bürgerlichen Heldenleben. Erster Teil. 1. Aufl. Berlin : Aufbau, 1947. S. 220 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar, Einband gering fleckig, innen frisch
Bestell Nr.: 28486 5,00 €
Inhalt: Die Hose, Lustspiel, Der Snop, Komödie, 1913, Schauspiel, Das Fossil, Drama.
22. Davis, Richard Harding: Soldaten des Glücks. Roman in zwei Bänden (nur) Bd. 1. Engelhorns allgemeine Roman-Bibliothek. Eine Auswahl der besten und modernen Romane aller Völker. 17. Jg. Bd. 1. Stuttgart : Engelhorn, 1900. S. 158 Kl.-8° , Leinen , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 28483 10,00 €
Mit zahlr. Illustrationen von Charles Dana Gibson.
23. Storm, Theodor: Sämtliche Werke. Neue Ausgabe in acht Bänden (nur) Band 2. 25. Aufl. Braunschweig : Westermann, 1911. S. 331 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren, Einbandrückseite gering fleckig
Bestell Nr.: 28480 7,00 €
Inhalt: In St. Jürgen (1967) Eine Malerarbeit (1867) Auf der Universität (1862) Posthuma (1849) Wenn die Äpfel reif sind (1856) Drüben am Markt (1860) Der kleine Häwelmann (1849) Geschichten aus der Tonne. Die Regentrude (1864) Der Spiegel des Cyprianus (1864/65) Bulemanns Haus (1964) Im Saal (1848) Veronika (1861)
24. Ehrenburg, Ilja: In Amerika. Berlin : SWA-Verlag, 1947. S. 77 8° , Paperback , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren, Einbandrückseite gering fleckig
Bestell Nr.: 28479 6,00 €
Aus d. Russ. übertr. von Ingo-Manfred Schille. ; Inhalt: In Amerika, Betrachtungen eines Schriftstellers.
25. Wassermann, Jakob: Christian Wahnschaffe. Roman in 2 Bänden (nur) Band 1. Eva. 19.-28. Aufl. Berlin : Fischer, 1919. S. 433 8° , Pappeinband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28478 6,00 €
26. Beetz, Dietmar: Blinder Passagier für Bombay. 5. Aufl. Berlin : Neues Leben, 1984. S. 258 8° , Pappeinband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28330 4,00 €
Illustrationen von Werner Ruhner.
27. Steinhäuser, Klaus (Hrsg.): Kein Duft von wilder Minze. Anthologie. 46 Autoren. 58 Erzählungen. Berlin : Buchclub 65, (1981). S. 369 8° , Pappeinband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28326 10,00 €
"»Jugend hat keine Tugend«, heißt es im Sprichwort. Aber auch: »Gute Nesseln brennen beizeiten!« Tugend bleibt schwach, wenn sie nur gepredigt, nicht aber gelebt, nur übernommen, nicht aber gewonnen wird. Nur wer sich reibt, kann brennen. Nur wer brennt, kann verändern, seine Umwelt, sich selbst. Vom Ändern ist hier die Rede, vom Verändertwerden und Verändernwollen, vom Betroffensein über die erste Liebe wie über den Tod, von Enttäuschung und Sichüberwinden, von Ehe und Freundschaft, von Großeltern und Enkeln, Eltern und Kindern, von schwerem Vergangenen und alltäglicher Schwierigkeit. Da ist ehrliches, kompromißloses Suchen nach Wahrheit, nach Erfüllung im Heute und Hier. »Ich war endgültig aus dem Kreis meiner Kindheit entfernt, wollte erkennen, was ich verlassen hatte«, begründet einer der 46 jungen Autoren dieser Anthologie, warum er schreibt, und ein anderer bekennt: »... weil das Schreiben eine Möglichkeit ist, einzugreifen, weil er sich und andere zum Nachdenken bringen will und weil er nebenbei Spaß daran hat.« Den Spaß und die Nachdenklichkeit der Autoren finden wir in ihren Geschichten. Und wir werden veftrauter mit einer Generation, für die — wie es im Nachwort heißt — »das Antagonistische unserer Vergangenheit zwar nicht erledigt, aber hierzulande überwunden ist, die selbstbewußt und gewiß nicht immer bequem, aber auch selbstkritisch nach einem sinnvollen Leben fragt«." ; Mit zahlr. Illustrationen. ; Inhalt: Jördis Lademann: Ein Jahr Anders, Gert Steinert: Die alte Strecke, Beate Weiß: Die Begegnung, Christoph Warweg: Theresa, Bernd Seidel: Station mit einer Weiche, Rainer Große: Abschied, Torsten Unger: Frisches Brot, Elisabeth Wesuls: Das Brot, Nachruf für verpflanzte Bäume im Winter, Klaus-Peter Schwarz:El San Ernesto de la Higuera, Alfred Pollak: Reisebekanntschaft, Mario Göpfert: Geschieden, Albrecht Günther: November, Frank Lieberwirth: Sonst ist nichts verändert, Matthias Härtel: Und soviel Sterne wie lange nicht, Peter Gruber: Boote, die nachts ablegen, Roland Lampe: Hau bloß ab, Mensch, hau bloß ab, Ralph Grüneberger: Ausflug, Gabriele Berthel: Apropos, Andreas Förster: Am Ende des Regenbogens, Roland Lampe: Humpel-Kumpel, Charlotte Thürling: Weil Rüben wie Leben sind, Rainer Große: Die Lüge, Dorothea Iser: Liane, Sylvia Kabus: Ausschau, Martina Richter: Ob da drüben noch jemand wohnt? Matthias Biskupek: Monica September, Michael Teuscher: Vorwort, Christoph Warweg: Die häßliche Grit, Andreas Förster: Kaltes Glas, Regina Röhner: Das Möbius'sche Band, Michael Fritz: Familienalbum, Renate Wullstein: Sein Geburtstag, Martina Richter: 23. Oktober - Sonniger Herbsttag, Iris Schilke: Nachtschicht, Angela Krauß: Wartezeit, Reiner Bonack: Vorfall an der Ladestraße, Lothar Günther: Der zweite Mann, Arno U. Pfeifer: Parkpfleger, Wolfram Kempe: Zugang, Winrich Fleischer: Auf der Baustelle, Gunter Wollny: Jubiläum, Gerhard Pötzsch: Angst - Herz wird kalt, Karl-Hermann John: Carpe diem, Peter Hoffmann: Freitags, Stephan Ernst: Karle, Günter Hartmann: Wen die Erinnerung hart anpackt, Krumme Nägel, Matthias Biskupek: Fahrtprotokoll, Winrich Fleischer: Die Fahrt, Heike Neumann: Die Trennung, Lothar Röllecke: Im Laufe der Jahre, Hans-Joachim Krenzke: Spaziergang im März, Ulli Schubert: Großmutters letztes Jahr, Mario Göpfert: Meine Großmutter aus Papier, Gerald Frankenhäuser: Betrachtungen eines Enkels, Nachwort, Zu den Autoren, Verzeichnis der Grafiken.
28. Tolstoi, Leo: Anna. Karenina. Roman in acht Teilen. 3 Bände. Deutsche Volksbibliothek. Berlin : Aufbau-Verlag, 1957. S. 296, 391, 337 Kl.-8°, Leinen , Gute Exemplare mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28179 8,00 €
Aus dem Russischen von H. Röhl.
29. Widmer, Karl: Die Frau des Rokoko. Die Frau. Sammlung von Einzeldarstellungen Hrsg. von Arthur Roeßler. 2. Aufk. Leipzig : Rothbarth, 1908. S. 78 Kl.-8° , Paperback , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28177 12,00 €
Mit zahlr. Illustrationen auf Tafeln.
30. Mailer, Norman: Frühe Nächte. Roman. Buchgemeinschaftsausgabe, um 1985. S. 638 8° , Pappeinband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28175 4,00 €
Ancient evenings <dt.> Aus d. Amerikan. von Günter Panske.
31. Wenter, Josef: Laikan der Lachs. Roman. Bücher für alle. Die Bibliothek moderner Romane. Heidelberg.: Palladium Verlag, (1953). S. 265 8° , Halbleder , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28174 5,00 €
32. Manzoni, Alessandro: Die Verlobten. Roman in zwei Teilen. Mit den 402 Ilustrationen der Erstausgabe von 1840. Bibliothek der Weltliteratur. Essen Stuttgart : Phaidon, 1983. S. 430, 334 Gebundene Ausgabe 9783888510373
Bestell Nr.: 28173 12,00 €
I promessi sposi <dt.> Neubearb. nach d. dt. Erstausg. von 1827, Hrsg. von R. W. Pinson.
33. Werfel, Franz: Cella oder Die Überwinder. Versuch eines Romans. 1. aufl. Berlin Weimar : Aufbau-Verlag, 1970. S. 333 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28170 5,00 €
Mit einem Nachwort von Richard Christ.
34. Wouk, Herman: Der Feuersturm. Roman. 2. Aufl. Hamburg : Hoffmann und Campe, 1972. S. 926 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Widmung 3455086201
Bestell Nr.: 28164 4,00 €
35. Werfel, Franz: Die Geschwister von Neapel. Roman. Frankfurt am Main : Büchergilde Gutenberg, 1956. S. 429 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28163 4,00 €
36. Morris, Ira: Die Krone für ein Lied. Roman. Berlin Darmstadt Wien : Deutsche Buch-Gemeinschaft, 1967. S. 514 8° , Halbleder , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28162 4,00 €
37. Wright, Richard: Schwarze Macht. Zur afrikanischen Revolution. Die Bücher der Neunzehn 27. Hamburg : Claassen, 1956. S. 342 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Namenseintrag
Bestell Nr.: 28161 5,00 €
38. Maron, Eric: Die Fürstin. Roman. Club Premiere, 2004. S. 573 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Sehr gutes Exemplar in Originalfolie
Bestell Nr.: 28160 4,00 €
39. Osten, Marissa von der: Petja. Ein Menschenleben. Roman. Hamburg : Marion von Schröder Verlag, (1941). S. 247 8° , Halbleinen , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 28159 8,00 €
40. von Westphalen, Joseph: High Noon. Ein Western zur Lage der Nation. Hamburg : Hoffmann und Campe, 1994. S. 189 8° , Pappeinband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar, Mängelexemplarstempel 9783455081701
Bestell Nr.: 28157 3,00 €
41. Proskurin, Pjotr: Heilig sei er, dein Name. Erstes Buch. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1980. S. 414 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag mit Randläsuren
Bestell Nr.: 28129 5,00 €
Aus dem Russ. von Ruprecht Willnow. ; "Pjotr Proskurin wurde 1928 in einer kleinen Siedlung im Gebiet Brjansk geboren. Er entstammt einer Bauernfamilie und arbeitete längere Zeit als Kraftfahrer und Holzfäller. 1958 veröffentlichte er seine ersten Erzählungen. Große Beachtung fand sein Roman „Schicksal", für den er 1974 mit dem Staatspreis der RSFSR ausgezeichnet wurde. Pjotr Proskurin ist dem DDR-Leser kein Unbekannter. Viele Helden seines Romans „Schicksal" (deutsch 1975) begegnen uns im vorliegenden Roman wieder. So Sachar Derjugin, der im Großen Vaterländischen Krieg in deutsche Gefangenschaft geriet, sechsmal floh, sich einer slowakischen Partisanenabteilung anschloß, wieder gefangengenommen wurde und wie durch ein Wunder den Krieg überlebte. Aber auch nach dem Krieg verläuft sein Leben nicht ohne Konflikte. Als seine Unschuld an der wiederholten Gefangennahme erwiesen ist, könnte er die Strafsiedlung im Ural verlassen, hat aber Scheu, in sein Dorf zurückzukehren, wo er Frau und Kinder zurückgelassen hat, aber auch Manja, mit der ihn seit Jahren eine tiefe Liebe verbindet. Proskurin zeichnet ein monumentales Gemälde der sowjetischen Nachkriegsgeschichte bis in die Gegenwart. Es umfaßt alle gesellschaftlichen Bereiche: von der Dorfproblematik mit Nachkriegseiend und Fehlern in der Landwirtschaftspolitik, dem Aufbau einer modernen Industrie, der Entwicklung der Atombombe bis zu Fragen von Kunst und Literatur und der Auseinandersetzung mit der Person Stalins. Auf jeder Seite spüren wir die tiefe Anteilnahme, die Proskurin clen Menschen entgegenbringt, die unter unsäglichen Opfern und Entbehrungen Gigantisches geleistet haben, dem russischen Volk, dessen Name ihm heilig ist."
42. Zola, Emile: Nana. Die Rougon-Macquart. Natur- und Sozialgeschichte einer Familie unter dem zweiten Kaiserreich. Hrsg. von Rita Schober. 5. Aufl. Berlin : Rütten & Loening, 1963. S. 499 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28109 4,00 €
43. Simonow, Konstantin: Der letzte Sommer. 2. Aufl. Berlin : Volk und Welt, 1972. S. 627 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28108 4,00 €
44. Szekely, Janos: Verlockung. Roman. 2. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1960. 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar, Widmung
Bestell Nr.: 28106 4,00 €
Aus dem Ungarischen von Ita Szent-Ivanyi.
45. So lachte man in der DDR. Geschichten. Geschichten Berlin : Eulenspiegel-Verlag, 1999. S. 159 8° , Pappeinband , Sehr gutes Exemplar 3359009614
Bestell Nr.: 28105 6,00 €
"Die heiteren Geschichten dieses Buches erzählen über den Alltag werktätiger Mütter und tüchtiger Pioniere, über die Taten eifriger BGLer und das Tun übereifriger Parteisekretäre, über einen berühmten Schriftsteller ohne Werk, über gewitzte Schüler und manch anderen nicht zu unterschätzenden Charakter - na, über unsere Menschen eben. Die einen meinen heute: Alles kontrolliert und verordnetes Lachen, die anderen meinen: feiner Humor zwischen und selbst in den Zeilen. In dieser Sammlung können die einen und die anderen nachlesen, worüber wir gelacht haben. Geschichten von Matthias Biskupek, Johannes Conrad, Kurt David, Ottokar Domma, Renate Holland-Moritz, Lothar Kusche, Jochen Petersdorf, Hans-Joachim Riegenring, Ernst Röhl, John Stave, Rudi Strahl, Berta Waterstradt und vielen anderen."
46. Fadejew, Alexander: Die junge Garde. 8. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1953. S. 867 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar, Einband leicht berieben
Bestell Nr.: 28103 5,00 €
47. Seghers, Anna: Das siebte Kreuz. Roman. Bibliothek fortschrittlicher deutscher Schriftsteller. 1. Aufl. Berlin : Volk und Wissen, 1950. S. 421 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren 3472611081
Bestell Nr.: 28101 4,00 €
48. Zola, Emile: Das Tier im Menschen. Die Rougon-Macquart. Natur- und Sozialgeschichte einer Familie unter dem zweiten Kaiserreich. Hrsg. von Rita Schober. 1. Aufl. Berlin : Rütten & Loening, 1969. S. 469 8° , Leinen , Schönes Exemplar, Namenseintrag
Bestell Nr.: 28100 5,00 €
49. Bartsch, Rudolf: Diskretion. Roman. Rudolfstadt : Greiffenverlag, (1962). S. 203 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28099 4,00 €
50. Tynjanow, Juri: Küchelbecker. Dichter und Rebell. Ein historischer Roman. 2. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1977. S. 398 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Widmung
Bestell Nr.: 28092 8,00 €
Aus dem Russischen von Maria Einstein. Redaktionell überarbeitet von Ilse Tschörtner anhand der 1973 erschienenen vollständigen russischen Ausgabe. Mit einem Nachwort von Wladimir Lewin. Anmerkungen am Schluß des Bandes. ; Inhalt: Willi, Bechelkückeriade, Petersburg, Europa, Kaukasus, Auf dem Lande, Söhne des Vaterlandes, Dezember, Der Peter-Platz, Flucht,Festung, Das Ende, Wladimir Lewin: Wissenschaftler und Künstler (Aus dem Russischen von Sepp Görbert) Anmerkungen. ; "Um 1820 schwankte der Boden unter den Mächtigen Europas: Revolution in Spanien, Höhepunkt der griechischen Unabhängigkeitsbewegung, Attentat des Studenten Georg Sand auf den Agenten der Heiligen Allianz Kotzebue in Deutschland. Zur gleichen Zeit schrieb in Rußland ein junger Dichter aufrührerische Verse: Puschkin. Am 14. Dezember 1825 versammelten sich auf dem Petersburger Senatsplatz adlige Revolutionäre, um den Zaren Nikolai I. zu stürzen. Unter den Aufständischen war auch Wilhelm Küchelbecker, ein leidenschaftlicher Republikaner, Dichter und Literaturkritiker, der in die Geschichte als komische Gestalt, als ein vom Pech verfolgter Poet ohne Ruhm eingegangen ist. Nach der Zerschlagung des Dekabristenaufstandes saß er fast zehn Jahre in Einzelhaft. Sein Leben beschloß er 1846 krank und halb erblindet in sibirischer Verbannung. Juri Tynjanow holte diesen russischen Don Quijote aus der Vergessenheit. Er entdeckte Küchelbecker und sein Werk wieder. Der Dichter wurde für ihn zum Seismographen der historischen Bewegungen, er verkörperte Größe und Tragik der russischen Revolutionsgeschichte. 1925, zum 100. Jahrestag des Dekabristenaufstandes, erschien „Küchelbecker, Dichter und Rebell" - nach Gorki „eine entscheidende Neuwertung der Vergangenheit". In dem Roman ist nichts erfunden. Alle Ereignisse um Küchelbecker, z. B. sein Treffen mit Goethe und Tieck, sind belegt. Und doch schreibt Tynjanow nicht als Historiker, sondern als Künstler. Er will „hinter die Dokumente sehen" und ihren verborgenen Sinn aufspüren. „Ich glaube..., daß sich die schöngeistige Literatur von der Geschichte nicht dadurch unterscheidet, daß sie ,erfindet', sondern durch ... das Gefühl der echten Wahrheit: So konnte es sein, so war es vielleicht" (Tynjanow, 1939). „Küchelbecker" folgten 1927 „Der Tod des Wesir-Muchtar" und 1935 bis 1943 „Puschkin"."
51. Johannsen, Christa: Im Schatten des Minotaurus. Roman. Berlin : Union Verlag, 1965. S. 236 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag mit Randläsuren
Bestell Nr.: 28091 6,00 €
"Dieser äußerst flüssig geschriebene Gesellschaftsroman - man kann ihn fast einen Kriminalroman nennen - spielt in Rom, zu Anfang unseres Jahrzehnts, und berührt sich thematisch eng mit Fellinis Dolce-vita-Film. Die Affairen der high so-ciety, Rauschgiftschmuggel, Kuppelei, kaum verborgen hinter einer Schauseite von festlicher Eleganz, erweisen sich zunehmend als Nebenerscheinungen einer über die Kontinente greifenden Verschwörung, für die Korruption, Giftmord, Rechtsbeugung selbstverständliche Mittel sind. Daß Christa Johannsen es verstanden hat, auch die Gegenseite, Menschen aus dem Volk, ehrliche Kriminalisten, die sich zur Wehr setzen und deren Bestrebungen sich deutlich mit Gedanken der päpstlichen Enzyklika „Pacem in terris" treffen, in eindrucksvollen Szenen vor Augen zu stellen, wird ihr der Leser besonders danken. Hier haben wir ein Buch, das große Zusammenhänge mühelos in der verwirrend glanzvollen Szenerie erkennbar werden läßt — vor der Kulisse der „Ewigen Stadt", die in eindringlichen Schilderungen vor dem Leser ersteht. Schutzumschlagbild aus dem DEFA-Film „Ware für Katalonien" "
52. Mauriac, Francois: Die Wege des Meeres. Roman. Berlin : Buchclub 65, 1975. S. 268 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 28088 4,00 €
Aus dem Französischen von Udo Wolf, Nachdichtung der Verse von Günter Kunert. Mit einem Nachwort von Christa Bervernis.
53. Fontane, Theodor: Effi Briest. Roman. Berlin : Buchclub 65, 1965. S. 347 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Widmung
Bestell Nr.: 28087 4,00 €
54. Wangenheim, Inge von: Das Zimmer mit den offenen Augen. Roman. Berlin : Buchclub 65, 1965. S. 623 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28085 4,00 €
55. Knappe, Joachim: Frauen ohne Männer. Roman. Berlin : Buchclub 65, 1975. S. 399 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 28084 6,00 €
"«Solange ich dir half, ging es gut, nach mir hast du nie gefragt», klagt die achtundzwanzigjährige Lenka jenen Mann an, der sie in ihrer Liebe enttäuschte und dessentwegen sie die Heimat verließ. Erst nach ihrer Rückkehr wird ihr bewußt, daß Ruriewski sie nicht Marias wegen von sich stieß. Grundlos hat sie Maria gehaßt, während sie in dem «anderen Land» am Rhein ziellos von einem Ort zum anderen fuhr. Desillusioniert von ihren Begegnungen mit Menschen, die nichts mehr vom Leben erhoffen, kehrt sie nach Greensfelde zurück, noch immer auf der Suche nach einer Heimat. Von einer anderen, ebenso eigenwilligen Hauptgestalt des Buches, dem alten Partisanen Hartmann, trennt sie scheinbar eine tiefe Kluft. Doch wie sie ringt auch er darum, seinen hohen Lebensanspruch zu verwirklichen. Beide Gestalten verkörpern Pole, zwischen denen Joachim Knappe einen weiten geschichtlichen Bogen spannt. Feinfühlig spürt er Menschenschicksalen nach. Einige seiner Gestalten sind uns aus dem Roman «Die Birke da oben» vertraut. Wie dort, fordern sie uns durch das, was sie wollen und vermögen, woran sie scheitern und was sie zwingen, zum Nachdenken heraus." ; "Joachim Knappe wurde 1929 in Zeitz geboren; er begann nach 8jähriger Schulzeit in Leipzig zunächst Elektroinstallateur zu lernen. Bald aber wurde diese Ausbildung unterbrochen. Joachim Knappe trat als Lehrling in eine Medizinglasgroßhandlung ein. Infolge wiederholter Luftangriffe auf die Stadt lebten seine Mutter und er vorübergehend in Eisenberg, wo er bis zur Einberufung zum «Volkssturm» in einer Lebensmittelgroßhandlung arbeitete. Zurückgekehrt nach Leipzig, wurde er Verkäufer. Später zog er aufs Land. 1955 erschien seine erste Erzählung. Von 1956 bis 1959 besuchte er das Institut für Literatur in Leipzig und arbeitete anschließend als Redakteur in Eisenhüttenstadt. Unter dem Titel «Bittere Wurzeln» wurde 1961 seine erste umfangreiche epische Arbeit veröffentlicht. Danach erschienen seine Romane «Mein namenloses Land» (1965) und «Die Birke da oben» (1970)."
56. Balzac, Honoré de: Junggesellenwirtschaft. Romane der Weltliteratur. 1. Aufl. Berlin : Rütten & Loening, 1955. S. 399 8° , Leinen , Gutes Exemplar, kleiner Namenseintrag
Bestell Nr.: 28083 4,00 €
Aus dem französischen von Anna Wagenknecht. Mit einem Nachwort von Hans Mayer.
57. Leonow, Leonid: Werk im Urwald. Roman. Leonid Leonow. Gesammelte Prosa in Einzelausgaben. 1. Aufl. Berlin : Verlag Kultur und Fortschritt, 1965. S. 376 8° , Leinen , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 28082 8,00 €
Aus dem Russischen von Alexander Böltz, Neubearbeitung und Nachwort von Harry Burck.
58. Wolf, Friedrich: Dramen. Bibliothek fortschrittlicher deutscher Schriftsteller. 1. Aufl. Berlin : Aufbau, 1951. S. 379 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit leichten Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28081 8,00 €
Inhalt: DER ARME KONRAD, BEAUMARCHAIS, DIE MATROSEN VON CATTARO, PROFESSOR MAMLOCK, NACHWORT von Hans Mayer.
59. Fjodorow, Alexej: Das illegale Gebietskomitee arbeitet. Erlebnisbericht. 1. Aufl. Berlin : Dietz, 1957. S. 796 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28080 7,00 €
Literarisch bearb. von J. Bosnjazki. ; Inhalt: Vorbemerkung, Vorwort, Erstes Buch. Die Kommunisten gehen in die Illegalität: I Bomben fallen auf Tschernigow, II Schwere Tage, III Das Gebietskomitee arbeitet,Zweites Buch. Die große Abteilung: I Vor dem Kampf, II Die ersten Erfolge, III Das Gebietskomitee im Wald, IV Die große Abteilung, V Die Vereinigung, Drittes Buch. Auf nach Westen!: l Der große Marsch, II Die Partisanenuniversität, III Das Partisanenreich, IV Sprengpioniere.
60. Ssolouchin, Wladimir: Ein Tropfen Tau. 1. Aufl. Berlin : Aufbau-Verlag, 1963. S. 287 8° , Leinen , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 28079 8,00 €
Aus dem Russischen von Georg Schwarz.
61. Marquardt, Hans (Hrsg.): Deutsche Liebesgeschichten aus sechs Jahrzehnten. Leipzig : Reclam, 1960. S. 548 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28078 8,00 €
Inhalt: Heinrich Mann: Eine Liebesgeschichte, Gerhart Hauptmann: Die Hochzeit auf Buchenhorst, Thomas Mann: Ein Glück, Hermann Hesse: Die Verlobung, Friedrich Wolf: Thaddäus und seine Geigen, Arnold Zweig: Kleiner Held, Leonhard Frank: Karl und Anna, F. C. Weiskopf: Die Lebensrente oder Der Teufel schläft nicht, Oskar Maria Graf: Die Geschichte von der buckligen Hölleisen-Gretl, Hans Fallada: Die Sorglosen, Alfred Döblin: Sommerliebe, Bodo Uhse: Die Heilige Kunigunde im Schnee, Adam Scharrer: Die Hopfenpflückerin, Stephan Hermlin: Die Zeit der Einsamkeit, Anna Seghers: Der Mann und sein Name, Nachbemerkung, Quellennachweis.
62. Andrejew, Leonid: Das rote Lachen. Erzählungen 1898-1906. Leonid Andrejew. Gesammelte Werke in Einzelbänden. 1. Aufl. Berlin Weimar : Aufbau-Verlag, 1986. S. 691 Kl.-8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28072 20,00 €
Inhalt: Bargamot und Garaska, Petka auf dem Lande, Der Groß-Schlemm, In dunkle Ferne, Die Erzählung von Sergej Petrowitsch, Das Schweigen, Das Lachen, Die Lüge, Es waren einmal, Die Sturmglocke, Im Frühling, Die Stadt, Der Ausländer, Der Abgrund, Im Nebel, Der Gedanke, Das Leben des Popen Wassili, Die Marseillaise, Das rote Lachen, So war es, Der Gouverneur, Lazarus, Nachwort von Karlheinz Kasper. ;
63. Aakjaer, Jeppe: Die Kinder des Zorns. Eine Gesindegeschichte. Leipzig : Staackmann, 1951. S. 333 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28071 30,00 €
Aus dem Dänisch-Jütländischen von Erich Holm. ; Inhalt: Ratten, Menschenhandel, Die Armenkate, Der erste Meilenstein, Auf dem Nörhofe , Des Hüterjungen Tagewerk, Schulpflichtig, Beim Dachdecken, Rivalen, Der Iltisjäger, In der Knechtekammer, Per ist krank, In der Schule, Auf dem Heimwege, Auf dem Heidewagen, Der tolle Küster, Mutters Stiefel, Bei Kild Pejrsen, Auf dem Wagen des Arztes, Fahr wohl, Welt, fahr hin, Beim Gemeindevorsteher, Am Totenbette des Krämers, Auf Sölsig, Feuer, Das Totenhaus, Von der Krusumer Höhe.
64. Kellermann, Bernhard: Totentanz. Roman. Bibliothek fortschrittlicher deutscher Schriftsteller. 1. Aufl. Berlin : Aufbau, 1951. S. 545 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit leichten Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28070 8,00 €
Mit einem Nachwort von Hans Mayer.
65. Ehrenburg, Ilja: Der zweite Tag. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1958. S. 551 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Namenseintrag
Bestell Nr.: 28065 4,00 €
66. Galin, Boris: Irgendwo im Donbass. 3. Aufl. Berlin : Dietz, 1952. S. 170 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28064 6,00 €
Aus d. Russ. übers. von Hilde Angarowa.
67. Rolnikaite, Maria: Ausweiskontrolle! Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Kultur und Fortschritt, 1971. S. 261 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Widmung
Bestell Nr.: 28062 10,00 €
Aus dem Russischen von Hans-Joachim Grimm. ; "Maria Rolnikaite, 1927 in Klaipeda geboren, entstammt der Familie eines jüdischen Rechtsanwalts. Als die Hitlerarmeen 1941 in Sowjetlitauen einfielen, wurden Maria, ihre Mutter und ihre drei Geschwister in das Ghetto von Vilnius verschleppt. Bei den faschistischen Massenvernichtungen in Paneriai fanden die Mutter und die beiden jüngeren Geschwister den Tod. Maria blieb am Leben und durchlitt die ganze Hölle faschistischer Menschenentwürdigung. Aus dem Ghetto brachte man sie in das Lager Strazdenhof bei Riga, dann in das KZ Stutthof bei Danzig. Dort wurde sie 1945 von der Roten Armee befreit. Nach Vilnius zurückgekehrt, traf sie ihren Vater wieder, der in der Roten Armee gekämpft hatte, und die ältere Schwester, der die Flucht aus dem Ghetto geglückt war. Maria arbeitete als Angestellte und besuchte nebenbei die Abendschule. Später absolvierte sie nach fünfjährigem Fernstudium das Gorki-Literatur-institut in Moskau. Heute ist sie Schriftstellerin.Im Ghetto und im KZ hatte Maria Rolnikaite, ähnlich wie Anne Frank, ihre Erlebnisse in Hefte und auf Papierfetzen geschrieben. Diese erschütternden Aufzeichnungen, 1963 unter dem Titel „Mein Tagebuch" erschienen, machte der Union-Verlag 1967 auch den Lesern in der DDR zugänglich. „Ausweiskontrolle" (1969), das erste größere belletristische Werk der Autorin, ist fest in diesen grausamen Jugenderinnerungen verankert. Ohne sich vollends mit der Romanheldin Irena zu identifizieren, hat Maria Rolnikaite ihr viele autobiographische Züge verliehen. Aus dem schmerzlichen eigenen Erleben der Autorin erwächst die Wahrhaftigkeit des Buches, die Leidenschaftlichkeit und Sensibilität der antifaschistischen Haltung Irenas."
68. Claudius, Eduard: Früchte der harten Zeit. Berlin : Verlag Tribüne, 1953. S. 614 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28060 6,00 €
Inhalt: Gewitter, Salz der Erde, Mensch auf der Grenze, Das Opfer, Haß, Die Nacht des Käuzdiens, Der letzte Galgen, Die Geburt, Das Dorf vor dem Fluß, Dorf ohne Feldrain.
69. Popow, Ivan: Als die Nacht verging. Roman. Als die Nacht verging. Roman., 1953. S. 593 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28059 5,00 €
Nach der Übersetzung aus dem Russischen von Alexander Böltz. ; "Dieser Roman versetzt uns in das düstere Rußland der Stolypinschen Reaktionsperiode. Mit einem jungen Funktionär der revolutionären Arbeiterbewegung erleben wir die abenteuerliche Flucht aus der zaristischen Verbannung und anschließend den schweren Kampf der Werktätigen gegen die unerhörte Ausbeutung, die Verelendung der Massen, gegen den blindwütigen Terror der zaristischen Geheimpolizei - der Ochrana - und der berüchtigten Schwarzhunderter. Pawel, so heißt der junge Revolutionär, findet nach seiner Flucht in der illegalen Arbeit für die Partei in Moskau das Mädchen wieder, das er schon seit seiner Schulzeit liebt. Der Kampf, die Sorge um die Partei, die Eigenwilligkeit der beiden jungen Menschen verwehren es ihnen lange, völlig zueinanderzufinden, bis sie schließlich doch - wenn auch durch Klawdias Verhaftung räumlich getrennt - in voller Übereinstimmung den Weg des Kampfes gehen. - Gemeinsam mit dem Funktionär Drosdow und Arbeitern aus den Betrieben leisten sie ihre große revolutionäre Arbeit, kämpfen für die Erhaltung und Festigung der illegalen Organisation, gegen den Terror der Reaktionäre und den Versuch opportunistischer Elemente, die revolutionäre Partei zu liquidieren. Wir sehen Pawel bei der Organisierung illegaler Versammlungen, bei der Vorbereitung und Durchführung von Streikbewegungen und gewinnen einen tiefen Einblick in den heroischen Kampf der russischen Arbeiterklasse, in den Kampf, der mit dem Aufbau der leninistischen Partei und der Annahme des Stalinschen Organisationsplanes die Voraussetzungen für den endgültigen Sieg der russischen Arbeiter und Bauern schuf."
70. Feuchtwanger, Lion: Erfolg. Drei Jahre Geschichte einer Provinz. Roman. Bibliothek fortschrittlicher deutscher Schriftsteller. 1. Aufl. Berlin : Volk und Wissen, 1950. S. 776 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28058 8,00 €
71. Kramarenko, Boris: Ruf aus den Sümpfen. Roman 1. Aufl. Berlin : Verlag Kultur und Fortschritt, 1959. S, 365 8° , Leinen , Gutes Exemplar, kleine Widmung
Bestell Nr.: 28057 6,00 €
Aus dem Russischen von Gottfried J. Wojtek, Liedtexte nachgedichtet von Wilhelm Taczyk.
72. Zalka, Maté: Doberdó. 1. Aufl. Berlin : Dietz, 1950. S. 334 8° , Pappeinband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28056 10,00 €
Aus dem Russischen von Horst Wolf. ; Inhalt: Mate Zalka — General Lukács, Doberdo: 1. Von neuem bei der Feldtruppe, 2. Monte Clara, 3. Steine, Kanonen, die Herren Offiziere und Soldaten, 4. Der Geist des Krieges, 5. Populärer Traktat über die Latrine Nr. 7, 6. Frontabschnitt Doberdo, 7. Der Rubikon.
73. Fast, Howard: Der Amerikaner. Eine Legende aus dem Mittelwesten. 1. Aufl. Berlin : Dietz, 1950. S. 368 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit leichten Gebrauchsspuren, Widmung
Bestell Nr.: 28055 6,00 €
The American <dt.>
74. Soromenho, Castro: Senhor Americo kehrt nicht zurück. Roman. 1. Aufl. Berlin: Verlag Volk und Welt, 1964. S. 255 8° , Leinen , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 28052 18,00 €
Terra Morta -dt- Aus dem Portugiesischen von Johannes Klare. Mit einem Nachwort von Alfred Antkowiak.
75. Putrament, Jerzy: September. Roman. 2. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1959. S. 602 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Einband mit geringen Gebrauchsspuren, Widmung
Bestell Nr.: 28051 8,00 €
Putrament, Jerzy *1910-1986* ; Wrzesien <dt.> Aus dem Polnischen von Kurt Kelm und Klaus Marschke.
76. Nikolajewa, Galina: Schlacht unterwegs. Roman. Berlin : Verlag Kultur und Fortschritt, 1962. S. 920 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar mit leichten Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28050 4,00 €
"Dieser Roman ... ist ein erster Versuch, jene entscheidende Entwicklung, die nach dem Tode Stalins in der Sowjetunion einsetzte, künstlerisch umfassend zu gestalten. Galina Nikolajewa - in Deutschland durch ihren Roman „Ernte" und die Erzählung „Das Geständnis" bekannt - hat ein Werk geschaffen, dem innerhalb der nach dem XX. Parteitag der KPdSU entstandenen Literatur richtungweisende Bedeutung zukommt. Beziehungsvoll wählte die Autorin den Titel „Schlacht unterwegs". So wie die ganze Sowjetgesellschaft befinden sich auch die Helden des Romans - Arbeiter, Ingenieure und Kolchos: bauern, Partei- und Wirtschaftsfunktionäre - auf dem Weg zum Kommunismus. Doch dieser Weg ist keine glatte Straße. Es gibt Hindernisse. Menschen, die sich als Kommunisten bezeichnen, in Wahrheit jedoch das Recht verwirkt haben, als Vertreter einer revolutionären Partei angesehen zu werden, klammern sich an überholte Organisationsformen der Wirtschaft, praktizieren einen längst untauglieh gewordenen Arbeitsstil. Dogmatismus und Karrierismus im Gefolge des Personenkultes drohen den Fortschritt zum Kommunismus zu hemmen. Eine Schlacht muß geschlagen werden, eine „Schlacht unterwegs". Galina Nikolajewa macht uns zu Zeugen dieser Auseinandersetzungen, die sie in einer spannenden und ergreifenden Handlung am Beispiel eines Traktorenwerkes und der in ihm tätigen Menschen darlegt. Dabei geht es nicht nur um den wissenschaftlich-technischen Höchststand in der Produktion, sondern auch um das moralische Antlitz des kommunistischen Menschen. Organisch verschmilzt die Geschichte der Liebe zwischen den beiden Hauptgestalten, dem Ingenieur Bachirew und der Metallurgin Tina, die beide durch frühere Fehlentscheidungen ehelich gebunden sind, mit dem Gesamt des Romans. Auch diese Liebe ist eine „Schlacht unterwegs". Sie steht für das Ringen um neue moralische Verhaltensnormen und packt uns nicht minder als das allgemein-gesellschaftliche Anliegen des Romans."
77. Beuchler, Klaus: Das Dorf in der Wildnis. Berlin : Verlag Tribüne, 1955. S. 148 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 28049 10,00 €
Mit Illustrationen von Karl Stratil. ; Inhalt: DER AUFBRUCH: Die Begegnung, Die Geschichte mit der Birke, Kolonisten in der Baracke, Stubbenroden - Anfang und Ende, Der Traum vom Haus, Und auf der Karte steht ein „L" , Zweimal Bendix, DIE PRÜFUNG: Frühling im Schraden, Wachsendes Dorf. Wachsende Menschen? Das erste Brot, Der 13. August, Pjotr Werschinin, der Stabskapitän aus Artjomowsk, DIE BEWÄHRUNG: Auf der Heerstraße, Richtfest, Zahlenkolonnen - und was dahintersteckt, KD - 35, Mäuse! Sogar auf zwei Beinen, Bauernschürze und Banner, Briefe an den Landrat, Der Minister, Zwei Ochsen bleiben übrig, Das Kulturhaus, Und wer wird Bauer? Agronom Friedrich Bäuerle, Zwei aus dem Allgäu.
78. Illes, Bela: Brennende Theiß. Roman. 1. Aufl. Berlin : Dietz, 1959. S. 737 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Widmung
Bestell Nr.: 28048 6,00 €
Übers. aus d. Ungar. von Bruno Heilig. ; Inhalt: Vorwort von Bela Kun, Erster Teil: Auf der Theißbrücke, Peter Kovaks erzählt von seinen Lehrjahren, Astern, Der 21. März, Auf ungebahnten Wegen, Der Erste Mai, Zwischenspiel, Brennende Theiß, August, Sumpf, In Wien, Zweiter Teil: Drei Dokumente, Neue Taktik, Armen Mannes Blut ist billig, Bekesch, der Spezialist, Lohnkampf im Frühling 1920, Taufe, Feuer, Nahkampf, Noch einige Wochen, Die Rote Armee kommt! Auf dem Wellenberg, Im Wellental, Vorwärts, immer vorwärts! Peter Kovacs beendet seine Erzählung, Dritter Teil: Invalide, Zu Hause, Fieberflecke, Nahkampf, Gespenster gehen um, Herren und Arbeiter, Wieder zu Hause, Im Namen Seiner Majestät des Königs! Am Kreuzweg, Für die Partei, Nachwort des Verfassers.
79. Heym, Stefan: Der König David Bericht. Roman. 3. Aufl. Berlin : Buchverlag Der Morgen, 1975. S. 286 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28023 7,00 €
"Mord und Verrat, räuberische Kriege und Korruption, Personenkult, Machtgier und zerstörerische Sinnlichkeit - oder Bund Gottes mit dem Hause David? David der Weise, der Starke, der Schöne, der Goliath-Bezwinger und Sänger Sauls: Was ist Legende, was Wirklichkeit? Ethan aus Esrah, der Redakteur des von Salomo befohlenen Berichts über David, den Vater, forscht nach den Zeugen der Wahrheit, findet sie, enthüllt die dunklen Züge einer blutigen Dynastie - und wird totgeschwiegen. Stefan Heym zeichnet in seinem neuen Roman das genaue Bild einer Despotie in der Frühzeit der Ausbeuterherrschaft. Er legt ihre Praktiken und ideologischen Modelle bloß, dringt ein in ihre grausamen Widersprüche, ihre Menschen- und Geistfeindlichkeit, in den Zwang, die Wahrheit zu beugen, Bewußtsein zu manipulieren. Das geschieht in solch einer sinnlich beeindruckenden Tiefe der Verallgemeinerung, daß der „Eine und Einzig Wahre und Autoritative, Historisch Genaue und Amtlich Anerkannte Bericht über den erstaunlichen Aufstieg, das Gottes-fürchtige Leben sowie die Heroischen Taten und Wunderbaren Leistungen des David ben Jesse usw. usf." eine für alle geschichtlichen Formen der Unterdrückung des Volkes aussagefähige und damit hochaktuelle Dimension gewinnt. Mit David bleiben Salomo und die Hofclique und die willfährigen Speichellecker am Thron auf der Strecke. Was verschwiegen werden soll, wird gerade durch das Scheitern jenes Berichts mit dem endlosen Namen offenbar: David der Mörder, David „die männliche Hure im Dienste der Priester", Salomo, der „kleine Halsabschneider" und dagegen der nicht zu unterdrückende „Groll der verarmten Massen gegen den wachsenden Reichtum der Bodenbesitzer und des Königlichen Hauses"."
80. Kraszewski, Józef Ignacy: Tagebuch eines jungen Edelmannes. Berlin : Aufbau, 1955. S. 215 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Einband gering fleckig, innen frisch
Bestell Nr.: 28020 4,00 €
Mit zahlr. Illustrationen von Eva Johanna Rubin. ; Aus dem Polnischen von Henryk Bereska.
81. Kölwel, Gottfried: Die Stimme der Grille. 1. Aufl. Berlin : Verlag der Nation, 1954. S. 137 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren, Widmung
Bestell Nr.: 28018 5,00 €
Mit zahlr. Illustrationen von Max Schwimmer.
82. Richter, Götz R.: Schiffe, Menschen, fernes Land. Das Buch einer großen Fahrt. Berlin : Verlag Kultur und Fortschritt, 1959. S. 423 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 28016 4,00 €
83. Hauptmann, Helmut: Der Kreis Der Familie. Halle : Mitteldeutscher Verlag, 1964. S. 271 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Widmung
Bestell Nr.: 27947 5,00 €
Mit zahlr. Illustrationen von Werner Klemke.
84. Steinmann, Edith: Jochen Sonnholz. Schwerin : Petermänken-Verlag, 1958. S. 239 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Widmung
Bestell Nr.: 27871 20,00 €
Mit einer Widmung der Autorin.
85. Ehrenburg, Ilja: Der Sturm. Roman in sechs Teilen. Moskau : Verlag für fremdsprachige Literatur, 1948. S. 801 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar, Einband stärker berieben
Bestell Nr.: 27866 4,00 €
86. Fries, Fritz Rudolf: Der Fernsehkrieg 2. Aufl. Rostock : Hinstorff, 1975. S, 143 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27862 5,00 €
Inhalt: Der Seeweg nach Indien, Viva America!, Der Schlaf eines Diktators, Der Läufer auf dem Dach, Liebold, Der Bananenkönig, Pan Tadeusz, Die Bücher, Der Fernsehkrieg, Die Entbindung, Der Park von Warna, Beschreibung meiner Freunde. ; "Don Cristöbal Colön, der Hergelaufene, armer Weberssohn aus Genua, der Besessene, der linksherum will um den Globus, linksherum nach Indien als Admiral aller Meere und Länder, der Narr, dem Amerika dazwischenkommt und nicht genügt, der als Gefangener zurückgeführt wird durch Palos zum Hofe der spanischen Könige, der wieder und wieder ausfährt, das Paradies zu suchen, der die Hoffnung der Bauern mit sich trägt und doch nur Werkzeug ist in den Händen der Mächtigen, - das Mädchen, das auf der nördlichen Insel lebt und einsam ist und an ihren Geliebten denkt, der sie verlassen hat, und an ihren Sohn, der in ihrem Leib wächst und ihre Zukunft hell macht, - der Läufer auf dem Dach, dem auf dem Wege die andere Liebe begegnet und der doch die erste nicht vergessen kann, - der Mann, der sein Ich aufgibt, um zu überleben, und der die zweite Haut nicht wieder abzustreifen vermag: Menschen aus Geschichte und Gegenwart, deren Schicksalen Fritz Rudolf Fries, der Verfasser der „Seestücke" und des Romans „Das Luft-Schiff.', in seinem thematisch weitgefächerten Erzählungsband nachspürt, der hier in zweiter, erweiterter Auflage vorgelegt wird."
87. Panduro, Leif: Die Fenster. Roman. 1. Aufl. Berlin : Volk und Welt, 1973. S. 208 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27855 4,00 €
Vinduerne <dt.> Aus dem Dän. von A. O. Schwede. Mit einem Nachw. von Alfred Antkowiak.
88. Seghers, Anna: Transit. Roman. Gesammelte Werke in Einzelausgaben. Anna Seghers 5. 2. Aufl. Berlin Weimar : Aufbau-Verlag, 1982. S. 284 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27854 4,00 €
"Brotkarten, Stempel, Gerüchte, Bestechungen, Schwindel: das ist das Frankreich von 1941. Spanienkämpfer, entlassene Fremdenlegionäre, Schieber aller Länder bevölkern die Szene, die hoffentlich bald zum Tribunal wird. Bald scheint die Sonne, bald peitscht der Mistral. Und alle diese Menschen, hergeweht aus allen Ländern der Welt, aufgebrochen aus verbrannten Städten des Westens und Ostens, den Konzentrationslagern oder dem Gemetzel entronnen, genießen auf Abruf „das einzige wirkliche Glück, das jedem Menschen, in jeder Sekunde zugänglich ist, das Glück zu leben"."
89. Newerly, Igor: Archipel der wiedergewonnenen Menschen. Berlin : Verlag Neues Leben, (1951). S. 398 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren, Widmung, Einband leicht bestossen und leicht angestaubt
Bestell Nr.: 27852 9,00 €
Archipelag ludzi odzyskanych <dt.> Aus dem Poln. übertr. von Agnes und Resi Flierl. ; "Der Autor wurde 1903 im Urwald von Bielowieza geboren. Er beendete das Gymnasium in Rußland, von wo er 1923 nach Polen zurückkehrte. Von 1926 an widmete er sich der pädagogischen Arbeit - als Mitarbeiter und Sekretär von Janusz Korczak, als Leiter der Tischlerwerkstatt und Erzieher im Waisenhaus in der Krachmalnastraße, und schließlich in »Unserem Hause« in Bielan. Gleichzeitig studierte er an der Freien Universität. Bruchstücke seines ersten Romans »Strom am Bauernufer« erschienen 1938 im »Robotnik«. Im Jahre 1943 wurde Newerly verhaftet und unter der Beschuldigung, sich kommunistisch betätigt zu haben, nach Majdanek, später nach Auschwitz, Oranienburg und Bergen-Belsen verschleppt. 1945 kehrte er nach Warszawa zurück, wo er in der RTPD arbeitet. 1948 veröffentlichte Newerly einen Roman unter dem Titel »Der Junge aus den Salzsteppen«. Das Material zu dem Buch »Archipel der wiedergewonnenen Menschen« sammelte der Autor während seiner zahlreichen Wanderungen durch Warmia und Masuren."
90. Mundstock, Karl: Meine tausend Jahre Jugend. 2. Aufl. Halle Leipzig : Mitteldeutscher Verlag, 1986. S. 424 8° , Leinen , Schönes Exemplar 3354000570
Bestell Nr.: 27850 6,00 €
91. Giannini, Sirio: Das weiße Tal. Roman. Berlin : BuchClub 65, 1974. S. 257 8° , Pappeinband , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 27849 4,00 €
La valle bianca <dt.> Aus d. Ital. von Rudolf Reiners.
92. Kasakewitsch, Emanuel: Frühling an der Oder. Berlin : Volk und Welt, 1953. 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit leichten Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 27842 4,00 €
Aus d. Russ. übers. v. Benita v. Rimscha.
93. Mundstock, Karl: Zeit der Zauberin. Halle Leipzig : Mitteldeutscher Verlag, 1985. S. 501 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27840 4,00 €
94. Granin, Daniil: Dem Gewitter entgegen. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Kultur unf Fortschritt, 1963. S. 415 8° , Leinen , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 27838 4,00 €
Idu na grozu <dt.> Aus dem Russ. von Dieter Pommerenke.
95. Bruns, Marianne: Grossaufnahme leicht retuschiert. Roman. Berlin : Buchclub 65, 1973. S. 207 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 27835 4,00 €
"Eine ungewöhnliche Geschichte, insofern ungewöhnlich, als eine Mutter das Leben ihrer Tochter erzählt. Dabei kann es nicht ganz ohne Retusche dieses Porträts abgehen, so sehr sich die Mutter auch um Objektivität bemüht. So entsteht eine fesselnde Familiengeschichte vom Jahre 1930 an bis in die Gegenwart, eine Intellektuellen-Familie, schicksalsverbunden und befreundet mit einer Familie aus der Arbeiterklasse, wächst hinein in unsere Welt. Die erzählende Mutter ist eine gute Psychologin, die feinfühlend und kritisch Kindheit, Jugend und Familienleben ihrer kräftigen und gradlinigen Tochter beobachtet und entscheidende Ereignisse aus allen Lebensaltern aufzeichnet: von der scheinbar idyllischen Kindheit über Liebeserlebnisse, Ehe, Aufstieg bis hin zu einer Erschütterung der Existenz, die Anlaß zu einer Neuorientierung wird. Der Bericht der Mutter - einer Übersetzerin, die ihn für einen englischen Freund niederschrieb - ist unsentimental abgefaßt, leicht ironisch, nicht ohne gelegentlichen Humor. Dicht und nahtlos entwickeln sich die Ereignisse und aus ihnen die Charaktere. Es ist, als würden dem Leser neue Bekanntschaften erschlossen. Mit Neugier, die sich zu teilnehmender Freundschaft steigert, folgt man den eindringlichen Darstellungen."
96. Popow, Wladimir: Und das nennt sich Alltag. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1976. S. 625 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27834 5,00 €
Aus d. Russ. von Corrinna u. Gottfried Wojtek. ; "Wohin wir auch blicken in unserem technisch betonten Zeitalter - überall begegnen wir dem Stahl. Wer aber kennt die komplizierte Welt jener Menschen neben uns, die dieses unentbehrliche Metall formen? Tausende von Spezialisten finden wir im Stahlwerk von kilometerweiter Ausdehnung. So viele Menschen, so viele Charaktere. Jeder möchte sein Leben nach seinem Sinn gestalten, will streben und ernten, will lieben und geliebt werden. Und sie alle werden letztlich vom Willen und Können des Werkdirektors geleitet. Ist der ein erster unter gleichen oder ein Diktator? An dieser Frage entzündet sich vielerlei im Werk. Hoffnungen zerschellen, oder großartige Leistungen werden vollbracht, Ideen gefördert oder negiert, Existenzen in Frage gestellt oder gefestigt. Wie wird die Kraft des Kollektivs wirksam? Und wie wird der einzelne mit seinen privaten Problemen fertig? So liest man den Roman, der uns zudem einen spannend gestalteten Einblick in das Getriebe eines riesigen Werkes gestattet, mit großem Gewinn. Wladimir Popows Sachkenntnisse nehmen gefangen. Dennoch bleiben die Beziehungen der Menschen zueinander, denen wir bereits im Roman „Havarie im Stahlwerk" begegneten, Hauptanliegen des Schriftstellers. Popows Erfahrungen erstanden in jenen Jahren, da er selber als Stahlschmelzer und Ingenieur die Entwicklung der Metallurgie beeinflussen konnte."
97. Calinescu, George: Rätsel um Ottilie. Roman. 4. Aufl. Berlin : Buchverlag der Morgen, 1963. S. 619 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27831 5,00 €
Aus dem Rumänischen von Dr. Ingeborg Seidel. Mit einem Nachwort von Romul Munteanu.
98. Kuusberg, Paul: Bitterer Sommer. Roman. Berlin : Buchclub 65, (1973). S. 351 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27830 6,00 €
Südasuvel <dt.> Aus d. Russ. von Ingeborg Kolinko. ; "Paul Kuusberg, der Autor dieses spannenden Kriegsromans, wurde 1916 in Tallinn geboren. Bis 1940 arbeitete er als Maurer und Stukkateur. Im Krieg kämpfte er mit der Waffe in der Hand und wurde Redakteur einer Frontzeitung. Nach dem Sieg blieb er dem Journalistenberuf treu und veröffentlichte nach und nach mehrere Romane und Erzählungsbände. „Bitterer Sommer" ist das erste seiner Werke, das der deutsche Leser kennenlernt. - Sommer 1941. Die faschistische Heeresgruppe Nord, gegen Leningrad vordringend, bricht auch in Estland ein. Das kleine baltische Land gehört erst seit Jahresfrist dem Staatsverband der Sowjetunion an, und noch gibt es Kräfte, die sich von den deutschen Okkupanten eine Restaurierung des bürgerlich-nationalistischen estnischen Staates erhoffen. Vor allem Großbauern, ehemalige Beamte und Offiziere bilden Banden, die sich in den ausgedehnten Wäldern verstecken und gegen die Sowjetordnung operieren. In den Städten aber formieren sich Kampfbataillone,die an der Seite der Roten Armee den Widerstand gegen die vorrückenden Deutschen aufnehmen. In einem solchen Kampfbataillon erlebt der junge Arbeiter Olev Sookask seine Feuertaufe-Gefechte, Verwundung, Gefangenschaft, Befreiung und neue Kämpfe, bis die Landeshauptstadt Tallinn der deutschen Übermacht preisgegeben werden muß. In einer zweiten Handlungslinie erfahren wir das tragische Schicksal des Ingenieurs Elias, der sich, konterrevolutionärer Tätigkeit verdächtigt, der Verhaftung durch die Flucht entzieht und gegen seinen Willen bei den Banditen landet. Von ihrem Terror abgestoßen, trennt er sich wieder von ihnen, doch muß er einsehen, daß seine Flucht und seine passive Verstrickung ihn für immer das innere Gleichmaß und Irjas Liebe gekostet haben."
99. Küchenmeister, Wera und Claus Küchenmeister: Der Lude. Roman. 2. Aufl. Berlin : Militärverlag der DDR, 1989. S. 291 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar 3327003815
Bestell Nr.: 27828 6,00 €
Am 15. Januar 1930 meldeten die Berliner Zeitungen, daß es in der Großen Frankfurter Straße zu einer Schießerei zwischen rivalisierenden Zuhältern gekommen sei. Später wurde diese Meldung präzisiert: In die Affäre sei ein ehemaliger Jurastudent, der SA-Führer Horst Wessel, verwickelt, der nun mit schweren Verletzungen im Krankenhaus Friedrichshain liege. Meldungen dieser Art erregten im damaligen Berlin kaum Interesse, sie waren zu alltäglich. Einer allerdings begriff sofort, daß aus dieser Alltäglichkeit Außergewöhnliches zu machen sei: Dr. Joseph Goebbels, Gauleiter der NSDAP Berlin, der seinem Führer Adolf Hitler in München versprochen hatte, das rote Berlin im Sturm zu erobern. Und noch einer wußte dem Vorfall Besonderes abzugewinnen: ein Kommissar der Politischen Abteilung bei der preußischen Polizei. Als Wessel am 23. Februar 1930 starb, arrangierte Goebbels ein pomphaftes Begräbnis. Nicht nur die Führung der SA und SS traf sich am Grabe, auch Abordnungen aller völkischen und nationalistischen Verbände fanden sich ein, Vertreter der Studentenkorporationen, und, so sagte ein Gerücht, beinahe wäre es gelungen, sogar den Reichspräsidenten Hindenburg auftreten zu lassen. Später, nach der faschistischen «Machtergreifung», erhielten Plätze und Straßen den Namen des SA-Sturm führers. Das Haus in der Großen Frankfurter Straße wurde mit einer Gedenktafel geziert, das Sterbezimmer als Kultstätte eingerichtet. Auch das Krankenhaus bekam den Namen. Sogar der Bezirk Friedrichshain sollte Bezirk Horst Wessel heißen. In den Schulen erzählte man den Kindern vom strahlenden Helden, und ein von ihm geschriebenes Lied wurde zu einem Teil der Nationalhymne erklärt ... Doch wer war dieser verkrachte Student und Pfarrerssohn wirklich, dessen Vater einst in der Berliner Nikolaikirche predigte? Der aus Authentischem gewonnene Roman entwirrt das dichte Geflecht, das sich um Wessels Tod und die nachfolgenden Gerichtsprozesse rankt, und vermittelt reiches soziales und lokales Kolorit vom Berlin zu Anfang der 30er Jahre."
100. Kertész, Ákos: Das verschenkte Leben des Ferenc Makra. Roman. 1. Aufl. Berlin : Buchclub 65, 1975. S. 299 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag mit leichten Randläsuren
Bestell Nr.: 27827 5,00 €
Makra <dt.> Aus dem Ungar. von Jörg Buschmann. ; "Ferenc Makra, der Held dieses ungarischen Gegenwartsromans, ist Karosserieschlosser in einem Budapester Betrieb, ein Mann von interessantem Äußeren, ein besessener Arbeiter, überdurchschnittlich intelligent, sogar künstlerisch begabt. Ein Mensch, der in jeder Beziehung aus dem Rahmen seiner Umgebung fällt, und gerade das ist sein Problem. Denn Makra möchte sein „wie alle", er hat panische Angst, in irgendeiner Form aufzufallen, er strebt einem fragwürdigen, genormten Ideal nach: einem Leben, wo sich alles um Familie, Einkommen, Wohnung und Kinder dreht und für andere Ambitionen kein Platz ist. Eines Tages begegnet er der jungen Malerin Vali, die aus einer anderen Welt zu kommen scheint und die ihn in ihrem antibürgerlichen Radikalismus, in ihrer Verachtung für konventionelle Moralvorstellungen schockiert und zugleich fasziniert. Vali begehrt ihn nicht nur als Liebhaber, sie fordert seinen Intellekt, sie aktiviert seine brachliegenden schöpferischen Talente. Makra wächst an diesem Liebeserlebnis, aber den Entscheidungen, vor die es ihn stellt, ist er nicht gewachsen; die kleinbürgerlichen Denk-und Verhaltensschablonen, die ihm anerzogen wurden, sind mächtiger. Statt sich zu Vali, zu sich selbst, zu seiner Begabung zu bekennen, tut er, „was die anderen von ihm erwarten": er wählt das Leben an der Seite einer ungeliebten, aber sittenstrengen Frau, wo sich alles um das Einkommen, das Kind und die Wohnung dreht und bestenfalls noch Raum für gelegentliche Beziehungen zu einem Flittchen ist. Als Makra endlich erkennt, daß sein Leben aus einer Kette selbstverschuldeter tragischer Irrtümer besteht, gibt es für ihn keinen Ausweg mehr. „Das verschenkte Leben des Ferenc Makra" ist ein künstlerisch bemerkenswertes Buch. In seinem Mittelpunkt steht das Schicksal eines einzelnen, der alle Voraussetzungen mitbringt, sich als sozialistische Persönlichkeit zu verwirklichen, und der dennoch scheitert, weil er zu schwer am kleinbürgerlichen Ballast der Vergangenheit trägt. - Akos Kertesz, 1932 in Budapest geboren, erlernte nach dem Abitur den Beruf eines Karosserieschlossers. Von 1961 bis 1966 studierte er an der Philosophischen Fakultät, und seitdem ist er Dramaturg beim Hunnia-Spiefilmunternehmen. 1958 veröffentlichte er seine erste Erzählung in der Zeitschrift „Kortars", 1962 folgte der Novellenband „Hetköz-napok szerelme" (Liebe des Alltags). Sein erster Roman, „Sikator" (Enge Gasse), erschien 1965 und 1971 „Makra" (Das verschenkte Leben des Ferenc Makra), der, ebenso wie die Titelerzählung des Bandes „Namenstag" (1972), auch in der Bühnenfassung großen Erfolg hatte."
101. Wittgen, Tom: Die singende Taube. Abenteuerroman. 3. Aufl. Berlin : Verlag Das Neue Berlin, 1982. S. 286 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 27819 4,00 €
102. Braun, Volker: Hinz-Kunze-Roman. Halle Leipzig : Mitteldeutscher Verlag, 1985. S. 224 Kl.-8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar, kleiner Namenseintrag
Bestell Nr.: 27818 16,00 €
103. Astafjew, Victor: Der traurige Detektiv. Roman. 1.Aufl. Berlin : Aufbau, 1988. S. 222 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren, Kopfschnitt leicht fleckig 3351009003
Bestell Nr.: 27816 3,00 €
Aus dem Russischen von Thomas Reschke. Mit einem Nachwort von Nadeshda Ludwig.
104. Zeiske, Wolfgang: Flucht ins Feuer. Berlin : Verlag der Nation, (1961). S. 319 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren, Einband leicht fleckig, Widmung
Bestell Nr.: 27815 5,00 €
105. Keller, Gottfried: Die Leute von Seldwyla. Erzählungen. Berlin : Aufbau, 1957. S. 611 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Widmung
Bestell Nr.: 27814 4,00 €
Inhalt: Die Leute von Seldwyla. Erster Band: Pankraz, der Schmoller, Romeo und Julia auf dem Dorfe, Frau Regel Amrain und ihr Jüngster, Die drei gerechten Kammacher, Spiegel, das Kätzchen. Ein Märchen, Die Leute von Seldwyla. Zweiter Band: Kleider machen Leute, Der Schmied seines Glückes, Die mißbrauchten Liebesbriefe, Dietegen, Das verlerne Lachen.
106. Lo-Johansson, Ivar: Nur eine Mutter. Roman. 2. Aufl. Rostock : Hinstorff, 1965. S. 517 8° , Leinen , Gutes Exemplar, kleine Widmung
Bestell Nr.: 27813 5,00 €
Bara en mor -dt- Aus dem Schwedischen von Wolfgang Sonntag. Mit einem Nachwort von Kurt Batt
107. Zweig, Arnolod: Erziehung vor Verdun. Bibliothek fortschrittlicher deutscher Schriftsteller. 1. Aufl. Berlin : Aufbau , 1951. S. 498 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27811 8,00 €
Inhalt: 1. Buch: IN DEN WÄLDERN: 1. Kapitel: Abdrehung eines Wasserhahns, 2. Kapitel: Appell, 3. Kapitel: Das Glimmende, 4. Kapitel: Christoph Kroysing, 5. Kapitel: Manchmal geht's schnell, 6. Kapitel: Nach Billy, 7. Kapitel: Der Ältere, 2. Buch: DER WIDERSTAND: 1. Kapitel: Ein Knotenpunkt, 2. Kapitel: Oderint, dum metuant, 3. Kapitel: Die Erfordernisse des Dienstes, 3. Buch: IM HOHLEN BERG: 1. Kapitel: Die Wildschweinschlucht, 2. Kapitel: Stimme aus dem Grabe, 3. Kapitel: Hauptmann Niggl, 4. Kapitel: Generalprobe, 5. Kapitel: Unter Nachbarn, 6. Kapitel: Abgejagte Beute, 4. Buch: AM RANDE DER MENSCHHEIT: 1. Kapitel: Tiefenwirkung, 2. Kapitel: Der kleine Süßmann, 3. Kapitel: Pater Lochner, 4. Kapitel: Zwei Untergebene, 5. Kapitel: „. . . unterschreiben wird" , 6. Kapitel: Ein Zettel kommt zurück, 7. Kapitel: Das Geschenk, 5. Buch: IM NEBEL: 1. Kapitel: Oktober, 2. Kapitel: Durchbruch, 6. Buch: ABNUTZUNG: 1. Kapitel: Was der Jude sich einbildet, 2. Kapitel: Signale, 3. Kapitel: „Schreiben!" , 4. Kapitel: Der Anruf, 5. Kapitel: Professor Mertens sagt ab, 7. Buch: DIE GROSSE KÄLTE: 1. Kapitel: Der Pelikan, 2. Kapitel: Wenn die Götter streiten, 3. Kapitel: Der Kaufpreis, 4. Kapitel: Wintergang. 8. Buch: KNAPP VOR TORESSCHLUSS: 1. Kapitel: Die selige Insel, 2. Kapitel: Das leidende Fleisch, 3. Kapitel: Der Mann und das Recht, 4. Kapitel: Schwester Kläre, 5. Kapitel: Gegenvorschlag, 6. Kapitel: Nachtlektüre, 7. Kapitel: Die Kroysingnovelle, 8. Kapitel: Der Hilfeschrei, 9. Kapitel: Alles in Butter, 10. Kapitel: Ein Menschenfeind, 11. Kapitel: Es wird Frühling, 12. Kapitel: Post, 9. Buch: FEUER VOM HIMMEL: 1. Kapitel: Hilfestellung, 2. Kapitel: Der Mensch, 3. Kapitel: Das Brot des Hungrigen, 4. Kapitel: Der Ziegel fällt vom Dach, 5. Kapitel: Die Überlebenden, 6. Kapitel: Die Erbschaft, 7. Kapitel: Die Schraubenlinie, 8. Kapitel: Abgesang, Nachwort.
108. Villiers de l'Isle Adam, August Philippe Matthias: Grausame Geschichten. Die Bücherkiepe. Leipzig Weimar : Kiepenheuer, 1984. S. 206 8° , Pappeinband , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 27809 6,00 €
Contes cruels <dt.> Aus dem Französischen von Helene und Herbert Kühn. Mit einem Nachwort von Herbert Kühn. Mit Illustrationen von J. Salamoun. ; Inhalt: Die Marter der Hoffnung, Königin Isabeau, Duke of Portland, Die Demoiselles de Bienfilatre, Der Gast bei den letzten Festen, Die Unbekannte, Der Wunsch, ein Mensch zu sein, Die Räuber, Das schönste Gastmahl der Welt, Zwei Auguren, Virginie und Paul, Das Geheimnis um das Schafott, Auskünfte, Biographische Übersicht, Herbert Kühn: Nachwort, Villiers de l'Isle-Adam: Briefe, Villiers de l'Isle-Adam: Die Klubs, Stimmen zu Villiers de l'Isle-Adam.
109. Konstantinowski, Ilja: Verjährungsfrist. 1.Aufl. Berlin : Verlag Kultur und Fortschritt, 1966. S. 191 8° , Pappeinband , Gutes Exemplar, kleine Widmung
Bestell Nr.: 27808 4,00 €
Aus dem Russischen übertragen von Juri Elperin.
110. Leberecht, Hans: Die Paläste des Wassars. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Kultur und Fortschritt, 1963. 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27799 6,00 €
Aus dem Russischen von Lieselotte Remane.
111. Guilbaud, Jacques: Die Bauern von Jallarie. 1. Aufl. Berlin : Dietz, 1963. S. 264 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27797 6,00 €
Les paysans de Jallarie <dt.> Aus dem französischen von Claire Wetzler
112. Zwarra, Brunon: Die Danziger. Erlebnisse eines Kaschuben. 1. Aufl. Berlin : Verlag der Nation, 1989. S. 327 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag mit geringen Randläsuren 3373002524
Bestell Nr.: 27796 8,00 €
Aus d. Poln. übertr. u. bearb. von Sigrid Moser. ; "Für Benek Korda ist sie eine wunderbare alte Stadt — mit ihren Hafenanlagen, Speichern, mittelalterlichen Stadttoren und langen Gassen, in denen stolze Bürgerhäuser und Kirchen ihre schlanken Giebel in den Himmel recken. Und überall in den Gassen, auf Märkten und Brücken herrscht buntes Gewimmel, denn ein besonderer Menschenschlag ist hier zu Hause: Fischer und Hökerweiber, Schauerleute und kaschubi-sche Bauern, Juden, Protestanten, Katholiken, Polen und Deutsche. Seit Jahrhunderten leben sie zusammen in dieser Stadt, die seit 1919 Freie Stadt Danzig heißt, aber gar nicht so frei ist, die unter dem Schutz des Völkerbundes steht, aber preisgegeben ist einem Senat, der entgegen internationalem Recht den Anschluß an das faschistische Deutsche Reich betreibt. So wird Beneks Heimatstadt, die zum Sinnbild friedlichen Miteinanders von Deutschen und Polen hätte werden können, zur - Brandfackel des zweiten Weltkrieges, und Danziger Namen wie Westerplatte und Polnische Post werden zum Inbegriff polnischen Widerstands gegen den deutschen Faschismus, mit dessen Zusammenbruch auch die Stadt in Trümmer sinkt. Brunon Zwarra, der, 1919 geboren, hier mit den Augen Benek Kordas von seiner Kindheit und Jugend berichtet, weckt mit den schlichten, eindrucksvollen Bildern seines Lebens das Nachdenken darüber, weshalb das wiedererstandene Gdansk heute nur eine polnische Stadt sein kann."
113. Zupancic, Beno: Sturmglocken. Roman. Berlin : Buchclub 65, 1975. S. 411 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag mit geringen Randläsuren
Bestell Nr.: 27795 6,00 €
Aus dem Slowenischen von Barbara Antkowiak. ; "Das Geläut der Sturmglocken begleitet den Jungen Plat, der im Mittelpunkt dieses Romans steht, seit seiner frühen Kindheit. Es markiert als Vorbote unheilvoller Ereignisse Anfang und Schluß der Handlung, die zwischen der Weltwirtschaftskrise und dem faschistischen Überfall auf Jugoslawien verläuft. Der Proletarierjunge Plat wächst im kleinstädtisch-ländlichen Milieu an der Grenze zwischen Kroatien und Slowenien auf, einer trotz Not und Entbehrungen noch immer intakten patriarchalischen Welt, die aber unter dem Eindruck des Weltgeschehens und der Kräfteverschiebung im Lande allmählich aus den Fugen gerät: in Deutschland ist Hitler an die Macht gekommen, König Aleksandar ist in Marseille ermordet worden, in Spanien tobt der Bürgerkrieg, in Jugoslawien verhärtet sich das monarcho-faschistische Regime. So wird Plat mit einer rauhen, widerspruchsvollen Wirklichkeit konfrontiert: er erlebt sie am Beispiel seines ständig arbeitslosen Vaters, der wegen seiner anarchisch-individualistischen Haltung mit den Behörden in Konflikt gerät und vorübergehend ins Gefängnis muß; am Beispiel des „Umstürzlers", eines polizeilich verfolgten ehemaligen Spanienkämpfers, der unerhörte und für den Jungen unbegreifliche revolutionäre Ideen verkündet; am Beispiel jüdischer Menschen, die der Rassismus ins Exil treibt. Beno Zupancic zeichnet die Kindheit und Jugend eines sensiblen, phantasiebegabten Jungen nach, für den das Leben trotz erster schmerzlicher Erfahrungen ein Abenteuer ist, terra incognita, die er wissensdurstig zu erobern trachtet; der Alltag ist für ihn voller unerhörter Begebenheiten und im Licht einer schwärmerischen Liebe bisweilen sogar verklärt. Von der einheimischen Kritik wurde der Roman „Sturmglocken" als eines der besten Bücher des Jahres 1970 bezeichnet."
114. Wangenheim, Inge von: Die Probe. Roman. Berlin : Buchclub 65, 1973. S. 469 8° , Leinen , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 27794 5,00 €
115. Howells, William Dean: Die grosse Versuchung. 1. Aufl. Berlin : Volk und Welt, 1958. S. 511 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27793 5,00 €
Aus dem Amerikanischen von Eduard Klein. Mit einem Nachwort von Wolfgang Wicht.
116. Ambler, Eric: Abenteuer in Mailand. Spionageroman. Wien : Die Buchgemeinde, um 1949. S. 283 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 27791 28,00 €
Cause for alarm <dt.> ; Titel der Ausgabd des Schönbrunn-Verlages: Grund zur Besorgnis
117. Stancu, Zaharia: Solange das Feuer brennt. Ein Zigeunerroman, 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1971. S. 445 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27790 5,00 €
Aus dem Rumänischen von Valentin Lupescu.
118. Iljin, Michail: Besiegte Natur. Berlin : Volk und Welt, 1951. S. 332 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 27781 7,00 €
Aus dem Russischen von Peter Weibel. ; Inhalt: 1. Feindliche Invasion: Angriff auf die Erde, Der Trockenwind, Der schwarze Sturm, Die Schluchten, Die Vernichtung des Landes, 2. Aufruf zum Kampf: Ziel und Zweck, Das Festmahl des Frühlings, Mitten in der Steppe, Wie aus Gegnern Verbündete wurden, Ein ungewöhnlicher Lebensweg, 3. Wer öffnet dem Feind das Tor? Die Sage vom Wanderer, Die Krankheitsgeschichte, Vernehmung der Zeugen, Wald, Wiese und Feld, Flecke auf der Sonne und Flecke auf der Erde, 4. Gewaltsame Erkundung: Plan für die bevorstehenden Kämpfe, Gewaltsame Erkundung, 5. Der dritte Recke: Der Traum von Generationen, Das „Gesetz" der sinkenden Bodenerträge, Ringen um Erkenntnis, Der Kampf kann beginnen, 6. Der Weg zum Sieg: Brot und Luft, Das Geheimnis der Bodenfruchtbarkeit, Das Gesetz der steigenden Bodenerträge, 7. Der strategische Plan: Die Karte der bevorstehenden Schlachten, Erkundung vor dem Angriff, Ein lebender Bau, Ein Versuch, der hundert Jahre dauerte, Diplomatie und Krieg, Die Eiche und ihre Kindermädchen, 8. Die Bäume gehen in die Steppe: Mobilmachung des Waldes, Ausmarsch zur Eroberung von Samen, Das Leben erwacht, Schule und Kindergarten der Bäume, Maschinen rollen auf das Feld, Liebe zur Arbeit, 8. Besiegte Natur: Der Mensch als Schöpfer und der Mensch als Zerstörer , Kampf gegen die Naturgewalten, Die Zähmung des Wassers, Was wird erobert werden? Das verwandelte Land.#
119. Abaschidse, Grigol: Lascharela. Historischer Roman. berlin : Buchclub 65, 1975. S. 443 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 27778 6,00 €
Aus dem Georgischen übertragen und mit einem Nachwort versehen von Heinz Fähnrich. ; "Nach dem Tod der großen Königin Tamar besteigt 1213 ihr Sohn als Giorgi IV. den georgischen Thron. Lacha, wie er genannt wird, ist nun der Herrscher des mächtigsten Staates im Vorderen Orient, der sich in zahllosen Kriegen siegreich gegen Byzantiner, Seldschuken und Perser behauptet hat. In märchenhaftem Glanz erstrahlt die Hauptstadt Tiblisi. Doch der ritterliche und hochgebildete Lascha, in den das Volk so große Hoffnungen setzt, ist nicht der wahre Herr Gerogiens: Die faktische Macht liegt in den Händen des schlauen und skrupellosen Atabags Iwane Mchargrdseli, der die Zwietracht zwischen König, Kirche und Fürsten schürt. Laschas Versuch, seine schöne Geliebte Lile, die Frau seines Leibwächters auf den Thron zu erheben, führt zu schweren inneren Kämpfen. Die Einheit des Reiches ist gefährdet in einem Augenblick, da nur Einheit retten könnte, denn aus der Steppe Asiens stürmen die Reiterheere des Dshingis-Khan unaufhaltsam weiter nach Westen."
120. Sergejew-Zenski, Sergej: Die heissen Tage von Sewastopol. 2 Bände. 1. Aufl. Berlin : Rütten & Loening, 1953. S. 975, 862 8° , Halbleinen , Gute Exemplare mit geringen Gebrauchsspuren, Widmung. Einband von Bd. 1 leicht fleckig
Bestell Nr.: 27776 20,00 €
Aus dem Russischen von Josefine Kieseritzky. ;
121. Heuschele, Otto (Hrsg): Frühe Romantik. Wege zur Dichtung. Stahlberg Jugend-Klassiker. 1. Aufl. Karlsruhe : Stahlberg Verlag, 1949. S. 375 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27732 8,00 €
Inhalt: Traum vom Unendlichen. Gestalt und Wandel der frühen Romantik, LUDWIG TIECK: Der blonde Eckbert, Der Runenberq, Des Lebens Überfluß, WILHELM HEINRICH WACKENRODER: Ehrengedächtnis unsers ehrwürdigen Ahnherrn, Albrecht Dürer, NOVALIS: Gedichte: Wenn nicht mehr Zahlen, Bergmanns-Leben, Das Lied des Einsiedlers, Klingsohrs Lob des Weins, Geistliche Lieder: Fern im Osten, Unter tausend frohen Stunden, Wenn ich ihn nur habe, Wenn alle untreu werden, Ich sehe dich in tausend Bildern, Hymne, Hymnen an die Nacht:Erste Hymne, Zweite Hymne, Dritte Hymne, Vierte Hymne, Heinrich von Ofterdingen: Erstes Kapitel, Zweites Kapitel, Drittes Kapitel, Das Märchen von Hyazinth und Rosenblütchen, Die Christenheit oder Europa, CLEMENS BRENTANO: Gedichte, Eingang, Wiegenlied, Heimatgefühl, Säusle liebe Myrte, Hörst du, wie die Brunnen rauschen, Abendlied, An die Nacht, An den Mond, O kühler Wald, Oft sah ich die Sonne steigen, Wenn die Sonne weggegangen, Scheidelied, Der Spinnerin Lied, O Mutter, halte dein Kindlein warm, Lore Lay, Nach Sevilla, Phantasie, Abendständchen, Als mir dein Lied erklang, Die lustigen Musikanten, Nachklänge Beethovenscher Musik, Schwanenlied, Stabat mater dolorosa, Frühlingsschrei eines Knechtes aus der Tiefe, In dem Lichte wohnt das Heil, Wo schlägt ein Herz, das bleibend fühlt, Die Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl, Das Märchen von dem Witzenspitzel, ACHIM VON ARNIM: Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau, Aus dem Lebenskreis der frühen Romantik: Annalen, Bibliographie.
122. Zwischenprüfung für Turandot. Geschichten und Gedichte. 1. Aufl. Rostock : Hinstorff, 1970. S. 191 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27455 8,00 €
Auswahl auf Anregung und mit Unterstützung des Bezirksvorstandes des FDGB zu den 12. Arbeiterfestspielen der DDR. Inhalt: Helmut Drescher: Der Bezwinger, Horst Lemke: Glücklicher Tag, Dorothea Meißner: Zeitenpendel, Jörg Schröder: Urlaub am Meer, Jörg Schröder: Dornbusch, Jörg Schröder: Flaute, Heinz Drewniok: Gespenster sterben im Garten, Angelika Feuerhak: Goldhalme rauschten über mir, Liesel Riefstahl: Fiele, Lothar Thurmann: Begegnungen mit Ruck, Ilse Mühlbach: Die alte Bäuerin, Hans Schulmeister: Der Unterschied, Peter Schneider: Abgeschminkt, Doris Weißflog: Ferientage im Moor, Roland Linowski: Perspektive, Hans Schulmeister: Betrug, Peter Schneider: Wir kennen uns drei Jahre schon, Karl-Heinz Priewe: Zimmer im siebenten Stock, Renate Holz: Du lächels, Karl-Heinz Priewe: Wieviel Worte braucht die Liebe? Peter Arlt: Meiner Alex-Studentin, Rosemarie Krause: Eine Stunde Zeit, Günter Langberg: Unfaßbar, Helga Parlow: Salut, Companieros! Ernst Grüttmüller: Louvre 1940, Erwin Arndt: Gesang vom Brot, Andrea Kieselbach: Der Wunschzettel, Hans Wegner: Gausbraden un Dackgössel, Hans Wegner: Vorschuß un Bislaap, Christel Thaut: Krähen, Liesel Riefstahl: Ich suche dein Gesicht, Angelika Feuerhak: Vietnam, Günter Langberg: Die Begegnung, Wanda Maria Ladstätter: ... oder der Augenblick, Gustav Hannemann: Meine Halle, Werner Stephansky: Schiffsteile, Werner Stephansky: Anlegemanöver, Walter Kahl: Das geht in die Wettercbronik ein, Waldemar Trodtfeld: Erinnerung zu zweit, Doris Weißflog: Freitag, der Dreizehnte, Eugen Kozik: Taucher I antwortet nicht, Heinz Naujokat: Die Ankerwache, Bernd Melzer: Eine Schweinegeschichte, Karl-Heinz Priewe: Zwischenprüfung für Turandot, Lothar Thurmann: Osterwasser holen, Bernd Melzer: Arno Kinzel - ein Porträt, Lothar Thurmann: Künstlerhände, Lothar Thurmann: Der Bilderkauf, Peter Arlt: Arbeiter am Schaltpult.
123. Jokai, Mor: Die schwarze Maske. Budapest : Corvina, 1971. S. 354 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27454 6,00 €
Szegény gazdagok <dt.> Aus d. Ungar. übertr. von Heinrich Weissling. ; Inhalt: Langeweile, Mit dem er sich schlagen wollte, Der liebenswürdige Mann, Worüber sich Kinder den Kopfzerbrechen, Sie paßt nicht zu dir, Die Brautfahrt, Die Lutschiahöhle, Der starke Juon, Der Mädchenmarkt von Geina, Der schwarze Schmuck, Zwei Geschichten, von denen nur die eine wahr ist, Wenn sich der reiche Mann anschickt zu sterben, Die Abendgesellschaften in Arad, Verrat um Verrat, Die Mikalaer Schenke, Fatia Negra wird erkannt, Leander Baberossy, Herr Margari, Die Frau, die nicht auffindbar ist, Die zitternde Hand, Kampf um das Geld, Das gejagte Wild, Gespenstergeschichten, Der Vergleich, Epilog: Arme Reiche.
124. Erlenbach, Arnold: Die Tanne zu Ilmenau. Historische Skizzen von Coriolan. Ilmenau : Heiner, 1925. S. V, 40 8° , Paperback , Schönes Exemplar, 2 Exlibris
Bestell Nr.: 27450 16,00 €
Mit zahlr. Illustrationen von Georg Lilie.
125. Parge-Zarm, Charlotte: Die Parge-Saga. Tausend Jahre auf der Strasse zur Freiheit 883 - 1883. Ein mecklenburgischer Auswanderer erzählt im Jahr 1833 seinen Kindern in Amerika die Geschichte seiner Familie. Schwerin : Stock und Stein, 1998. S. 382 Gr.-8° , Pappband mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag leicht beschädigt 3932370503
Bestell Nr.: 27388 15,00 €
"Überliefertes und Erfahrenes wird zur Saga. Einer erzählt sie. So lebt sie weiter wie die tausendjährigen Sagas der Isländer: von Großvätern und Großmüttern übergeben an die Enkel. Die Generationen rücken zusammen. Einer erzählt. Wir wollen zuhören. Charlotte Parge-Zarm, Nachfahrin einer europäischen Familie, hat das Erzählte aufgeschrieben, und so können wir uns mittreiben lassen vom Strom der Zeit und der Story. Vor tausend Jahren kamen sie „von Mitternacht" aus dem Norden Europas in die Normandie, wo sie dreihundert Jahre als freie Bauern lebten, bis ihre Heimat an die französische Krone fiel. Da zogen sie nach Pommern und waren wieder für dreihundert Jahre Bauern auf eigener Erde. Dann trieb das Bauernlegen des Adels sie in die Leibeigenschaft, die sie zwei Jahrhunderte lang ertrugen. Um 1800 verließen sie Pommern und kamen nach Mecklenburg. Dessen Herzog ließ einen von ihnen zum Lehrer ausbilden. Sein Enkel ging nach Amerika und damit zurück in die Freiheit der wikingischen und der normannischen Vorfahren. Dort schrieb er die unglaubliche und phantastische Geschichte seiner Familie in Briefen nieder. Charlotte Parge-Zarm hat aus Überlieferung und gelebter Geschichte die Parge Saga geformt. Generationen und Jahrhunderte rücken zusammen um die Menschen, die in ihnen unterwegs gewesen sind. Eine große Geschichte, die voller Eindringlichkeit erzählt ist: die Parge Saga." ; Inhalt: Die Wikinger in Jütland und der Normandie. 1. Generation: Gorm der Wikinger in Jütland im Winter 883, Ein Versager im 19. Jahrhundert31. Generation: Der Bruder: Wilhelm der Musicus in Woosten in Mecklenburg im August 1821, Der dritte Kreuzzug. 10. Generation: Der Bruder: Godfred der Kreuzfahrer auf Sizilien im Winter 1190, Von der Normandie gen Osten nach Vorpommern. 11. Generation: Adrian der Normanne in der Normandie im Vorfrühling 1207, 2. Teil. Adrian der Normanne an der Ostsee entlang im Sommer und Herbst 1207, Über die Oder nach Hinterpommern, Die wendische Heirat - 15. Generation: Asmus der dritte Kolonist in Pargow in Vorpommern im Frühjahr 1325, Einführung der Familiennamen. 16. Generation: Heinrich der erste Pargow in Heinersdorf in Pommern im Sommer 1383, Die Reformation. 21. Generation: Asmus der Kämpfer geb. 1490 in Heinersdorfim Frühwinter 1535, Verlorene Freiheit auf dem Land. 22. Generation: Jörgen der erste Unfreie geb. 1526 in Heinersdorf im Herbst 1554, Freiheit in der Stadt. 22. Generation: Der Bruder: Jochim der Altermann in Stettin geb. 1530 in Heinersdorf und Stettin im Sommer 1545, Dreißigjähriger Krieg. 24. Generation: Der Bruder: Adrian der Weber in Heinersdorf im Frühjahr 1595, Dreißigjähriger Krieg (1618-1648) 25. Generation: Christian der Überlebende geb. 1605 in Heinersdorf im Sommer 1616, Dreißigjähriger Krieg. 25. Generation: Der Bruder: Jöran der geadelte Soldat geb. 1610 in Greifenhagen in Pommern im Sommer 1636, Bauernlegen - Verlust des Hofes. 26. Generation: Jochim der letzte Pargow geb. 1660 in Heinersdorf im Sommer 1649, Hexenprozesse. 26. Generation: Die Verwandte: Catharina die Hexe geb. 1660 in einem Dorf im Kreis Greifenhagen im Herbst 1689., Aufstieg in der Stadt. 25. Generation: Der entfernte Vetter: Gottfried der Ratsherr geb. 1620 in Stettin in Pommern im Jahr 1670, Nach dem Bauernlegen. 27. Generation: Peter der erste Parge geb. 1686 in Schönfeld in Pommern im November 1708, Neue Höfe durch Einheirat. 28. Generation: Der Bruder: Christian in Marienthal geb. 1723 in Marienthal im Frühling 1745, Neue Höfe durch Einheirat. 28. Generation: Der Vetter: Michel in Gebersdorf geb. 1702 in Gebersdorf in Pommern im Jahr 1737, Neue Höfe durch Einheirat. 28. Generation: Hans in Rörchen geb. 1712 in Rörchen am 18. November 1738, Siebenjähriger Krieg (1756-1763) 29. Generation: Hans Daniel der Soldat geb. 1738 in Gartz an der Oder im Herbst 1762. Mecklenburgs Herzog entdeckt einen Schulmeister. 30. Generation: Johann Wilhelm der erste Lehrer geb. 1770 in Grabow in Mecklenburg im Frühsommer 1793, Europäische Revolution (1848) 31. Generation: Carl Christoph Theodor der Lehrer geb. 1804 in Benthen in Mecklenburg am 8. Oktober 1830, Eine Frau und ihre Freiheit im 19. Jahrhundert. 31. Generation: Die Schwester: Henriette Louisa die Witwe geb. 1812 in Techentin in Mecklenburg am 8. Juli 1834, Letzte Blütezeit und Niedergang der Weberzunft. 30. Generation: Der Bruder: Johann Daniel der Weber geb. 1772 in Grabow in Mecklenburg am 14./15. März 1796, Freimeister in der Stadt. 30. Generation: Der Bruder: Johann Gottfried der Schuhmacher geb. 1777 in Waren in Mecklenburg im Jahre 1803, Die Generation nach der Revolution (1848) 32. Generation: Der Bruder: Karl Lehrer in Moraas geb. 1835 in Schwerin in Mecklenburg im April 1879, Die Generation nach der Revolution (1848) 32. Generation: Der Bruder: Ludwig Lehrer in Ziegendorf geb. 1842 in Kraack in Mecklenburg im Herbst 1855, Die Generation nach der Revolution (1848) 32. Generation: Der Bruder: Heinrich der frühe Sozialdemokrat geb. 1849 in Ziegendorf in Mecklenburg im Frühwinter 1874, Die Generation nach der Revolution (1848) 32. Generation: Die Schwester: Marie geb. 1847 in Perdöhl in Mecklenburg im März 1848, Die Generation nach der Revolution (1848) 32. Generation: Der Bruder: Adolf der Auswanderer geb. 1840 in Harmshagen in Mecklenburg im Sommer 1869, Die Generation nach der Revolution (1848) 32. Generation: Der Erzähler: August der Auswanderer geb. 1838 in Ludwigslust in Mecklenburg im Januar 1860.
126. Petzold, Lothar: Fahrt durch offene Grenze. Erzähltexte aus Ostdeutschland. 1. Aufl. Schwerin : Stock und Stein, 1997. S. 143 Gr.-8° , Paperback mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren 3932370325
Bestell Nr.: 27266 12,00 €
Mit zahlr. farbigen Bildern. ; Inhalt: Nicht Vaterland, nicht Mutterland, Die Wahrheit gibt es nicht, Ganz alltägliche Gewalt, Glaube statt Gewissen, Hilf dir, so ist dir geholfen, Ich bin nicht du, Wendungen, Unter sich geblieben?; "Lothar Petzold, geboren 1938 in Leipzig. Handelskaufmann, Studium der Theologie an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale, Pfarrer in Torgau/Elbe und Berlin; Dozent, Publizist und Liederdichter. Zuletzt in der Chefredaktion einer großen deutschen Tageszeitung tätig. Seit 1996 freischaffend, wohnt in Zeuthen am Rand von Berlin.Mit 18 Jahren bewarb er sich an den Hochschulen für Grafik und Journalistik in Leipzig zum Studium und wurde aus politischen Gründen abgelehnt. Jetzt ist er vor allem schreibend und malend tätig."
127. Victor, Walther: Goethe in Berlin. Berlinische Miniaturen 22. Berlin : Verlag Das Neue Berlin, 1955. S. 101 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 27163 5,00 €
Victor, Walther, 1895-1971, Dt. Schriftsteller und Journalist. ; Inhalt: Es war im Jahre 1778, Vorgeschichte einer Begegnung, Das Tagebuch, Die Berichte an Charlotte von Stein, Das Echo, Der König und die Literatur, Goethes späteres Urteil, Eine literarhistorische Betrachtung, Das Lächeln des Weisen, Anmerkungen, Personenregister.
128. Lieber, Maxim (Hrsg.): Das amerikanische Jahrhundert. Eine Sammlung amerikanischer Kurzgeschichten. 1. Aufl. Leipzig : List, 1957. S. 543 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag mit geringen Randläsuren, Namenseintrag
Bestell Nr.: 27142 14,00 €
"Ein Kenner der amerikanischen Literatur und des amerikanischen Lebens legt uns hier 35 Kurzgeschichten vor. Jede stammt von einem anderen Verfasser. Die Erzählungen schildern nicht nur „das andere Amerika", sondern sie legen auch Zeugnis ab von der Eigenart und dem schriftstellerischen Können moderner amerikanischer Autoren, deren Schaffen ganz den Problemen der Gegenwart gewidmet ist. Maxim Lieber hat seine Anthologie nach einem sehr einheitlichen Plan zusammengestellt. Er ließ sich bei der Auswahl von zwei wesentlichen Fragen leiten: Ist die Geschichte gut geschrieben? Kann sie als ein getreues Spiegelbild des Lebens in den Vereinigten Staaten gelten? — Alle von ihm in der Auswahl vorgelegten Geschichten haben darüber hinaus eines gemeinsam: Sie sind Musterbeispiele für die Kunstform der Kurzgeschichte, die gerade in den Vereinigten Staaten in besonderer Weise entwickelt worden ist. In ihrer Gesamtheit bieten sie dem Leser eine eindrucksvolle, vielgestaltige Schilderung des amerikanischen Lebens, nicht, wie wir es aus Hollywood-Filmen, Propagandaschriften und Rundfunksendungen kennen, sondern wie es Millionen amerikanischer Bürger wirklich geführt haben und heute noch ähnlich jeden Tag führen. So kann man von diesem Sammelband mit gutem Recht sagen: „Das ist Amerika." " ; Inhalt: Thomas Bell: DER MANN, DER SEIN GLUCK IN AMERIKA MACHTE, Joseph North: PROVINZBLATT, Yuri Suhl: ABER ER SAH DOCH SO JUNG AUS, Albert Maltz: EIN NACHMITTAG IM DSCHUNGEL, Philip Stevenson: MAIENSCHNEE, Ring Lardner: DAS LIEBESNEST, Mary King O'Donnell: BLEIBE BEI MIR, Meridel le Sueur: ICH MARSCHIERTE MIT, Sanora Babb: JUNGE — DIE WELT, Arna Bontemps: EINE SOMMERTRAGÖDIE, Phillip Bonosky: JOHNNY CUCUS REKORD, Nelson Algren: SO WAHR MIR GOTT HELFE, Lloyd L. Brown: DER ZUG ZUR FREUDE UND HERRLICHKEIT, Jade Conroy: EINES KOHLENKUMPELS WITWE, George Milburn: DER ABTRÜNNIGE, Ben Field: MAXIE GANEW, Millen Brand: DAS FEUER AM KATZBACH-BOGEN, Ruth Steinberg: EIN WUNDERBARER ABEND, Alvah Bessie: MEIN BRUDER, MEIN SOHN, Längsten Hughes: EIN FREITAGMORGEN, Warren Miller: DIE TAUFE, Esther McCoy: DER PFEFFERBAUM, Jack M. Clark: VORZÜGE VOR DEM HUND, Jay Williams: DAS ENDE DES KRIEGES, Wilma Shore: DAS HAUS DES SCHNEIDERS, Don Ludlow: DER SCHMELZOFEN, Janet Stevenson: ES IST KEIN KRANKENHAUS, Stefan Heym: FREIE WIRTSCHAFT, Alexander Saxton: DER ALTE, Alvena Seckar: ERFOLG, Martin Abzug: SEIN BESTES MÄDCHEN, Dorothy Parker: ANSPRÜCHE, Charles Humboldt: EIN TAG IN DER WERKSTATT, Howard Fast: EINE GRABSCHRIFT FÜR SIDNEY, Alan Max: DIE LOYALE MISS FERCH, Maxim Lieber: NACHWORT.
129. Klein, Alfred (Hrsg.): Ein Lenin-Lesebuch. Literarische Zeugnisse und Dokumente . 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1980. S. 391 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Bibliotheksexemplar
Bestell Nr.: 27110 9,00 €
Inhalt: Die verwünschte Ferne: Johannes R. Becher: Der an den Schlaf der Welt rührt. Lenin, Klaus Beuchler: Die verwünschte Ferne, Hans Lorbeer: Der Bruder, Egon Erwin Kisch: Wie Modratschek erfuhr, wer Mayer war, Stefan Zweig: Der versiegelte Zug, Lenin, 9.April 1917, Alfred Kurella: Der 1. Mai 1919 im roten Moskau, Hans Marchwitza: Sturm auf Essen (Auszug) Clara Zetkin: Erinnerungen an Lenin (Auszug) Der Wundertäter: F. C. Weiskopf: Der Wundertäter, Erich Mühsam: Lenin, gestorben am 21. Januar 1924, Alexander Abusch: Als Lenin starb, Die geistige Gegenwart über Lenin: — Maximilian Harden, — Arthur Holitscher, — Alfred Kerr, — Thomas Mann, — Heinrich Mann, Arnold Zweig: Lenin und Wilson (Auszug) Johannes R. Becher: Am Grabe Lenins (Auszug) Anna Seghers: Die Toten bleiben jung (Auszug) Alfons Goldschmidt: Lenin, Wer war das eigentlich? Kurt Tucholsky: Gegen den Strom, Rudolf Braune: Einer geht seinen Weg (Auszug) Ludwig Renn: Marx und Lenin, Erwin Piscator: Dank an Sowjetrußland, Heinrich Mann: Fünf Jahre nach dem Tode Lenins, Bertolt Brecht: Die Teppichweber von Kujan-Bulak ehren Lenin, Edwin Hoernle: Angriff, Friedrich Wolf: Buch und Jugend, Anna Seghers: Wer war das eigentlich? Walter Steinbach: Ballade von den Männern der Turk-sib-Bahn, Der Allernächste: Bertolt Brecht: Die unbesiegliche Inschrift, Erich Weinert: Lebendig bleibt Lenin! Heinrich Greif: Zu Lenins Todestag, Willi Bredel: Helmke gibt Auskunft, Louis Fürnberg: 9. April 1917, Johannes R. Becher: Der Allernächste, Erich Weinert: Hier spricht Leningrad, Max Schroeder: Lenin. Ein Dokumentarfilm, Weltliche Hymne: Stephan Hermlin: Aurora (Auszug) Kuba: Das Lächeln Lenins (Auszug) Louis Fürnberg / Kuba: Weltliche Hymne (Auszug) Max Zimmering: Im Oktober schritt, Bernhard Seeger: Lenin lebt, Walter Stranka: Jahrhundert, trage seinen guten Namen, Helmut Preißler: Der Glocken ernsthaftes Spiel, Jupp Müller: Oktober-Winde strafften unsre Segel, Volker Braun: Von Lenin, Otto Gotsche: Der verwunderte Major, Funksprüche: Paul Wiens: Weltbilder 1970, Heinz Kahlau: Dieser Mann Lenin, Georg Maurer: Licht, Wenn, Frieden von Brest, Harald Gerlach: Lenin am Rasliwsee, Rainer Kirsch: Lenin 1918, Hans-Jörg Rother: Beim Betrachten einiger Fotos von Lenin, Peter Gosse: Lenin an die Kronstädter, Axel Schulze: Funksprüche, Wolfgang Tilgner: Ballade vom Ort Gulai-Polje, Joochen Laabs: Orjol, Reinhold Ändert: Vor dem Mausoleum, Korrespondierende Größen: Wieland Herzfelde: Zweimal zwei Worte, Alfred Kurella: Unterwegs zu Lenin (Auszug) Johannes R. Becher: Geheimnis des Jahrhunderts, (Unsere Prinzipien und das Leben) („Korrespondierende Größen") (Allgemeine Literatur und „Literatur für Arbeiter") („Nur nichts forcieren") (Der literarische Teil der Parteitätigkeit) („Exemplarische Gestalten") (Lenin und Gorki) (Gorki und Lenin) (Beschränkung und Allseitigkeit) Georg W. Pijet: Besuch auf Capri, Kritisches Lob, Das Porträt, Bertolt Brecht: Rede anläßlich der Verleihung des Lenin-Preises, (Das Gebiet der Kunst) Gespräch über Malerei (Auszug) Nachträge zum „Kleinen Organon" (Auszug) Formalismus und Realismus (Auszug) Über den Anteil des „Modells" an der Plastik, Stephan Hermlin: An „Action Poetique" Joachim Nowotny: Prüfstein Alltag (Auszug) Fritz Selbmann: Held oder Nichtheld, Volker Braun: Über fünf Sätze von Lenin, Inge von Wangenheim: Mit Lenin modelliert es sich leichter! Alexander Abusch: Gedanken und Erinnerungen zu Lenins revolutionärem Humanismus, Eberhard Panitz: Die Wohnung im Kreml, Alfred Klein: Nachwort, Bio-bibliographische Notizen.
130. Die Schwester. Arbeiten Dresdner und Leningrader Schriftsteller. Dresden : Verlag Zeit im Bild, (1979). S. 285 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 27096 8,00 €
Enthält Texte in Russischer und Deutscher Sprache. ; Mit zahlr. Illustrationen. ; Texte in deutscher Sprache: Anatoli Tschepurow, An der Drushbatrasse, Peter Biele, Neugier und Treue, Jurij Brezan, Der Brautschmuck, Kurt David, Der Kunde ist king, Rolf Floß, Vor Ende des Winters, Herbert Friedrich, Verlobung, Paul Gratzik, Schüler meiner Frau, Hermann Werner Kubsch, Die alte Kassette, und Jurkas Fahrradglocke, Fritz Kühn, Reflexionen, Hasso Mager, Der Gewinn, Willi Meinck, Ein Engel auf einem Stück Sperrholz, Hildegard Schöbel, Das Kind, Ursula Ullrich, Die Schwester, Iwan Winogradow, Rosmarin und Beton. Deutsch von ElisabethSzubert-Schwarz, Jewgeni Wojewodin, Der Gast. Deutsch von Hedwig Loppe, Sergej Woronin, Der Mord. Deutsch von Hedwig Loppe, Daniil Granin, Singender Nebel. Deutsch von Hedwig Loppe, Michail Dudin, Das kleine Mädchen und das Meer. Deutsch von Marion Jerschowa, Juri Rytcheu, Erinnerung an Baffinland. Deutsch von Elisabeth Szubert-Schwarz, Über die Autoren.
131. Kleist, Heinrich von: Heinrich v. Kleists Werke in sechs Teilen. Auf Grund der Hempelschen Ausgabe neu herausgegeben, mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Hermann Gilow, Willy Manthey und Wilhelm Waetzoldt (nur) Teil 4 bis 6 in 1 Band. Berlin : Bong, um 1910. S. 269, 135, 282 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren, Einband berieben
Bestell Nr.: 26959 7,00 €
Teil 4 Erzählungen, Teil 5 Vermischte Ausätze, Teil 6 Briefe.
132. Shakespeare, William: Shakespeares sämtliche dramatische Werke. (nur) Bd. 10 bis 12 in 1 Bd. Deutsche Klassiker-Bibliothek. Hesses Klassiker-Ausgaben in neuer Ausstattung. Berlin : Hesse & Becker, um 1910. S. 231, 256, 248 Kl.-8°, Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26958 9,00 €
Übersetzt von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck.
133. Storm, Theodor: Storms Werke in 6 Teilen (nur) Teil 1-2 in 1 Bd. Gedichte, Novellen 1 1849-1864. Berlin Leipzig Wien Stuttgart : Bong, (1927). S. IC, 126, 271. 8° , Leinen , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 26953 10,00 €
Herausgegeben, mit Einleitungen und Anmerkungen und mit einem Lebensbild versehen von Felix Lorenz ; Mit 1 Bildnis des Dichters und 2 Fotos.
134. Morgenstern, Christian: Stufen. Eine Entwickelung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen. München : Piper, 1949. S. 324 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Einband mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 26893 6,00 €
135. Senff-Georgi, Erwin: Das lustige Vortragsbuch. Max Hesses Handbücher 70. Berlin : Hesse, um 1922. S. 394 Kl.-8° , Pappband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26819 8,00 €
136. Liliencron, Detlev von: Kriegsnovellen. Taschenausgabe. Berlin Leipzig : Schuster & Loeffler, um 1915. S. 238 Kl.-8° , Pappband , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 26817 6,00 €
LILIENCRON, DETLEV VON (eigentlich: Frederik Adolf Axel, 1844-1909)
137. Grillparzer, Franz: Sappho. Trauerspiel in fünf Aufzügen. Mit einer Vorbemerkung von Hans Marshall und dem Bilde des Dichters. Bibliothek der Gesamtlitteratur des In- und Auslandes 1629. Halle a. d. Saale : Hendel, um 1920. S. VIII, 64 Kl.-8° , Leinen , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 26816 10,00 €
138. Hamsun, Knut: August Weltumsegler. Roman. 1. Aufl. München : Langen, 1930. S. 390 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26806 6,00 €
139. Bergengruen, Werner: Badekur des Herzens. Ein Reiseverführer. 3. Aufl. München : Nymphenburger Verlagshandlung, (1956). S. 256 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26761 5,00 €
"Dieses Buch, so schrieb Werner Bergengruen, widme ich dem Passauer Bahnhofskellner, der mich „Geehrter Herr Reisender" angeredet hat. Es erschien zum ersten Male im Jahre 1932. Damals trug es einen anderen Titel. Da es sich jedoch erwies (und zum Überfluß durch ein Leipziger Gerichtsurteil bekräftigt wurde), daß der „Baedeker des Herzens" nicht nach dem Herzen des Baedekers war, so hat der Autor als ein Mann von friedliebender und konzilianter Gemütsart im Titel der zweiten Auflage gewisse vokalische Änderungen vorgenommen, als deren Ergebnis ein neuer Titel dem reisenden wie dem daheim bleibenden Publikum mit schuldiger Devotion vorgelegt wurde. Auch die gegenwärtige Ausgabe trägt diesen neuen Titel. Seit dem Erscheinen der beiden ersten Auflagen ist die Welt anders geworden, und das Reisen ist es auch. Der Autor hat hierauf Bedacht genommen, indem er einiges fortgelassen, anderes hinzugefügt hat. Er selber darf versichern, daß er, von einigen betrüblichen Ausnahmen abgesehen, unverändert geblieben ist, und so wünscht er in alter Gesinnung allen Lesern eine glückliche Reise."
140. Grant, Alan: Batman & Robin. Ein Roman. 1. Aufl. Köln : vgs, 1997. S. 155 Kl.-8° , Pappeinband , Sehr gutes Exemplar 3802525167
Bestell Nr.: 26753 4,00 €
Nach dem Originaldrehbuch von Akiva Goldsman. Aus dem Amerikan. von Kerstin Winter
141. Grillparzer, Franz: Gedichte, Erzählungen, Schriften. Tempel-Klassiker. Grillparzer Werke (nur) Band 2. Berlin Darmstadt : Tempel-Verlag, 1965. S. 1166 8° , Dünndruck , Leinen mit Schutzumschlag , Sehr gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26747 14,00 €
Hrsg. von Paul Stapf. ; Inhalt: GEDICHTE, ERZÄHLUNGEN: Das Kloster bei Sendomir (1822, 1823, 1825/26, 1827. Dr. 1828) Der arme Spielmann (1831-1847. Dr. 1847: ,Iris' für 1848) SATIREN: Epistolae obscurorum virorum (1809) Avertissement (1817) Korrespondenznachrichten aus dem Lande der Irokesen (1820) Avertissement (1822) Kritische Briefe (1825) Antwort auf die Briefe des alten Theaterfreundes (1829) Schreiben Gottes an den Bürgermeister Hirzel in Zürch (1829) Friedrich der Große und Lessing. Ein Gespräch im Elysium (1841) Schreiben des Nachtwächters Germanikus Walhall (1842) Schreiben des Königs von Bayern an den Schauspieldirektor Carl (1844) Brief (1853 ?) Brief (1854) STUDIEN ZUR LITERATUR: Allgemeines, Griechenland, Rom, Italien, Spanien, Frankreich, England, Deutschland, ZUM EIGENEN SCHAFFEN, AUTOBIOGRAPHISCHE SCHRIFTEN: Fragmente einer Selbstbiographie, Erstes Fragment (1822) Zweites Fragment (1834/1835) Selbstbiographie (1853/1854) Zur Selbstbiographie: Entwurf einer öffentlichen Erklärung (1819) Meine Reise nach Italien (1844) Aus den Tagebüchern: Reise nach Italien (1819) Reise nach Deutschland (1826) Reise nach Frankreich und England (1836) Reise nach Griechenland (1843) Erinnerungen: Erinnerungen an Marie von Piquot (1822) Meine Erinnerungen an Beethoven (1844/1845) Rede am Grabe Beethovens (März 1827) Rede am Grabe Beethovens bei der Enthüllung desDenksteines (November 1827) Meine Erinnerungen aus dem Revolutionsjahre 1848, (1850) Meine Erinnerungen an Feuchtersieben (1850/1851) APHORISMEN: Verzeichnis der Gedichte der Anordnung des Textes folgend, Überschriften und Anfänge der Gedichte in alphabetischer Reihenfolge.
142. Rousseau, Jean Jacques: Phantasien eines einsamen Wanderers. Wien : Renaissance Verlag (Erdtracht), (1924). S. 102 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26565 12,00 €
Rèveries d'un promeneur solitaire <dt.> Deutsche Ausgabe von Anna Nussbaum. ; Mit 5 Bildtafeln.
143. Rückert, Joseph: Bemerkungen über Weimar 1799. Weimar : Kiepenheuer, 1969. S. 208 Kl.-8° , Leinen im Schuber , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 26533 8,00 €
Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Eberhard Haufe. ; Mit zahlr. Illustrationen. ; Inhalt: Bemerkungen über Weimar 1799, Nachwort, Anmerkungen, Zu den Abbildungen, Register,
144. Eisenberg, Deborah: Rosie besorgt sich eine Seele. Wahrscheinliche Geschichten. 1. Aufl. Reinbek bei Hamburg : Rowohlt, 2000. S. 252 8° , Pappeinband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar, Mängelexemplar-Stempel auf Fußschnitt 3498016628
Bestell Nr.: 26481 4,00 €
Dt. von Sabine Hedinger. ; "Eine junge Frau lasst achtlos eine Socke fallen und bezahlt diese kleine Schlamperei mit der Erkenntnis, dass ihr Leben im Chaos versinkt. Eine andere hält den Kontakt zur Realität, indem sie die geborgte Wirklichkeit ihrer Heroinsucht durch die der Kleptomanie ersetzt. Eine dritte verarbeitet ein ganzes ungelebtes Leben samt dem Holocaust in einem zu spät geschriebenen Brief. Deborah Eisenbergs Heldinnen sind verlorene Gestalten in einer Welt, die ihnen entgleitet: moderne Fetisch-und Geistergläubige auf der Suche nach einer - nach irgendeiner - Ordnung. In ihrer grenzenlosen Freiheit geben sie sich cool, beredt und umtriebig, während sie hektisch aus einer verfahrenen Lage in die andere fliehen, und sie träumen dabei von jenem sagenhaften menschlichen Reich in ihrem Inneren, in dem versunken ihre Seele schlummert: Atlantis. Deborah Eisenberg, die Chronistin amerikanischen Großstadtlebens im ausgehenden Jahrtausend, seziert ihre Figuren voller Zärtlichkeit und Humor, in raffiniert doppelbödigen Storys mit jähen Wendungen, scharf geschliffenen Dialogen und scheinbar beiläufig hingetupften Pointen. Ihre Geschichten sind zutiefst privat und lassen doch stets das Netz der gesellschaftlichen Bindungen und Konventionen erkennen, in dem ihre Figuren zappeln. Sie bekräftigen Eisenbergs meisterhafte Beherrschung des Genres und zeigen, warum John Updike über sie schrieb: «Wann immer ein wirklich guter Schriftsteller in Erscheinung tritt, wird ein neues Fenster zum Leben geöffnet. Das ist hier geschehen.»"
145. Ernst, Hans: Der Lehrer von Tschamm. Roman. Buchgemeinschaftsausgabe, (1985). S. 238 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26478 4,00 €
"Was geht in Tschamm, dem kleinen Bergdorf an der Grenze, eigentlich vor? Die Arbeit auf den steilen Äckern und Wiesen kostet Mühe und Schweiß, ohne aber viel abzuwerfen. Trotzdem herrscht in den Häusern keine Armut, wie das bei Bergbauern nur allzuoft der Fall ist. Birgt dieses Dorf irgendein Geheimnis? Der neue Lehrer Reinhold Tischner kommt bald dahinter, welcher dunklen Einnahmequelle die Tschammer den bescheidenen Wohlstand zu verdanken haben: Sie schmuggeln nicht nur Kaffee, Tabak und Rasierklingen, sondern hauptsächlich Rauschgift über die nahe Grenze. Als er entdeckt, daß sogar die halbwüchsigen Schulbuben von ihren Vätern als Handlanger in diesem trüben Geschäft benutzt werden, nimmt er den Kampf zwischen Recht und Unrecht auf. Ihn hat man in diesen abgelegenen Ort strafversetzt, doch bald ist er seinem Geschick dankbar, das ihn hierher verbannte. Tatkräftig greift er in die Geschehnisse ein, in die neben ihm fast alle Dorfbewohner, vom Kleinhäusler bis zum reichen Bauernsohn, verwickelt sind. Dabei kommt er dem Bürgermeister Markus Karotter in die Quere, der heimlich »Schmugglerkönig« genannt wird und seit über zwanzig Jahren der unumschränkte Herr im ganzen Tal ist. Keiner hat bisher gewagt, sich gegen den alten Karotter aufzulehnen, und so versucht dieser mit allen Mitteln, seinen Widersacher kleinzukriegen. Wie muß es ihn treffen, als er erfährt, daß seine Tochter Barbara nicht den für sie seit Jahren schon bestimmten Riederer-Anton heiraten will, sondern ausgerechnet diesen unbedeutenden Lehrer! Wo er nur kann, wirft er den beiden jungen Leuten Steine in den Weg, und ihre Liebe muß so manche schwere Prüfung durchstehen. Doch dann kommt der Tag, an dem der »Schmugglerkönig« gezwungen wird, sein falsches Spiel aufzugeben . . ."
146. Friedrich, Ilse: Ausgerechnet Australien. Reutlingen : Ensslin & Laiblin, 1963. S. 195 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag mit Randläsuren
Bestell Nr.: 26477 6,00 €
"Australien, der weite fünfte Kontinent, ist das Ziel vieler Auswanderer. Sie wollen die Aufstiegschancen nutzen, die das junge Land ihnen bietet, und vergessen dabei oft, wie schwer jeder Anfang ist. Für Paul und Helene, die Zwillinge aus Deutschland, scheinen alle Wege geebnet. Sie kennen ihr Ziel: Die Schaff arm War-rongu hinter den Blaueri Bergen, auf der sie zwei Jahre leben und arbeiten wollen. Aber bevor die Alltagspflichten auf der Farm beginnen, lernen sie Melbourne und Sydney kennen, schließen sie die ersten Freundschaften und teilen eine Zeitlang das Leben der Familie O'Hannon. Es ist nicht leicht, sich fremden Menschen und Sitten anzupassen — auch wenn man noch jung und voll guten Willens ist! Es werden harte Anforderungen an die beiden gestellt, und Helene will schon aufgeben und heimkehren. Da aber wird ihr klar, daß sie auf Warrongu gebraucht wird, und sie erkennt, daß es einen Menschen gibt, der auf sie wartet. Auch Paul findet seine Lebensgefährtin, und so ist die neue Heimat der Geschwister — ausgerechnet in Australien! Ilse Friedrich, die lange in Australien lebte, gibt ein aufschlußreiches und anschauliches Bild von Land und Leuten, das durch die Illustrationen von Lilo Rasch-Nägele reizvoll ergänzt wird. Helenes Wünsche und Pläne, ihre Sorgen und Hoffnungen wird jedes junge Mädchen von heute verstehen, das auch davon träumt, einmal die fremde weite Welt richtig kennenzulernen."
147. Bowen, Marjorie: Der Tyrann von Mailand. Machtkämpfe, Intrigen und Untergang eines italienischen Fürstenhauses. Arena-Bibliothek der Abenteuer. 1. Aufl. Würzburg : Arena-Verlag, 1972. S. 294 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar 3401036173
Bestell Nr.: 26408 7,00 €
"Im Zeichen der grünen Viper beging Gian Galeazzo Maria Visconti viele Freveltaten, um selbst der Herrscher über einen großen Teil Oberitaliens zu werden. Viele seiner Gegner unterlagen Visconti im Kampf oder verloren durch seine betrügerischen Schachzüge ihre Besitztümer. Auch einer der geachtetsten Männer Italiens, Prinz Mastino della Scala, wurde vernichtend geschlagen— und die schöne Gemahlin des Prinzen fiel dem Tyrannen in die Hände. Noch ahnt niemand, daß Fürst della Scala lebt und auf Rache sinnt: er will den Todfeind bezwingen und seine Frau aus der Gefangenschaft befreien. Marjorie Bowen läßt diesen klassischen Abenteuerroman im Italien des 14. Jahrhunderts spielen. Sie hat ein schillerndes Gemälde entworfen, in dem romantische Szenen mit Beschreibungen von Taten abwechseln, die vom Fluch des Bösen verfolgt sind. Die Autorin hat diesen Roman von der ersten bis zur letzten Seite atemberaubend spannend gestaltet."
148. Gotsche, Otto: Märzstürme (nur) Bd. 1. Die Provokation. Otto Gotsche. Gesammelte Werke in Einzelausgaben. 4. Aufl. Halle Saale : Mitteldeutscher Verlag , 1971. S. 579 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26407 5,00 €
"Autor gesucht! Dem Internationalen Arbeiterverlag liegt ein Manuskript vor, das die Kämpfe im März 1921 in Mitteldeutschland schildert und von einem Jungarbeiter geschrieben sein muß, der selbst an diesen Kämpfen teilnahm. Dieses Inserat, das 1932 in der „Linkskurve" erschien und mit der Aufforderung schloß, der Autor möge sich melden, könnte ein Stück aus einem Roman über den vorliegenden Roman sein. Aber er ist noch nicht geschrieben, obwohl die Geschichte dieser „Märzstürme" es an dramatischen Situationen nicht fehlen läßt. Als Otto Gotsche 1928 mit der Aufzeichnung seiner Erlebnisse im Abwehrkampf der Mansfelder und mitteldeutschen Arbeiter gegen die Provokation Severings und Hörsings im März 1921 begann, ahnte er nicht, in welches Abenteuer er sich mit diesem Manuskript stürzte. „Ich schrieb es, sozusagen in Tuchfühlung mit dem Gegner, dem ich Schläge versetzen wollte und der auf mich einschlug. Ich schrieb es mit Groll im Herzen. Oft, wenn ich mich an meinen Tisch setzte, gerade von einer Demonstration oder von einer Exmittierung, die wir verhindern wollten, zurückkommend, von der Polizei gejagt, kochten in mir noch Wut und Empörung." Diese harte Arbeit am Manuskript ohne Lektoratshilfe war die eine Seite des Abenteuers; die andere war das Schicksal der fertigen Arbeit: In einem Verlag, der es nicht drucken konnte, von Hand zu Hand gereicht, landete es schließlich im Internationalen Arbeiterverlag, der es in seiner „Roten Reihe" drucken wollte, aber da das Anschreiben inzwischen verloren gegangen war, mußte der Autor durch ein Inserat gesucht werden. Als Otto Gotsche endlich die Überarbeitung vorgenommen, die Druckfahnen korrigiert und ein Exemplar für sich aufgehoben hatte, begann die Nacht des Faschismus. Otto Gotsche mußte in die Illegalität gehen, wurde verhaftet und erfuhr nicht einmal, daß sein Buch ausgedruckt, von den Nazis jedoch vor der Auslieferung beschlagnahmt und eingestampft wurde. Dafür erfuhr er anderes: Im Konzentrationslager Sonnenburg erhielt er auf unergründlichen Wegen eine Nummer des „Baseler Vorwärts", in dem seine „Märzstürme" als Fortsetzungsroman erschienen. Nach der Zerschlagung des Faschismus schien das Manuskript der „Märzstürme" unauffindbar. Aber eines Tages tauchten bei Otto Gotsche Genossen auf, die nach dessen Verhaftung die persönliche Habe des Autors geborgen und versteckt hatten, auch jene Druckfahnen, die der Autor im Jahre 1932 noch gelesen hatte. Der Roman des Romans nahm ein gutes Ende... Heute zählt das Werk längst zum unverlierbaren Besitz unserer sozialistischen deutschen Nationalliteratur."
149. Pleyer, Wilhelm: Tal der Kindheit. München Stuttgart : Bogen-Verlag, (1957). S. 193 8° , Leinen , Gutes Exemplar, kl. Stempel
Bestell Nr.: 26389 4,00 €
150. Benedix, Peter: Auf der Landstraße. Aus dem Leben eines Fahrenden. Hamburg : Melchert, 1947. S. 275 8° , Engl.Broschur , Umschlag lädiert, sonst gut
Bestell Nr.: 26385 6,00 €
"Morgen geht es weiter . . . flüchtig nistet auf irgendeinem Marktplatz armselige Romantik; ein Wagen, Zirkuspferde, fahrende Leute, abends das Ergötzen der Jugend und ehrsamen Bürger.tagsüber verfemt undausgespottet. Endlos dehnt sich die Landstraße, bietet weder Schutz noch Sicherheit; - hart ist das Leben des kleinen Seiltänzerbuben, ein besons deres Schicksal in seinen äußeren Erscheinungsformen, aber in seiner Tiefe doch bestimmt durch die gleichen düsteren Mächte, mit denen jeder Mensch zu ringen Hat: blinde Vorurteile und tief eingewurzeltes Mißtrauen gegen alles Andersartige. In der eigenen Familie haben lieblose Härte, Sorgen und Habgier längst jede Lebensfreude erstickt; nichts bleibt dem Sohn der Landstraße erspart. Ein Unfall macht ihn gänzlich heimatlos; denn für unnütze Brotesser ist im Wagen kein Platz. Krank und elend, verzweifelt nach irgendeiner Arbeit suchend, irrt der junge Artist durch die Stadt und pocht vergeblich an menschliche Herzen. Quälend rinnen die Tage dahin, mit jeder neuen Stunde entschwin» det irgendeine Hoffnung, aber plötzlich taucht da ein Mann auf, arm und gering, der nimmt sich die Zeit, stehenzubleiben, um einem Menschen zu helfen. Es gibt Arbeit, auch Rück« schlage, allmählich jedoch löst sich aus wirren Pfaden ein klarer Weg, den Begabung und Fleiß bahnen. Ein Artistenschicksal — ein Menschenschicksal. Unerbittich greift Peter Benedix in das Menschliche hinein, packt es mit seiner Sprache, in der sich der harte und farbenbunte Rythmus des Lebens wiederspiegelt und Gefühle nur herb angedeutet erscheinen."
151. Bloem, Walter: Komödiantinnen. Roman Ullstein-Bücher. Eine Sammlung zeitgenössischer Romane. Berlin Wien : Ullstein, (1914). S. 316 Kl.-8° , Leinen , stärker belesenes Exemplar
Bestell Nr.: 26383 4,00 €
152. Rosegger, Peter: Das Dasein ist köstlich. Sinnsprüche. Mit 53 Holzschnitten von Ernst von Dombrowski. München : Rudolf Schneider Verlag, (1969). S. 102 Kl.-8° , Pappband , Gutes Exemplar 3795500249
Bestell Nr.: 26382 5,50 €
153. Alverdes, Paul: Die Geleitsbriefe. Erlebnisse und Begegnungen. Deutsche Reihe 158. 1. Aufl. Düsseldorf/Köln Eugen Diederichs, 1951. S. 59 Kl.-8° , Pappband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26381 8,00 €
Inhalt: Die Geleitsbriefe, Vergeblicher Fischzug, Der Küraß, Gartenlust, Onkel Christoph, Schneeweihnacht.
154. Scholl, Albert Arnold: Die gläserne Stadt. Düsseldorf : Eugen Diederichs, 1953. S. 46 Kl.-8° , Pappband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26380 5,00 €
155. Rytcheu, Jurij S.: Unter dem Sternbild der Trauer. Zürich : Unionsverlag, 1994. S. 239 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 3293001955
Bestell Nr.: 26347 6,00 €
Kto ubil doktora? -dt- Aus dem Russ. von Charlotte und Leonhard Kossuth. ; "Dicht am Polarstern glitzern im Sternbild der Trauer jene Sterne, die aus den Seelen der Toten hervorgegangen sind. Dort sieht der Schamane Analko auch seinen Sohn, der ein Opfer der Umwälzungen geworden ist, welche mit der russischen Polarstation über die Eskimos der Wrangel-Insel hereingebrochen sind. Den Stoff zu diesem Roman schöpfte Juri Rytcheu aus zwei Quellen: den Erzählungen seiner Stammes- und Zeitgenossen wie auch aus den Akten eines damals aufsehenerregenden Moskauer Prozesses. 1934 schlug eine sowjetische Forschergruppe auf der Wrangel-Insel ihr Lager auf. Im Verlauf dieser Expedition kam der jüdische Arzt Wulfson auf mysteriöse Weise ums Leben. Die Insel am Polarkreis wird zum Schauplatz des unheilvollen Zusammenpralls zweier Kulturen. Sementschuk, der herrschsüchtige Leiter der Polarstation, behandelt die Einheimischen wie »Wilde« und hindert sie daran, sich für den Winter mit Vorräten einzudecken; der Arzt Wulfson nimmt sie in Schutz, aber sie trauen dem Mann nicht, der ihre kranken Leute mit einem Glasröhrchen und weißem Pulver heilen will. Beim jungen Atun, dem Sohn des Schamanen und Erben von dessen Zauberkraft, endet die Zerreißprobe zwischen den materiellen Verlockungen der eingebrochenen »Zivilisation« und dem traditionellen Leben und magischen Denken tödlich."
156. Sachs, Shimon: Der grüne Traum. Jugend in Israel. 2. Aufl. München : Juventa, 1967. S. 119 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26335 6,00 €
157. Lichtenberg, Georg Christoph: Aphorismen, Briefe, Satiren. Diederichs Taschenausgaben 28. 1. Aufl. Düsseldorf Köln : Diederichs, 1962. S. 321 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 26327 12,00 €
Ausgew. und mit e. Nachw. vers. von Herbert Nette. ; Inhalt: Aphorismen: Über sich selbst,Über den Menschen, Beobachtungen und Erkenntnisse, Maximen der Erziehung und Selbsterziehung, Über Sprache und Wörter, Über Bücher, Leser und Rezensenten, Über Schriftsteller im allgemeinen und die Literatur seiner Zeit im besonderen, Über Gelehrte und Gelehrsamkeit, Über Träume und Aberglauben, Vom Wein und von den Frauen, Einfalle, Von den Regierenden und den Regierten, Zur Philosophie, Von den letzten Dingen, Briefe, Satiren: Über Physiognomik, Fragment von Schwänzen, Über die Weissagungen des verstorbenen Herrn Superintendenten Ziehen zu Zellerfeld, Ein Beitrag zu Rabeners Wörterbuch, Über die Macht der Liebe, Herumstreichende Komödiantinnen, die sich in einer Scheune ankleiden, Nachwort, Quellennachweis für die Aphorismen, Die Empfänger der Briefe. ; "LICHTENBERG, unstreitig einer der merkwürdigsten Männer unserer Geistesgeschichte, wird hier vornehmlich mit einer Auswahl seiner Aphorismen und Briefe vorgestellt, während den Satiren nur knapp ein Drittel des Bandes eingeräumt ist. Der Herausgeber ließ sich dabei von der Einsicht leiten, daß die Anlässe oder Personen, an denen sich Lichtenbergs Witz in seinen satirischen Schriften entzündete, uns entrückt und ohne umständlichen Kommentar unverständlich geworden sind. Am wenigsten gilt dies für die große Streitschrift gegen Lavaters Physiognomik, die neben einigen kleineren Satiren und einem Stück aus den Beschreibungen der Hogarthschen Kupferstiche den größten Raum dieser Abteilung einnimmt. Was heutige Leser immer wieder fesselt und in Erstaunen versetzt, sind eben doch die Aphorismen, die Bemerkungen, die Lichtenberg zu Tausenden seinen „Sudelheften" anvertraute und in denen sich das Eigenste und Unverwechselbare dieses verblüffend modern anmutenden Geistes versammelt hat-einerlei, ob er über die Gelehrten oder die Frauen, über Träume und Aberglauben oder Maximen der Erziehung nachdenkt, seine psychologisch frappierenden Beobachtungen an sich selbst und an anderen aufschreibt oder seine Einfalle zur Politik, Literatur und Religion notiert. Den Briefen wurde ein verhältnismäßig großer Raum zugeteilt, weil sie den Menschen Lichtenberg von allen Seiten und ganz unverstellt zeigen und weil ihnen innerhalb der gesamten Briefliteratur ein bevorzugter Platz gebührt.Im Anhang finden sich die Stellennachweise für die Aphorismen, biographische Angaben über die Briefempfänger und das Nachwort des Herausgebers."
158. Reymont, Wladyslaw Stanislaw: Die verratene Republik. Historischer Roman. Das Jahr 1794. Romantrilogie 1. Bd. 1. Aufl. Berlin : Verlag der Nation, 1971. S. 575 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26326 4,00 €
Ostatni sejm rzeczypospolitej <dt.> Aus d. Poln. übertr. von Albert Klöckner.
159. Nicolas, Waltraut: Viele tausend Tage. Erlebnisbericht aus zwei Ländern. Stuttgart : Evangelische Buchgemeinde, (um 1962). S. 252 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag stärker lädiert, Kopfschnitt leicht fleckig
Bestell Nr.: 26310 16,00 €
"Zu den großen Zeugnissen des menschlichen Herzens gehören die Berichte vom Schicksal liebender Frauen, denen Krieg und Deportation Trennung und zermürbendes Warten auf den geliebten Mann aufzwang. Waltraut Nicolas hat diesem Schicksal in ihrem Erlebnisbuch „Viele tausend Tage" bewegend und stellvertretend Sprache verliehen. Sie beschwört ihr eigenes Schicksal, die Trennung vom geliebten Mann in den Gefängnissen der stalinistischen Säuberungen, und das Schicksal ihrer jungen russischen Freundin Nadja, deren Mann in einem deutschen Konzentrationslager verschwand. Hineingewoben in das Tage- und Stundenbuch eines einsamen Inselsommers, das von quälendem Zweifel zu tapfer hingenommener Gewißheit führt, ist das Schicksal von fünf Frauen, die an der Trennung leiden, verzweifelt Auswege suchen oder sie still ertragen. Und auch von den wenigen, die zurückkehren, handelt das Buch: von ihrer Enttäuschung, den neuen Verstrickungen und der Mühsal des inneren Zurückfindens in eine satte, selbstgefällige Welt. Das schwermütige Motiv des russischen Filmes „Wenn die Kraniche ziehen" klingt durch diese Aufzeichnungen hindurch, aber auch etwas von der Gefaßtheit, der stillen Tapferkeit des Herzens, die dem Verlust einen neuen Sinn abgewinnt: eine Liebe, die versöhnen möchte. 1897 geboren, wuchs Waltraut Nicolas in einem norddeutschen Landpfarrhaus auf. Sie übte die verschiedensten Berufe aus: Porträtfotografin, Gerichtsreporterin, Sozialarbeit. Verheiratet mit dem Schriftsteller Ernst Ottwalt; mit ihm zusammen Flucht aus Hitler-Deutschland nach Dänemark, Prag und Moskau; Jahre russischer Gefangenschaft werden zu unvergessenen Erlebnissen. Die Heimkehr führte Frau Nicolas auf Umwegen wieder zur Landschaft der Kindheit, in die norddeutsche Weite von Heide und Meer, zurück. Frau Nicolas hat nach 1945 neun Bücher veröffentlicht."
160. Johannes R. Becher. Beitraege zur Literatur. Sinn und Form. Sonderheft 2. Berlin : Ruetten & Loening, (1960). S. 791 Gr.-8° (23 x 16,5 cm) , Leinen , Einband stärker berieben und gering fleckig, Corsatz mit gestrichenem Namenseintrag, sonst innen frisch
Bestell Nr.: 26309 8,00 €
161. Bergius, C. C.: Spanisches Roulette. Roman. NSB, 1982. S. 399 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 26200 6,00 €
162. Marlitt, Eugenie: Reichsgräfin Gisela. Roman. Köln : Atlas-Verlag, (1958). S. 189 8° , Halbleder , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26198 6,00 €
"Zeitgemäß" gekürzte Fassung.
163. Braem, Helmut M. (Hrsg.): Amerikanische Erzähler. Short Stories. Eine Anthologie. Reclams Universal-Bibliothek 8918-8925. Stuttgart : Reclam, (1964). S. 618 Kl.-8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 26196 4,00 €
"Jede der 35 Prosaarbeiten in diesem Band zeigt die Form der SHORT STORY auf unverwechselbare Weise. Keine gleicht in ihrer Gestalt einer anderen. Was aber für alle gilt, ist das Charakteristische der SHORT STORY: schnell und flüssig wird das gesagt, was zu erzählen ist, niemals zu leicht und niemals zu schwer. Der flüchtige Augenblick oder eine komprimierte Situation wird zur Essenz eines Lebens. Die Handlung verläuft geradlinig, die Gestalten sind keine Helden im überlieferten Sinn. Meist wird nur ein einziger Vorfall behandelt, meist steht nur ein einziger Mensch im Mittelpunkt des Geschehens. Das Ungesagte wird zwischen den Zeilen hörbar gemacht. Die von Helmut M. Braem ausgewählten SHORT STORIES von Washington Irving, Poe, Bierce, Lardner, Thurber, Faulkfter, Hemingway, Goyen, McCullers, Capote und vielen anderen Autoren ver-eifffen sich zu einer Geschichte der Gattung, über die auch die Einleitung des Herausgebers gründlich informiert. Das Besondere dieser Anthologie amerikanischer Erzähler liegt in ihrer exemplarischen Vielfältigkeit; außerdem ist sie das, was man »ein Buch zum Lesen« nennt."
164. Büsing, Georg: Vom tapferen Leben. Hamburg : Quickborn, 1943. S. 112 Kl.-8° , Paperback , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26195 7,00 €
Darin: Papa Butenschön, Karl der Kahle, Die Zeiten ändern sich, Abschiedsworte, Der Meister, Zigarren aus Brüssel, An der Strecke, Der Träumer, Werkpause, Bauarbeiter Liese, Michel Zwirn, Zehn Paar Schuhe, Ziel unbekannt, Mit der Handharmonika, Atempause, Muß das heute noch sein . .. ? Müller zwo, Der Schmied, Man muß jung sein, Kamerad Peter Bumm, Die letzte Frage, Das Hauptbuch des Lebens, Die Pfeife aus Paris, Pause im Dienst, Der Heiratsantrag, Peter Kleinigkeit, Hinnerk kommt auf Urlaub, Das Antlitz, Die Beförderung, Sturm, Kamerad August, Wochenschau, Die Schaffnerin von Linie zwölf, Weihnacht im Bunker.
165. Bütow, Hans: Willkommen und Abschied. Aufzeichnungen eines alten Mannes 3. Hamburg : Christians, 1982. S. 44 8° , Paperback , Gutes Exemplar 376727672
Bestell Nr.: 26194 10,00 €
166. Griggs, Tim: Die Versöhnung. Roman Club Premiere, 2003. S. 413 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 26191 4,00 €
167. Gasse, Horst und Jürgen Werner: Erzählungen der Antike. Sammlung Dieterich 304. Birsfelden-Basel : Schibli-Doppler, um 1985. S. XXIII, 251 Kl.-8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 385883033X
Bestell Nr.: 26160 6,00 €
Ausgew. und großenteils neu übertr. von Horst Gasse. Eingeleitet und erl. von Jürgen Werner. ; "Wie reich, erfinderisch und reizvoll die Antike in den kleinen Formen ihrer Erzählkunst war: in ihren Novellen, tragischen und komischen Geschichten, witzigen Alltagsskizzen und nachdenklichen Historien, wird in diesem Buche jedem zum überraschenden und beglückenden Erlebnis. Es sammelt die — meist in größeren Werken versteckten — schönsten Erzählungen eines Jahrtausends, von der griechischen Blütezeit (Herodot, Xenophon) über Livius, Petro-nius, Plinius d. J. und Plut-arch, über Lukian, Gellius, Apuleius und Älian bis in die späten Jahrhunderte des Altertums (Aristainetos), zu einem höchst anregenden Bande. Der Leser wird sein Bild des Altertums durch diese vielseitigen Erzählungen erweitern und lebendig abrunden."
168. Sienkiewicz, Henryk: Auf dem Feld der Ehre. Roman aus der Zeit König Johann Sobieskis. Berlin : Otto Janke, um etwa 1900. S. 324 8° , Halbleder (Bibliothekseinband) , Gutes Bibliotheksexemplar mit stärkeren Gebrauchsspuren, Einband stark berieben, leicht fingerfleckig, leichter Wasserrand, Namenseintragungen
Bestell Nr.: 26132 20,00 €
Deutsch von Theo. Kroczek. ; Stempel: Bürger-Ressource Greifswald.
169. Nexö, Martin Andersen: Eine Mutter. Martin Andersen Nexö. Gesammelte Werke in Einzelausgaben. 1. Aufl. Berlin : Dietz, 1952. S. 195 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Stempel
Bestell Nr.: 26101 5,00 €
170. Chamisso, Adelbert von: Peter Schlemihls wundersame Geschichte. Paderborn : Schöningh, 1954. S. 63 Kl.-8° , Paperback , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26089 4,00 €
Mit einer Einleitung von Josef Rohfleisch.
171. Loo, Tessa de: Der Traumpalast. Eine Reiseerzählung. 1. Aufl. München : C. Bertelsmann, 2000. S. 317 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 3570003418
Bestell Nr.: 26082 6,00 €
Een varken in het paleis -dt- Aus dem Niederländ. von Waltraud Hüsmert
172. Pegel, Walter: Die Zauberische. Roman. Hamburg Berlin : Deutsche Hausbücherei, (1953). S. 251 8° , Leinen , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 26081 6,00 €
Mit Holzschnitten von Werner Rebhuhn.
173. Ibsen, Henrik: Sämtliche Werke. Volksausgabe in fünf Bänden. (Einzelbände) Berlin : S. Fischer, (1922). 8° , grünes Leinen , Gute Exemplare mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 26070 6,00 €
Hrsg. von Julius Elias und Paul Schlenther. ; Vorhanden: Band 1 mit 1 Tafel und CLXXXII, 437 Seiten, Band 2 mit 589 Seiten, Band 3 mit 552 Seiten, Band 4 mit 520 Seiten. ; Preis pro Band 6 Euro
174. Ibsen, Henrik: Sämtliche Werke. Volksausgabe in fünf Bänden. (Einzelbände) Berlin : S. Fischer, (1922). 8° , Pappbände , Gute Exemplare mit geringen Gebrauchsspuren, Einbände gering bestoßen
Bestell Nr.: 26069 6,00 €
Hrsg. von Julius Elias und Paul Schlenther. ; Vorhanden: Band 3 mit 553 Seiten, Band 5 mit 552 Seiten. ; Preis pro Band 6 Euro.
175. Wernher der Gärtner: Meier Helmbrecht. Deutsche Ausgaben 80. Bielefeld Leipzig : Velhagen & Klasing, 1937. S. XIV, 74 Kl.-8° , Pappband , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 26066 6,00 €
Neu übertr. u. hrsg. von Johannes Seiler.
176. Kremer, Peter (Hrsg.): Von Liebesglut und Liebesnot am deutschen Strom. Geschichten und Hofmachern und Freiern sowie deren Herzensdamen. Wittlich : Georg Fischer, 1938. S. 102 8° , Paperback mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 26063 22,00 €
177. Gerstäcker, Friedrich: Die Flucht über die Kordilleren. So du mir, so ich dir. Berlin : Karl Voegels Verlag, (1927). S. 64 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 26059 8,00 €
Mit Illustrationen von Luigi Malipiero.
178. Sesselmann, Celida: Die Frau von Gottes Gnaden. Roman. Lindau : Antiqua-Verlag, 1982. S. 272 8° , Pappband , Sehr gutes Exemplar 3882100672
Bestell Nr.: 25933 35,00 €
Reprint der Ausgabe von 1930 in Fraktur. ; Sesselmann, Celida 1883-1937.
179. Michaelis, Karin: Harfe des Eros. Berlin-Schöneberg : Oestergaard, 1930. S. 270 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25931 6,00 €
180. Olmi, Véronique: Nummer Sechs. Roman. München : Kunstmann, 2003. S. 98 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 3888983384
Bestell Nr.: 25930 4,00 €
Numéro six <dt.> Aus d. Franz. von Sigrid Vagt. ; "Fanny ist die jüngste, der Nachkömmling, die „Nummer sechs", wie der Vater sie gerne nennt. Der geliebte, stets anderweitig beschäftigte Vater, um dessen Anerkennung sie ein Leben lang kämpft. Jetzt ist er alt, und der Platz an seiner Seite ist seit dem Tod der Mutter freigeworden. Aber lässt sich die eigene Vergangenheit zurückholen? Veronique Olmi erzählt in knappen Bildern von großer Eindringlichkeit die Geschichte einer Tochter, der Außenseiterin der Familie, spricht von der schmerzlichen Distanz zwischen Kindern und Eltern, von der Suche nach dem Blick des Vaters als Teil der eigenen Identität."
181. Maugham, William Somerset: Ein Stück Weges. Ein Südsee-Roman. Berlin : Verlag des Druckhauses Tempelhof, 1949. S. 243 8° , Pappband , Schönes Exemplar, Widmung
Bestell Nr.: 25921 5,00 €
182. Mulford, Prentice: Der Unfug des Sterbens. Ausgewählte Essays. München : Langen, 1921. S. 179 Kl.-8° , Leinen , Gutes Exemplar, Widmung
Bestell Nr.: 25920 4,00 €
Bearbeitet und aus dem Englischen übertragen von Sir Galahad.
183. Bachér, Peter: Heute ist Sonntag. Und wieder ist Sonntag. Vom Glück des Augenblicks. Buchgemeinschaftsausgabe, (1993). S. 309 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar, noch original in Folie verpackt
Bestell Nr.: 25892 4,00 €
184. Heine, Heinrich: Sämtliche Werke in zehn Bänden (nur) Bd. 4. Hrsg. von Julios Petersen. Leipzig : Insel, (1912). S. 533 8° , Halbleder mit Kopfgoldschnitt und Lesebändchen, Gutes Exemplar, Eintrag auf Vorsatz
Bestell Nr.: 25891 20,00 €
Darin: Reisebilder. Erster Teil. Die Harzreise 1824. Reisebilder. Zweiter Teil. Die Nordsee 1826. Dritte Abteilung. Ideen. Das Buch Le Grand 1826. Reisebilder. Dritter Teil. Italien. I. Reise von München nach Genua, II. Die Bäder von Lucca, Anhang: Aus dem Manuskript der Fortsetzung zur »Harzreise« , Anmerkungen: Allgemeines, Lesarten: Die Harzreise, Die Nordsee, Ideen. Das Buch Le Grand, Reise von München nach Genua, Die Bäder von Lucca, Kommentar. ; Heine, Heinrich *1797-1856* ; Petersen, Julius Philologe *1878-1941* ; Auf dem Einband: Heinrich Heine. Reisebilder 1.
185. Conrad, Joseph: Almayers Wahn. Roman. 1.-6. Aufl. Berlin : S. Fischer, 1935. S. 234 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Stempel auf Vorsatz
Bestell Nr.: 25888 18,00 €
Almayer's Folly <dt.> Aus dem Engl. übertr. von E. McCalman. ; Erste deutsche Ausgabe.
186. Gordon, Richard: Wer aaahh sagt... Roman. Buchgemeinschaftsausgabe, (1987). S. 219 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25885 4,00 €
"Dr. Gordon, Arzt in einer engli-sehen Kleinstadt, hält sich für einen Mann in den besten Jahren. Alle anderen finden, es wäre hoch an der Zeit, daß er in Pension ginge. Aber er zeigt es ihnen: Er wird Hauptakteur in einer hochbrisanten politischen Affäre und macht negative Schlagzeilen in der Lokalpresse. Als Bühnenkomiker feiert er ein fulminantes Debüt - leider in einem ernsten Stück. Richard Gordon, wie Millionen Leser ihn lieben: ein Feuerwerk der Heiterkeit, das hier über die Auswüchse der modernen Medizin und der modernen Gesellschaft niedergeht."
187. Alken, Ina: Gnadenfrist. Roman. Rheydt : Triga-Verlag, (1959). S. 286 8° , Pappband foliert , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25884 35,00 €
188. Clark, Mary Higgins: Mondlicht steht dir gut. Bild-Bestseller-Bibliothek 24. Augsburg : Weltbild, 2005. S. 287 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 3898971236
Bestell Nr.: 25853 4,00 €
Moonlight becomes you -dt- Dt. von Regina Hilbertz.
189. Meyer, Conrad Ferdinand: Jürg Jenatsch. Angela Borgia. Conrad Ferdinand Meyer. Werke. Dünndruckausgabe in vier Bänden (nur) Band 1. Leipzig : Haessel, 1922. S. 513 Kl.-8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren, Namenseintrag
Bestell Nr.: 25831 4,00 €
190. Raabe, Wilhelm: Vom alten Proteus. Eine Hochsommergeschichte. Wilhelm-Raabe-Bücherei. Erste Reihe. Kleinere Erzählungen (nur) Band 13. 2. Aufl. Berlin-Grunewald : Klemm, (1918). S. 164 Kl.-8° , Halbleinen , Gutes Exemplar, Namenseintrag
Bestell Nr.: 25828 8,00 €
191. Meyer, Conrad Ferdinand: Novellen. Conrad Ferdinand Meyer. Werke. Dünndruckausgabe in vier Bänden (nur) Band 3. Leipzig : Haessel, 1922. S. 589 Kl.-8° , Leinen , Gutes Exemplar, Namenseintrag
Bestell Nr.: 25827 6,00 €
192. Meyer, Conrad Ferdinand: Der Heilige. Die Versuchung von Pescara. Conrad Ferdinand Meyer. Werke. Dünndruckausgabe in vier Bänden (nur) Band 4. Leipzig : Haessel, 1922. S. 481 Kl.-8° , Leinen , Gutes Exemplar, Namenseintrag
Bestell Nr.: 25826 6,00 €
193. Gasperini, Brunella: Nicoletta oder Die Klugheit des Herzens. Roman. Stuttgart Hamburg : Deutscher Bücherbund, (1968). S. 286 8° , Leinen , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25672 8,00 €
Ero io quella <dt.> Aus d. Italien. übertr. von Ruth Wright.
194. Brautlacht, Erich: Der Wettkampf. Erzählung. Wiesbadener Volksbücher Nr. 286. Stuttgart : Verlag Deutsche Volksbücher , 1944. S. 85 8° , Paperback , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 25671 5,00 €
mit einer Einführung von Erich Bockemühl.
195. Bütow, Hans: Rede, mein Gedächtnis, rede. Aufzeichnungen eines alten Mannes Hamburg : Christians, 1977. S. 76 8° , Pappband , Schönes Exemplar, noch original in Folie verpackt 3767204606
Bestell Nr.: 25665 8,00 €
196. Bertsch, Alexander: Wie Asche im Wind. Roman. 1. Aufl. Gerlingen : Bleicher, 1993. S. 207 S. , 20 cm 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Sehr gutes Exemplar 3883507210
Bestell Nr.: 25664 6,00 €
"Alexander Bertschs Erstlingsroman erzählt von der Rückkehr der Lena Sternberg in ihre Geburtsstadt H. Mitte der achtziger Jahre. Lena mußte 1936 Deutschland verlassen, weil ihr Vater Jude war. Nun, am Ende ihres Lebens, möchte sie die Stadt ihrer Kindheit noch einmal sehen, möchte auch herausfinden, wie das „neue Deutschland" wirklich aussieht. Die Landschaft der Kinderjahre und das Gespräch mit ihrer früheren Freundin Inge führen Lena in eine schmerzliche Reise durch ihre Vergangenheit. Sie erlebt wieder, wie Bedrohung und Verfolgung sich verdichten, bis sie mit ihren Eltern H. verläßt und nach Amsterdam, flieht. Dort lernt Lena Manuel Sternberg kennen, den sie 1940, kurz vordem Einmarsch derdeutschen Armee in Amsterdam, heiratet. Doch kaum ein Jahr später wird ihr Mann von den Nazis deportiert; Lena hört nie mehr von ihm. Sie schließt sich der Widerstandsbewegung an, riskiert mehrmals ihr Leben, erlebt die Befreiung. Doch der Schmerz über den verlorenen Geliebten und die Millionen Opfer des Hasses verläßt Lena nicht mehr. Er prägt auch ihr philosophisches Weltbild - im Gegensatz zu ihrem Vater, einem Philosophen und Verfechter der aufgeklärten Vernunft, kann sie die Welt nur mit der Skepsis der Existentialisten sehen. Wesentlich für ihren Besuch in H. wird die Begegnung mit Johannes, Inges Sohn, der Vertreter einer neuen, kritischen Generation ist. Die Gespräche mit ihm geben Lena eine verhaltene Hoffnung, als sie aus H. wieder in ihre französische Wahlheimat fährt."
197. Jacques, Norbert: Tsetse. Ein Afrika-Roman. Hamburg : Deutsche Buchgesellschaft, 1952. S. 303 8° , Halbleder , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25647 6,00 €
198. Droste-Hülshoff, Annette von: Sämtliche Werke. 3. Aufl. München : Hanser, 1959. S. 1111 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Dünndruck
Bestell Nr.: 25646 10,00 €
Hrsg., in zeitlicher Folge geordnet und mit Nachwort und Erläuterungen versehen von Clemens Heselhaus. ; Darin: Lyrische Gedichte: Jugenddichtungen 1813 - 1819, Aus dem Umkreis des Geistlichen Jahres 1820, Nachdichtungen 1835 - 1837, Eppishausen 1835/36, Münster 1838 - 1840, Meersburg Oktober 1841 — April 1842: Zeitbilder, Heidebilder, Fels, Wald und See, Gedichte vermischten Inhalts, Scherz und Ernst, Meersburg April — Juli 1842, Rüschhaus 1842/43, Meersburg 1843/44, Rüschhaus 1844/45, Abbenburg Sommer 1845, Gelegenheitsgedichte, Balladen: Frühe Balladen 1818 - 1836, Rüschhauser Balladen 1840/41, Meersburger Balladen 1841/42, Der Spiritus familiaris des Roßtäuschers (Rüschhaus 1842) , Geistliche Gedichte: Geistliche Lieder 1818/37, Das Geistliche Jahr, Neujahr bis Ostermontag 1820, Sonntag nach Ostern bis Silvester 1839, Späte geistliche Gedichte 1845/46, Epen: Das Hospiz auf dem großen Sankt Bernhard (Rüschhaus 1828 - 1834) , Des Arztes Vermächtnis (Rüschhaus 1834) , Die Schlacht im Loener Bruch (Rüschhaus 1837/38) , Erzählungen: Ledwina (Hülshoff 1819—1824) , Die Judenbuche (Rüschhaus 1837 - 1841) , Bei uns zu Lande auf dem Lande (Rüschhaus—Meersburg 1841/42) , Bilder aus "Westfalen (Meersburg 1842) , Joseph (Rüschhaus 1844/45) , Anhang: Nachwort, Lebenstafel, Erläuterungen zu den Dichtungen, Worterklärungen, Anfänge und Überschriften der Gedichte, Zeittafel der Gedichte, Die Gedichte in den Ausgaben von 1844 und 1860.
199. Herfurtner, Rudolf: Hard Rock. Zürich Köln : Benziger, 1979. S. 218 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 354533080X
Bestell Nr.: 25637 6,00 €
"Seit Jahren treffen sich Poppy Vogeler und andere Randfiguren der Rock-Szene im «In-side», auf der Suche nach dem neuen Sound, nach einem Job als Schlagzeuger oder Roadie bei einer Band, nach einem kostenlosen Trip irgendwohin in den Süden. Man kennt sich, man weiß sich solidarisch, ohne lange darüber reden zu müssen. Und doch ist da, zumindest bei Poppy Vogeler, ein wachsendes Unbehagen. Es richtet sich gegen die Vermarktung des Rock, der einmal Ausdruck eines neuen Lebensgefühls war. Es ist aber auch - stärker noch - der zunehmende Zweifel, ob ein solches Leben überhaupt Sinn haben kann, ob es nicht — mit Mitte 20 - höchste Zeit wäre auszusteigen. Als Poppy im «Inside» einen Manager kennenlernt, der einen Piratensender aufmachen will und ihm anbietet, zwischen den Plattensendungen von Poppy verfaßte Kurzgeschichten zu bringen, greift er begierig zu. Zwar wird der Piratensender ausgehoben, noch bevor er überhaupt auf Sendung gehen kann. Aber Poppy schreibt weiter. Und im Schreiben über Idole und Randfiguren der Rock-Szene wird er sich allmählich über die Ursachen seines diffusen Unbehagens klar. Ein Roman, der die ganze Faszination und Fragwürdigkeit der Rock-Szene auf brillante Weise einfängt."
200. Hodin, Josef Paul: Die Leute von Elverdingen. Eine flämische Erzählung von Krieg und Frieden. Hamburg : Christians, 1974. S. 246 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Sehr gutes Exemplar, noch original in Folie verpackt 3767202816
Bestell Nr.: 25636 15,00 €
201. Hoy, Elizabeth: Meine Insel, mein Leben. Roman. Internationale Romane. Rosenheim : Rosenheimer Verlagshaus, 1969. S. 239 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25634 10,00 €
Snare the wild heart <dt.> Übers. aus d. Engl.: Tilla Schlenk. ; "Eine einsame irische Insel, sturmumtost im Atlantik, ist der Schauplatz dieses Romans. Eileen Keith, ein rothaariges, eigenwilliges Mädchen, lebt hier bei ihrem Großvater, der zu den Letzten gehört, die der Insel noch nicht den Rücken gekehrt haben, weil sie hier kein Auskommen mehr finden. Eileen liebt ihre Inselheimat über alles und wehrt sich darum heftig gegen den Plan einer Filmgesellschaft, hier einen Film zu drehen, denn mit den Filmleuten käme eine fremde Welt auf das Eiland und könnte die wenigen verbliebenen Bewohner noch mehr locken, aufs Festland umzusiedeln. Aber der Großvater, der Herr der Insel, hat nichts gegen das Filmprojekt, und Eileen muß sich fügen. Elizabeth Hoy versteht es, das Aufeinanderprallen der so verschiedenen Welten mit Spannung darzustellen, das für Eileen zu einem völlig unerwarteten Ende führt."
202. Haslinger, Josef: Der Tod des Kleinhäuslers Ignaz Hajek. Novelle. Darmstadt Neuwied : Luchterhand, 1985. S. 95 8° , Pappband , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren 347286608X
Bestell Nr.: 25631 4,00 €
" „Fast alle, die in dem strohgedeckten Häuschen zur Totenwache versammelt waren und nach den Gebeten zum trockenen Brot Wein tranken, hatten Ignaz Hajek am Vortag gesehen. Viele hatten mit ihm gesprochen; niemandem war etwas Ungewöhnliches aufgefallen." Diesen Tag über hatte Ignaz Hajek mehrere Versuche gemacht, seinem Tod zu entrinnen. Man sieht den Kranken, der nach langer Bettlägerigkeit noch einmal auf die Füße kam, bei seinen alltäglichen Verrichtungen, die er wieder aufnehmen möchte, man erlebt ihn im Gespräch mit den Nachbarn im Dorf, mit seiner Frau. Am Abend dieses Tages erhängt er sich in der Scheune. „Nie hätte ich gedacht, daß er so etwas vorhat, im Gegenteil, ich habe gedacht, der fängt sich wieder, der beginnt zu leben wie früher." Das ist mißlungen, das Leben im Dorf stockt für Augenblicke, die aus den alltäglichen Begebenheiten sich fortspinnenden Geschichten reißen ab. Und als die Nachbarn, die Frau und der Sohn des Ignaz Hajek sich daran machen, die Geschichten um den Ignaz doch noch einmal zusammensetzen, um das vertraute Bild festhalten zu können, mißlingt auch das: Vor allem der Sohn Josef macht eine Entdeckung, die ihm alles aus der Hand schlägt, woran er sich klammerte, um Halt zu finden für sein Leben. Ob sich mit der ,wirklichen Geschichte' leichter leben läßt? Josef Haslinger hat die Geschichte einer Enthüllung erzählt, mit detektivischem Interesse. Aber es agiert kein Detektiv und kein allwissender Autor springt seinen Figuren bei. Die Leute aus dem Dorf bewegen sich, verstört durch den Selbstmord, langsam, wie sie es gewohnt sind, schwerfällig, eher getrieben von ihren Gewohnheiten und dem Gang der Dinge im Dorf, ohne deutliche Absichten. In dieser Bewegung geraten die vertrauten Geschichten, die die Leute im Dorf voneinander wissen und an denen sie, so oder so, hängen, durcheinander. Sie müssen sich neu einrichten, nichts wird sein wie immer, aber das Leben geht weiter, der Rhythmus des ländlichen Lebens bleibt sich gleich."
203. Heym, Stefan: Auf Sand gebaut. Sieben Geschichten aus der unmittelbaren Vergangenheit. München : C. Bertelsmann, 1990. S. 103 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 3570014584
Bestell Nr.: 25630 8,00 €
Mit zahlr. Illustrationen von Horst Hussel. ; "Aber wer ist das Volk? In all den vierzig Jahren Republik, hat uns je einer erklärt, wer das Volk wirklich ist, bis das Volk dann anmarschiert kam auf der Straße und lauthals verkündete: Wir sind das Volk? Doch das ist auch nur eine Redensart, die so gut wie nichts bedeutet, wenn es um Reales geht, etwa um Besitzverhältnisse. Ist das Volk eine Person, eine juristische wenigstens? Ist es haftbar zu machen, wenn der Betrieb zusammenbricht? Was versteht das Volk vom Geschäft, von Saldo und Bilanzen und Kredit und Verlust? Nur zahlen muß es immer, das Volk, aber das ist überall so auf der Welt und nicht nur bei uns."
204. Hebel, Johann Peter: Werke in einem Band. Hrsg. von Alexander Heine. Bibliothek der Weltliteratur. Deutsche Klassiker. Augsburg : Weltbild, um 1987. S. 703 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25628 10,00 €
Dünndruck
205. Homberg, Bodo: Versteckspiel. Roman. 1. Aufl. Berlin : Union-Verlag, 1978. S. 242 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar, Stempel
Bestell Nr.: 25626 5,00 €
"Ein Mann bricht aus. Ein Mann von fünfzig. Verläßt überstürzt seine Berliner Wohnung und flieht nach Warne-münde. Hinterläßt nichts als einen Notizfetzen:„Kann einfach nicht mehr. Muß nachdenken. Gründlich." So weit war es also mit ihm gekommen, mit ihm, Horst Hegewald, als Fernsehautor bekannt unter dem Namen Kröpelin. „Ich kucke mir dein Zeugs nicht an, Papa. Es sagt mir nichts", hatte ihm seine Tochter Erika ins Gesicht gesagt, „und wenn du ehrlich bist, glauben tust du selber nicht an das, was du schreibst." „Angepaßte Dutzendware" hatte er verzapft. Versteckt hatte er sich hinter seinem Pseudonym. Kröpelin ist sein anderes Ich geworden, ein Ich, das mit ihm, Hegewald, nörgelnder Wahrheitssucher bürgerlicher Herkunft, Musikkenner und Gernesäufer, nichts zu tun hat. Wer war er nun eigentlich wirklich? Sein inneres Zerrissensein ließ ihn sich mit aller Welt zerstreiten. Selbst seine Ehe ist in Gefahr, in die Brüche zu gehen. Im Warnemünder Teepott lernt er Ruth kennen. Sie ist jung, selbstbewußt, attraktiv, geradezu, freundlich und — begehrenswert. Kann er in ihren Armen vergessen, einfach alles hinter sich lassen und neu beginnen? Aber es kommt anders. Sein Verschwinden ist nicht ohne Folgen geblieben."
206. Harig, Ludwig: Ordnung ist das ganze Leben. Roman meines Vaters. München Wien : Hanser, 1986. S. 498 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar 3446146628
Bestell Nr.: 25625 5,00 €
"Er liebte den akkuraten Rahmen, hatte die Fäden fest in der Hand, schwor auf Maß und Augenmaß: für Ludwig Harig sen., dem der Sohn mit diesem Buch ein bewegendes Denkmal setzt, war Ordnung das ganze Leben. Dieses Leben war - auch im Frieden, noch in der zärtlichsten Geste - vom Krieg geprägt, den der junge Mann aus dem saarländischen Sulzbach gleich nebenan in Lothringen zu bestehen hatte. Aber obwohl er dort in den furchtbaren Menschen- und Material-Schlachten die entscheidenden Erfahrungen machen mußte, hat er bis zu seinem 82. Lebensjahr darüber geschwiegen. Verwundet kehrt er zurück, heiratet, baut sein Malergeschäft auf, wird zweimal Vater, baut ein Haus, erlebt einen weiteren Krieg, als ob nichts gewesen wäre: akkurat, mit Augenmaß, in korrektem Rahmen. Erst nach mehr als sechzig Jahren fährt der Sohn zusammen mit dem Vater und dessen ehemaligem Kompanieführer nach Verdun, wo die beiden Alten, als sei die Zeit angehalten, ihrer eigenen Geschichte gegenüberstehen. »O je«, das ist der einsilbige Kommentar von Vater Harig, wie der Sohn verblüfft notiert. Was war damals geschehen? Der Sohn fordert den Vater nach dem Tod der Mutter auf, seine Lebensgeschichte aufzuschreiben, und nach einigem Zögern entsteht tatsächlich ein kleines Meisterwerk der Selbstbeschreibung: durch Aussparung. Ludwig Harig mußte also ergänzen, nachforschen, aufspüren, um das Por-trait seines Vaters zu vervollständigen. Entstanden ist ein von tiefer Zuneigung bestimmtes Buch, eine Geschichte der eigenen Kindheit jenseits der großen Städte, ein Roman dreier Generationen, ein deutscher Familienroman."
207. Hein, Christoph: Der Tangospieler. Roman. Frankfurt am Main : Luchterhand-Literaturverlag, 1989. S. 216 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 3630866956
Bestell Nr.: 25621 5,00 €
"»Der Ort der Handlung ist Leipzig, die Geschichte spielt 1968 und wird wahrheitsgemäß aufgezeichnet«, schreibt Christoph Hein in einer Ankündigung seines neuen Romans. Dallow, ein junger Historiker, wird nach 2i Monaten Haft aus dem Gefängnis entlassen. An einem Februartag kehrt er nach Leipzig in die verstaubte, von seiner Freundin inzwischen verlassene Wohnung zurück, entschlossen, die erlittene Kränkung rasch und gründlich zu vergessen. Er besucht sein Stammcafe, pickt sich in Nachtbars Frauen auf, glaubt, sich wie früher dem behutsamen, trägen Fluß des Alltags überlassen zu können - und muß erkennen, daß sein altes Leben für ihn unerreichbar geworden ist. Wohin er kommt, spürt er Abwehr. Niemand hat auf ihn gewartet - niemand außer den beiden Unbekannten, die sich mit schiefem Grinsen >Müller< und >Schulze< nennen und ihm ohne Umstände den üblichen Deal anbieten: »Wir helfen Ihnen, und Sie helfen uns. Wir brauchen ein paar Informationen. « Dafür werde er seine Dozentur am Historischen Institut wiedererlangen. Höhnisch weist Dallow sie ab. Der Versuch, sich als Kraftfahrer unabhängig zu machen, mißlingt. Dallow ist in ein Vakuum zurückgekehrt, in das hin und wieder ein paar Nachrichten über ihm fremde, unbegreifliche Ereignisse in Prag eindringen, ohne ihn zu erreichen. Hein erzählt die Geschichte mit dem Pathos des Understatements und jener unvergleichlichen Spannung, die wir aus Drachenblutkennen. Kühler und umstandsloser sind Tabus des real existierenden Sozialismus in der DDR nie zur Sprache gekommen. Die unerbittliche, fortwährende Fähigkeit, den Leser gefangenzunehmen, zieht die Erzählung gerade daraus, daß der Autor das Unerhörte an einem Antihelden dingfest macht. Dallows Verurteilung basiert auf einem >Unfall<: Widerwillig war er bei der Premiere eines Studentenkabaretts als Pianist eingesprungen; daß der Text des alten Tangos, den er zu spielen hatte, »mittels leichter Veränderungen am Original nun halbherzig und fade den greisen Führer des Staates verspottete«, wurde ihm erst bei der Gerichtsverhandlung bewußt. Aber erst die Tatsache, daß dasselbe Lied wenige Wochen nach seiner Entlassung unbeanstandet zur Aufführung gelangen kann, ist imstande, vorübergehend den Gleichmut zu erschüttern, mit dem er sich gewappnet hat. Fast stumpfsinnig nimmt er zum Schluß seine Rehabilitierung an, die mit dem Ende des >Prager Frühlings< zusammenfällt."
208. Weidenfeld, Nathalie: Die Orangenprinzessin. Roman. München : von Schröder, 2001. S. 229 8° , Pappband , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren 354779529X
Bestell Nr.: 25613 10,00 €
Mit Widmung der Autorin.
209. Weissenborn, Erna: Der Umweg nach Seelau. Roman. Hamburg : Mölich, 1948. S. 566 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit Gebrauchsspuren, Einband leicht bestoßen
Bestell Nr.: 25612 5,00 €
210. Pahlen, Henry: Schlüsselspiele für drei Paare. Schwarzer Nerz auf zarter Haut. Zwei Romane. Stuttgart Hamburg München : Deutscher Bücherbund, (1980). S. 677 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25588 4,00 €
211. Pilcher, Rosamunde: Schneesturm im Frühling. Roman. Buchgemeinschaftsausgabe, (1993). S. 188 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Sehr gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25584 4,00 €
212. Fischer-Stockern, Hans: Prokurist Timpel. Ein heiterer Roman. Wien Leipzig : Frau und Mutter Verlag, 1937. S. 285 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren, Namenseintrag
Bestell Nr.: 25581 8,00 €
213. Fleron, Kate: Antoinette meine Tochter und ich. Zürich Stuttgart : Flamberg-Verlag, 1961. S. 125 8° , Pappband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25570 6,00 €
Mit Zeichnungen von Sita Jucker. ; Aus dem Dänischen von Friedrich Karl Gerstenkorn.
214. Dangulow, Sawwa: Spiel der Kräfte. Historischer Roman. Drittes Buch. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1983. S. 553 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25568 8,00 €
"Das Jahr 1944 ist angebrochen. Beketow, sowjetischer Botschaftsrat in London, wird zu Manövern eingeladen. Alles deutet auf die baldige Eröffnung der zweiten Front hin. Im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten in Moskau macht man sich Gedanken um Europa nach dem Krieg. Ausländische Journalisten fliegen aus der sowjetischen Hauptstadt an die Schauplätze erfolgreicher sowjetischer Offensiven am Dnepr, erhalten Gelegenheit, mit Marschall Konew zu sprechen. Churchill und General de Gaulle besuchen Moskau. Alexandra Kollontai, langjährige sowjetische Botschafterin in Stockholm, gibt ihren Abschiedsempfang. Sowjetische Diplomaten treffen sich in Frankreich, London und den USA zu Verhandlungen. Im dritten und letzten Buch des Romans „Spiel der Kräfte" schildert Sawwa Dangulow aus eigenem Erleben die Ereignisse der letzten anderthalb Jahre des Großen Vaterländischen Krieges. Zusammen mit den vertrauten Gestalten aus den ersten beiden Büchern, den Staatsoberhäuptern der Sowjetunion, Großbritanniens und der USA, den Mitarbeitern des sowjetischen Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten, dem Personal der sowjetischen Botschaft in London, den Angehörigen der ausländischen Botschaften in Moskau sowie den in der sowjetischen Metropole akkreditierten Korrespondenten der Auslandspresse, werden wir Zeuge der weltpolitisch wichtigsten Ereignisse dieser Zeit. Höhepunkte des Buches sind die Konferenzen von Jalta und Potsdam, auf denen die „Großen Drei" über Fragen verhandeln, die für die Zukunft Europas bedeutsam waren. Insbesondere ging es um die Verwirklichung der Beschlüsse der Antihitlerkoalition gegenüber Deutschland, um die neuen polnischen Grenzen an Oder und Neiße sowie in Ostpolen und um die gesellschaftliche Entwicklung in Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Italien. Sawwa Dangulow, Jahrgang 1912, stand selbst bis 1947 im diplomatischen Dienst. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift „Sowjetliteratur". 1969 erschien in der DDR sein Roman „Diplomaten". Es folgten 1975 und 1978 die beiden ersten Bücher von „Spiel der Kräfte". "
215. Tremel-Eggert, Kuni: Sonnige Heimat. Erzählungen. 9. Aufl. München : Eher, 1941. S. 324 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 25562 8,00 €
Darin: Schäfer Mendl, Die Wolfslocher Bratwürste, Erdmann der Elfte, Michel, der Feuerwehrer, Der Naßl und seine Mutter, Der Zwöpps, Gundis, die Germanin, Ein salomonisches Urteil, Die Butterhex' , Die rote Gina, Mutter Malbe, Sunnawend, Wildes Blut, Michael Vorndran, Der Posaunenrutscher, Ihre Rache, Die Greinera, Die Flößerswett, Der Gänskunz im Himmel, Der Räutel, Der Vetter, Dieter Schundblech, Am Ziel, Das umgekehrte Verhältnis, Das Nest der Kuckuckskinder, Philipp Stirnweiß, Der Brezenbub, Zenoberus, was machst du da? Der Tambour, Herr Kolmes und sein Schatten, Der David, der die Harfe spielt, Der Amerikaner, Herr und Frau Grünschild, Die Strafe Gottes am Zech, Die Wallfahrt des Bergnickel, Die steinerne Stadt, Was den Fehnsmichel rettete, Der Friesenhof, Brot, Der Weckl von Prächting, Die sonderbare Suppe, Nickel von Böhra, Die kleine Ursach' , Ihr sonntäglicher Gang, Kirchweihmusikanten, Der heilige Florian, Wir singen wieder, Hann, der Fabrikarbeiter, Der Verräter, Mein letztes richtiges Christkindel.
216. Brockdorff, Gertrud von: Rahel Delbanco. Roman. Bücher des Flemminghauses 1. Berlin : Flemming und Wiskott, (1919). S. 250 8° , Pappband , Rücken fehlt, vorsätze leicht vergilbt sonst gut
Bestell Nr.: 25559 30,00 €
217. Vaillant-Couturier, Paul: Kindheit. Berlin : Aufbau, (1956). S. 263 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 25557 4,00 €
218. Sardou, Romain: Das dreizehnte Dorf. Roman. 1. Aufl. München : Blessing, 2004. S. 415 Gr.-8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 3896672398
Bestell Nr.: 25529 9,00 €
Pardonnez nos offenses -dt- ; "Es ist ein eisiger Winter im Jahre 1284, und die Einwohner von Draguan klagen nicht umsonst über »die Kälte des Teufels«. Seit spielende Kinder die Gebeine dreier brutal ermordeter Reisender in einem Flusslauf entdeckt haben, geht in dieser Diözese die Angst um. Die Bauern und Handwerker glauben, dass die Schreckensfunde in einem Zusammenhang mit Heurteloup stehen, dem rätselhaften Dorf, dessen Existenz jahrzehntelang vergessen worden war. Seit über vierzig Jahren hat Heurteloup nicht meh den Zehnten entrichtet. Erst beim Vergleich alter und neuer Steuerlisten ist Bruder Chuquet aufgefallen, dass die Diözese Draguan dreizehn Dörfer umfasst — und nicht nur zwölf. Der Bischof von Draguan, ein steinalter Mann, ist fassungslos und lässt zur Aufklärung der vielen Rätsel einen Priester kommen. Er heißt Henno Gui und ist für seine Gelehrsamkeit ebenso bekannt wie für seine Unerschrockenheit. Doch noch bevor der junge Priester eingetroffen ist, fällt der Bischof einem Mordanschlag zum Opfer. Henno Gui lässt sich davon nicht einschüchtern und bricht in das vergessene Dorf auf. Es wird eine Reise in das Herz einer Verschwörung, die aus den Urängsten des Mittelalters erwuchs, einer Zeit, wo Wissen und Glauben im Krieg miteinander lagen.
219. Wüsten, Johannes: Die Verrätergasse. Stücke, Aufsätze, Gedichte, Autobiographisches, Briefe. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1980. S. 590 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25523 8,00 €
Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von H. D. Tschörtner. Mit 6 farb. u. 2 einfarb. Zeichn. von Johannes Wüsten sowie 35 dokumentarischen Fotos. ; "Der antifaschistische Künstler Johannes Wüsten (1896-1943) hat neben seinem reichen graphischen auch ein umfangreiches und weitgefächertes literarisches Werk hinterlassen, dessen Erschließung mit diesem Band beendet wird. Wie »Die Verrätergasse«, die Wüsten 1932 zugunsten der »Roten Hilfe« in Görlitz mit einem Laienensemble aufführte, ist ein großer Teil seiner literarischen Arbeiten bisher noch nicht ediert worden. Johannes Wüsten mußte 1934 in die Tschechoslowakei, später nach Frankreich emigrieren. Sein wechselvolles, tragisches Schicksal, die Notwendigkeit, seine Texte vor dem Zugriff der Nazis verbergen zu müssen, haben zwangsläufig dazu geführt, daß nicht alle seine Arbeiten wiederaufgefunden werden konnten. Im Zentrum dieses Sammelbandes steht der Dramatiker Johannes Wüsten. Neben dem vielgespielten Zwei-Personen-Stück »Bessie Bosch« und dem Bauernkriegsdrama »Weinsberg« dominieren die Einakter »Die Grenze« und »Florian Geyer« (alle aus den Jahren 1935/36). Von den letzten beiden Stücken sind Manuskripte erst 1979 zugänglich geworden. Das besondere Gepräge der Dramen, aber überhaupt aller Arbeiten Wüstens, resultiert aus der Tatsache, daß er die faschistische Gefahr nicht als isoliertes Phänomen verstand und historische Dimensionen in seine künstlerische Auseinandersetzung einbezogen hat. Johannes Wüstens Beschäftigung mit progressiven Gestalten und Themen der Geschichte wie seine Erörterungen von Problemen der Malerei und der Kunst des Kupferstechens schlagen sich in den ausgewählten Aufsätzen nieder und dokumentieren das Bemühen des Künstlers, Traditionslinien aufzugreifen und für seine eigentliche schöpferische Arbeit zu benutzen.Zusätzliche Akzente erhält der Band durch hier erstmalig veröffentlichte Gedichte sowie Tagebuchaufzeichnungen und Briefe, die zeitgeschichtliche Relevanz besitzen und den Lebenskampf des Künstlers besonders in den letzten Jahren seiner Emigration und Haft auf erschütternde Weise nachvollziehbar machen. Johannes Wüsten, der sich vor allem in die Annalen der Kunstgeschichte eingeschrieben hat, benutzte in der Zeit seiner Emigration immer mehr das Wort, um Kommunikation aufrechtzuerhalten und der faschistischen Barbarei unmittelbar begegnen zu können. Er hat in wenigen Jahren unter schwierigsten Bedingungen ein beeindruckendes literarisches Werk geschaffen, dem wir mit dem vorliegenden Band unseren Respekt bezeugen."
220. Tschechow, Anton: Anna am Halse. 2. Aufl. Berlin : Eulenspiegel Verlag, 1981. S. 208 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag mit einem Einriss
Bestell Nr.: 25522 5,00 €
Ausgewählt und mit einer Nachbemerkung von Horst Roatsch. Mit Illustrationen von Jiri Salamoun. ; Darin: Der Dicke und der Dünne (1883), Der Tod des Beamten (1883), Vom Regen in die Traufe (1884), Lektüre (1884), Unteroffizier Prischibejew (1885), Ein Scherz (1886), Gespräch eines Betrunkenen mit einem nüchternen Teufel (1886), Der Redner (1886), Intrigen (1887), Der Löwen- und Sonnenorden (1887), Der Rächer (1887), Auf dem Gutshof (1894), Anna am Halse (1895), Der Mensch im Futteral (1898), Die Stachelbeeren (1898), Herzchen (1899), Nachbemerkung.
221. Popescu, Petru: Laguna. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1974. S. 460 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar, Schutzumschlag mit leichten Randläsuren
Bestell Nr.: 25520 10,00 €
Aus dem Rumänischen von Valentin Lupescu. ; "Der Held des Romans trägt keinen Namen. Anonym erzählt er seine Geschichte: die Erlebnisse eines fragenden und suchenden jungen Mannes, der gerade sein Geschichtsstudium absolviert hat und nun zum Reservedienst als Offiziersschüler in ein rumänisches Garnisonstädtchen einberufen wird. Diese für den sensiblen Helden nicht einfach zu bewältigende Lebensphase, seine Gefühle und Gedanken in dieser Zeit bilden den Inhalt des Buches. Es schildert die Strenge des Kasernenlebens, die harten physischen Anforderungen im Manöver, die Schwierigkeiten bei der Eingliederung in die Gemeinschaft. Diese für ihn neue Situation löst in Popescus Helden Fragen aus und führt ihn, den jungen Historiker, zur Auseinandersetzung mit der Geschichte seines Volkes — vor allem mit den in vielen Kriegen sinnlos gebrachten Opfern. Einen zentralen Platz im Roman nimmt die Beziehung des Helden zur schönen Laguna ein. Da sie zwischen ihm und einem alternden, wohlhabenden Mann schwankt, entwickelt sich diese Liebe zu einem fatalen Verhältnis. Von Laguna erwartet der Held Antworten auf seine Fragen, doch ihm bleibt nur die unausgesprochene Erkenntnis, daß er für sein Leben allein verantwortlich ist." ; "Petru Popescu wurde am 1. Februar 1944 in Bukarest geboren, wo er 1967 sein Anglistikstudium abschloß. Er debütierte mit Gedichten in der Literaturzeitschrift „Viata Romäneascä" (Rumänisches Leben), an der er als Redakteur tätig ist. Dem ersten Lyrikband, „Ein Gott zwischen Wohnblocks", (1966) folgte die Erzählauswahl „Der Tod im Fenster" (1967). Mit „Gefangen" (1969), seinem Romandebüt, fand Petru Popescu viel Beachtung. „La-guna" (1970) ist der zweite Roman des begabten jungen Autors, dessen Erzählungen inzwischen in Schweden erschienen."
222. Chadkewitsch, Tasras: Echo in den Bergen. Erzählung. Berlin : Verlag Kultur und Fortschritt, 1954. S. 232 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 25518 4,00 €
223. Deichfuss, Horst: Serpentinen. Roman. Halle Saale :Mitteldeutscher Verlag, 1962. S. 315 8° , Leinen , Gutes Bibliotheksexemplar
Bestell Nr.: 25514 6,00 €
224. Meri, Veijo: Das Garnisionsstädtchen. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1975. S. 181 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar 3353004343
Bestell Nr.: 25508 10,00 €
Aus dem Finnischen von A. O. Schwede. Mit einer Nachbemerkung von Klaus Schlesinger. ; "Keine flotten Offiziere und ihre Liebchen, keine Ballnächte und Duelle, keine Rennbahnen und Spielkasinos finden wir in Veijo Meris „Garnisonsstädtchen". In diesem Flecken — zauberhaft gelegen zwischen vielen Seen und Wäldern-fließt das Leben geruhsam und harmonisch dahin, und selbst vom nahen Kasernenhof dringen weder Pfiffe noch barsche Kommandostimmen durch die sommerliche Stille. Und doch stören Mißtöne die scheinbare Idylle, wenn man auch sehr genau hinhören muß, um sie wahrnehmen zu können. Aufgezeichnet werden zwei Tage aus dem Leben des achtjährigen Reino — Sohn eines Sergeanten im Finnland der dreißiger Jahre — der sich aufmerksam in der ihn umgebenden Welt umsieht und seine Beobachtungen an den Leser weitervermittelt. Da stehen Klatsch und Tratsch der Unteroffiziersweiber neben den heimlich belauschten Bekenntnissen einer Hure, da gibt es die köstlichen Ent-schuldigungstiraden eines besoffenen Feldwebels und einen seltsamen Ausflug in einen Badeort, da werden in einer Waldhütte groteske Familienverhältnisse aufgedeckt, da katzbuckelt man nach oben und tritt "nach unten — aber da ist auch die Erlebniswelt des Kindes, verwoben mit Legenden und Volksgeschichten. Eine höchst reizvolle Prosa, weder Roman noch Erzählung, sondern die Aneinanderreihung schnurriger, zuweilen makabrer Episoden, sonderbarer Vorfälle und Situationen, deren Montage ein geradezu monströses Bild jener Zeit und des Bewußtseinszustandes der kleinbürgerlichen Schichten ergibt." ; "Einer der brillantesten Geschichtenerzähler unserer Zeit, ein Chaplin in der Literatur — so lautet das Urteil der Kritik über den 1928 geborenen Veijo Meri, den über die Grenzen seines Landes hinaus vielleicht bekanntesten finnischen Schriftsteller. Übersetzungen seiner Romane und Erzählungen erschienen in zahlreichen Sprachen, darunter auch in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. 1973 wurde ihm für sein jüngstes Werk "Das Garnisonsstädtchen" (Erscheinungsjahr des Originaltitels: 1971) der Literaturpreis des Nordischen Rates verliehen."
225. Choromanski, Michal: Rosa Kühe und graue Skandale. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt / Buchclub 65, 1976. S. 527 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25506 8,00 €
Aus dem Polnischen von Henryk Bereska. ; "Steve Shaw, ein junger Kanadier polnischer Abstammung und vielversprechender Student der Literaturwissenschaften, der eine Bildungsreise in die alte Heimat veranstaltet, ist zunächst enttäuscht, als er im einstigen Wohnort seiner Eltern eintrifft. Denn Dzierzbitlowice, eine Kleinstadt zwischen der Provinzmetropole Bydgoszcz und der polnischen Ostseeküste, ist ein in Stagnation dahindämmerndes graues und trostloses Nest. Dieses Grau, das sich leitmotivisch durch den Roman zieht, ist jedoch alles andere als harmlos. Gebiert doch die Langeweile Schnüffeleien, Klatsch und Intrigen, deren wahrer Natur der eher angelsächsisch biedere Held mit fast detektivistischem Eifer auf den Grund zu kommen versucht. Nicht aus Neugierde und nicht allein um der Wahrheit willen: Steve hat sich in-die attraktive Teresa verliebt, deren Mutter im Ruch einer Hexe, Giftmischerin und Gattenmörderin steht. Die Welt, die sich Steve bei seinen Bemühungen, die exaltierte Arztwitwe vor übler Nachrede zu schützen, auf tut, mutet trotz ihrer Enge nahezu exotisch an. Verkrachte Grafen, dämonische Kammerdiener, Käuze und Originale liefern den Spießern und Moralwächtern in Gestalt von Apotheker und Pfarrer immer neuen Anlaß zur Entrüstung. Daß die Begegnung mit Dzierzbillowice, einem typischen Provinznest der zwanziger Jahre, über alle Skandale und Skandälchen hinaus für Steve zu einem Bildungserlebnis wird, resultiert aus dem Zusammenprall verschiedener Kulturkreise, der Sezession polnischer, russischer und preußischer Prägung, den Kunst-und Lebensauffassungen einer überlebten Epoche. Die rosa Tupfen der Boshaftigkeit und geistvollen Ironie, der zahllosen Anekdoten und Anekdötchen, mit denen Michal Choromanski, wohl einer der brillantesten Plauderer unter Polens Schriftstellern im 20. Jahrhundert, die Handlung sprenkelt, machen seinen Roman zu einer spannenden und vergnüglichen Lektüre."
226. Hontschar, Oles: Die Brigantine. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1975. S. 323 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar, Schutzumschlag mit kleinen Mängeln
Bestell Nr.: 25503 6,00 €
Aus dem Russischen von Ruprecht Willnow. ; "„Brigantine" soll das Sommerlager der Sonderschüler heißen. Gleich einem Schiff auf dem Ozean wird die Zeltstadt mehrere Monate in der unendlichen Steppe leuchten, einzig von Feldblumen begrenzt. Diese symbolische Grenze, eher ein Tor zur Freiheit, können die schwererziehbaren Minderjährigen leicht überwinden. Nicht von ungefähr fürchten deshalb einige Erzieher einen Massenausbruch aus dem Lager. Ein Buch, das in vielem an „Der Weg ins Leben" erinnert: ein Roman, in dem der ukrainische Schriftsteller Öles Hontschar psychologisch einfühlsam die schwierige Umerziehung eines Dreizehnjährigen gestaltet, der es schließlich lernt, seine Fähigkeiten für die Gesellschaft einzusetzen und sich zu einer richtigen Auffassung von Freiheit durchzuringen. Öles Hontschar (früher Gon-tschar) wurde am 3.4.1918 in Sucha bei Poltawa geboren. In Charkow als Journalist ausgebildet, nahm er nach seinem Kriegsdienst ein Universitätsstudium in Dnepropetrowsk auf. Er schrieb die Romanfolge über den Großen Vaterländischen Krieg „Die Bannerträger" sowie mehrere andere erfolgreiche Romane und Erzählungen. 1948 und 1949 wurde er mit dem Staatspreis, 1964 für seinen Gegenwartsroman „Tronka" (Volk und Welt 1964) mit dem Leninpreis geehrt."
227. Avyzius, Jonas: Zeit der verödeten Höfe. Roman. Bibliothek des Sieges. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1977. S. 590 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25497 7,00 €
Aus d. Litauischen von Irene Brewing. Nachdichtungen: Wilhelm Tkaczyk. ; "Was soll Pele tun, als er entdeckt, daß seine Frau Akvile den verwundeten Partisanen Marius heimlich auf seinem Bauernhof pflegt? Marius' Anwesenheit zerstört Peles Familienglück; denn Akvile und Marius sind einander seit je zugetan, aber als er bei Kriegsausbruch wegging, glaubte sie sich im Stich gelassen und fand mit ihrem Kind Geborgenheit bei Pele. Auch als Kommunist ist Marius dem Bauern Pele fremd, der im Krieg neutral bleiben und seinen Besitz retten will. Wird er den Verwundeten den faschistischen Okkupanten ausliefern? Auf Unterstützung von Partisanen steht die Todesstrafe. Jonas Avyzius, den wir in der litauischen Anthologie „Fische haben kein Gedächtnis" als einfühlsamen Erzähler vorstellten, beweist mit diesem Roman seine überragende epische Begabung. In den zahlreichen fesselnden, oft tragischen Schicksalen seiner Helden aus bäuerlichem und kleinstädtischem Milieu spiegeln sich die tiefgreifenden, äußerst schmerzhaften Wandlungen, denen Denken und Fühlen des litauischen Volkes in der Zeit des zweiten Weltkrieges unterworfen waren. Das schonungslos wahrhaftige, mit exakter psychologischer Kenntnis und historischem Weitblick gestaltete Romanwerk ist eines der bedeutendsten Bücher der neueren Sowjetliteratur über diesen Krieg und wurde 1976 mit dem Leninpreis ausgezeichnet."
228. Choromanski, Michal: Es oder Der Einstieg. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt / Buchclub 65, 1986. S. 483 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25496 5,00 €
Aus dem Polnischen von Henryk Bereska. ; "Nicht auf seine diplomatischen Fähigkeiten baut Dominik Mniejsza, 33, Mitarbeiter am Außenministerium, dem Warschauer Brühl-Palast, um den Einstieg in die feine Gesellschaft zu schaffen: die Ehe mit der abstoßenden, kränklichen Ludwika Laterelli soll ihm zu Geld und Beziehungen verhelfen. Doch Ludwika, künftige Erbin eines Großgrundbesitzes, steht im Ruf, das männliche Geschlecht zu verabscheuen, selbst bei der Brautwerbung des homosexuellen Fürsten Witold hat sie einen epileptischen Anfall erlitten. Wie Dominik ihre Hand gewinnt, ein Meisterstück der Verführungskunst, das enthüllt er in seinen Aufzeichnungen, die durchaus bekenntnishaften Charakter haben. Zynisch und witzig skizziert er sein Selbstbildnis, ein amoralischer Heuchler und skrupelloser Lebemann, der an Intrigen und kleinen Schurkereien sein Vergnügen hat, ehe er ganz in geistiger Umnachtung versinkt. Nicht besser freilich als er sind die Vertreter der illustren Gesellschaft, die seinen Weg kreuzen: bramarbasierende Militärs und Diplomaten, verderbte Aristokraten und Kurtisanen, aber auch Gauner und Zuhälter aus der Halbwelt. In dem Roman, dessen Handlung sich dramatisch steigert und ihren Höhepunkt in einer Skandalaffäre zu Weihnachten 1938 erreicht, entwirft Michal Choromahski (1904—1972) ein. satirisch-groteskes Sittenbild der polnischen Oberklasse am Vorabend des zweiten Weltkrieges."
229. Bâ, Amadou Hampâté: Das seltsame Schicksal des Wangrin. Ein Schelmenroman aus Afrika. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1985. S. 371 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar, Schutzumschlag mit kleiner Randläsur
Bestell Nr.: 25495 50,00 €
L' étrange destin de Wangrin ou les roueries d'un interprète africain <dt.> Aus d. Franz. von Adelheid Witt. ; Bâ, Amadou Hampâté *1901-1991* ; "Wangrin war die Zunge und das Ohr des Kommandanten und nicht einfach ein bescheidener Dolmetscher im damaligen Sudan. Er beherrschte perfekt das Französische sowie etliche afrikanische Sprachen, und - das vor allem - er kannte das Leben: die Lücken und Tücken der Hierarchie, die Kunst der Magie und Diplomatie, die Intrige, das Geld und den Mord. Zauberer und Geheimorganisationen waren ihm zu Willen auf seinem ungewöhnlichen Weg zur Macht als schwarzer Untertan inmitten der Kolonialzeit. Voller Humor und Hintersinnigkeit, verwoben mit Spruchweisheiten altafrikanischer Tradition erzählt Amadou Hampate Bä in seinem episch breit angelegten Roman das abenteuerliche Leben eines Mannes, der die Dinge mit List in die eigenen Hände zu nehmen weiß. Zu seinem persönlichen Schutz wählt er sich Gongoloma-Sooke, den Gott der Gegensätze. Die Kritik brachte diese Biographie in die Nähe der großen Romane Balzacs: »Wangrin ist Vautrin, in einer anderen Zeit, in einer anderen Gesellschaft, in einer anderen Kultur.« »Das seltsame Schicksal des Wangrin« wurde 1974 mit dem Großen Literaturpreis Schwarzafrikas ausgezeichnet und gehört zu den bemerkenswerten Romanen unserer Zeit. Der Roman »Das seltsame Schicksal des Wangrin« beruht auf einem authentischen Lebensbericht, den der Autor Abend für Abend notierte und durch Befragungen von Zeitgenossen seines Freundes Wangrin ergänzte. Seine Tätigkeit als Schreiber und Dolmetscher an verschiedenen Orten der Kolonie kam ihm dabei zugute. Amadou Hampate Ba, geb. 1901 in Mali, hat sich vor allem um die Sammlung und Aufarbeitung der Literatur Afrikas verdient gemacht, die von den Sängern und Erzählern durch die Jahrhunderte hindurch mündlich weitergegeben worden war. »Immer wenn in Afrika ein Greis stirbt, verbrennt eine ganze Bibliothek«, verkündete er 1966 programmatisch vor der UNESCO. Der Autor erfuhr eine gründliche traditionelle Erziehung in einer bekannten Familie des Stammes der Fulbe. Besuch der französischen Schule sowie Tätigkeit als Beamter. Ab 1943 ethnologische Forschungen im Rahmen des Französischen Instituts Schwarzafrikas in Dakar und systematische Erkundung von Märchen, Mythen und Legenden. Nach der Unabhängigkeit seines Landes Direktor eines Forschungsinstituts in Bamako, 1962 Botschafter in der Elfenbeinküste und im Exekutivrat der UNESCO. Lebt heute in Abidjan. Amadou Hampate Bä schrieb Initiationsriten, Historiographien und Essays. »Das seltsame Schicksal des Wangrin« (1973) ist sein bisher einziger Roman. Wichtigste Werke: »Kay-dara« (1943); »L'Empire peul du Macina«, (1955, 1975); »Tierno Bokar, le sage de Ban-diagara« (gemeinsam mit Marcel Cardaire, 1957); »Jesus et Hasdu« (1959); »Aspects de la civilisation africaine« (1972)."
230. Shitinski, Alexander: Die Treppe. Phantastische Novelle. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1984. S. 177 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25488 5,00 €
Aus dem Russischen von Harry Burck. ; "Ein Leningrader Mietshaus am frühen Morgen. Ein junger Mann steigt die Treppe hinab. Er ist nach durchzechter Nacht in einer fremden Wohnung erwacht und sucht sich zu erinnern, wie er dahin geraten ist. Im Gedächtnis geblieben ist ihm nur ein junges Mädchen, das in ungewohnter Weise sein Herz anrührte. Indessen fällt ihm auf, daß die Treppe überhaupt kein Ende nehmen will. Stutzig geworden, bemerkt er, daß ein und dieselbe schwarze Katze immer wieder auftaucht. In panischem Schrecken versucht er der Treppe zu entrinnen, doch statt zur Haustür bringt sie ihn stets zu der fremden Wohnung zurück. Hat er den Verstand verloren? Oder träumt er vielleicht einen schrecklichen Alptraum? Warum widerfährt das ausgerechnet ihm? Er versucht zu begreifen, wer er eigentlich ist. In phantastisch-ironischer, humorvoll-unterhaltsamer Form spricht der Autor ernste Probleme an, die fast jeder Mensch mit sich ausfechten muß: Selbstverwirklichung, Liebe, Anteilnahme und Verantwortungsgefühl füreinander. Alexander Shitinski wurde 1941 geboren. Er arbeitete als Ingenieur für Elektrophysik und lebt jetzt als freischaffender Schriftsteller in Leningrad. Er schreibt vorwiegend phantastische Erzählungen und Novellen. In der DDR erschien die humoristisch-phantastische Erzählung »Der Brummeffekt« (in: »Der Fotograf des Unsichtbaren«, Verlag Volk und Welt, 1978)."
231. Le Clézio, Jean-Marie G.: Das Protokoll. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1987. S. 220 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar 3353002553
Bestell Nr.: 25487 10,00 €
Le procès-verbal -dt- Aus d. Franz. von Rolf u. Hedda Soellner. ; "Ganz im Gegensatz zu seinem symbolträchtigen Namen — ironische Anspielung auf den Stammvater des Menschengeschlechts und den griechischen Gott der Vernunft — setzt Adam Polio, ein junger Mann von 30 Jahren, alles daran, seine bisherige geregelte bürgerliche Existenz abzustreifen. Nur mit dem Notwendigsten ausgestattet, hat er sich in ein verlassenes Haus am Meer zurückgezogen, döst stundenlang in der brütenden Sommerhitze, unternimmt endlose Streifzüge am Strand entlang, oder er beschreibt Seite um Seite ein gelbes Heft und beobachtet mit derselben Hingabe und Versunkenheit einen Sonnenstrahl, eine weiße Ratte, das Meer und den verwesenden Kadaver eines Ertrunkenen. Ohne Erinnerung — er weiß nicht einmal mehr, ob er der Armee oder einer Irrenanstalt entflohen ist —, aber auch ohne jegliches Ziel, hat sich Adam Polio einem Dasein verschrieben, das allein auf die Wahrnehmungen der Sinne gerichtet ist und in dem alle Dinge des Universums gleichwertig sind — sei es ein Tier, eine' Pflanze, ein Mineral oder ein Mensch. Ohne Geld, ohne Papiere, ohne Arbeit, der Landstreicherei, des Diebstahls und der Erregung öffentlichen Ärgernisses verdächtig, wird Polio am Ende in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, wo er, der angeblich Geistesgestörte, jedoch einen Ort der Geborgenheit und des friedlichen Einvernehmens findet. So ungewöhnlich, zugleich fremd und anziehend die Welt dieses Anti-Helden ist, so ungewöhnlich und vielschichtig sind auch Sprache und Komposition des Buches. Neben erzählerischen Passagen stehen Briefe und Tagebuchblätter, Gesprächsprotokolle, Gedichte und ein Theaterstück; die Stilebenen reichen von gewöhnlicher Umgangssprache bis zur gehobenen Literatursprache. »Das Protokoll«, Le Clezios literarisches Debüt, ist ein Anti-Roman von provozierender Vitalität, der seinen Autor bei seinem Erscheinen im Jahre 1963 über Frankreich hinaus mit einem Schlag berühmt gemacht hat."
232. Die weiße Orangeade. Russische Erzähler der Gegenwart. 1. Aufl. Berlin : Verlag Kultur und Fortschritt, 1967. S. 678 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag mit Fehlstelle am Rücken
Bestell Nr.: 25486 6,00 €
Darin: Sergej Antonow: Der zerrissene Rubel. Übersetzer: Gottfried Kirchner, Juri Nagibin: Fernab vom Krieg. Übersetzer: Otto Braun, Alexander Jaschin: Das Waisenkind. Übersetzer: Sepp Görbert, Wladimir Amlinski: Wolken über der Stadt. Übersetzer: Hans-Joachim Lambrecht, Gennadi Maschkin: Die weiße Orangeade. Übersetzer: Regina Czora-Margolis, Nachbemerkung, Über die Autoren. ; "Unsere Anthologie vereint fünf Erzählungen, fünf lebensvolle Ausschnitte aus der jüngsten Vergangenheit der Sowjetunion. Ihre Helden sind junge Menschen im Zeitpunkt stärkster geistiger und charakterlicher Evolution. Wie bewährt sich die junge Generation beim Eintritt in die Erwachsenensphäre? Mit welchen Problemen hat sie zu ringen? Welchen Einfluß hat die Umwelt auf diesen Prozeß? Auf diese und viele andere Fragen gibt jede der Erzählungen eine künstlerisch originelle und psychologisch überzeugende Antwort. ; Antonow: Wenn ein junger Großstädter, Sohn eines Moskauer Neurochirurgen, freiwillig sein Leben der Landwirtschaft widmen will, muß ein Haken dabei sein - das ist dem sturmerprobten Kolchosvorsitzenden sofort klar. So kommt es denn auch bald zu Vorkommnissen, die mit einer Gerichtsversammlung im Kolchos enden. Einziges Indiz für die Unschuld des jungen Hitzkopfs ist ein zerrissener Rubelschein. Nagibin: Die Geduld des Journalisten Sergej wird wirklich arg strapaziert, ehe er die erste weibliche Kranführerin und Bestarbeiterin Anna Snegina zu einem Interview bewegen kann. Seine Freude darüber verwandelt sich jedoch in Betrübnis, als er feststellt, daß die tüchtige Frau ein uneheliches Kind hat, in üblen Lokalen zecht und so gar nicht den üblichen Vorstellungen vom „positiven Helden" entspricht. Jaschin: Pawel, der ältere von zwei verwaisten Brüdern, lernt schon als Kind, daß man wunderbar Karriere machen kann, wenn man anderen zum Munde redet, als demütiger Bittsteller auftritt und fleißig auf seine Waisenschaft pocht. Der bescheidene Alexander hingegen erntet für seine gutmütige Opferbereitschaft nur Undank. Nicht schuldlos an dieser verhängnisvollen Entwicklung ist ein Ehrgeizling, der sich aber am Ende um die Früchte seiner zweifelhaften Fürsorge betrogen sieht. Amlinski: Freundschaft und Feindschaft mit Gleichaltrigen, erste Begegnungen mit dem weiblichen Geschlecht, die neue Freundin des Vaters, dessen Frau bei Kriegsbeginn mit einem anderen nach Taschkent ging — all das formt den Charakter des halbwüchsigen Serjosha. Mit dem Vater verbindet ihn ein vorbildliches Freundschaftsverhältnis, auf dem jedoch geheimnisvolle Schatten der Vergangenheit liegen. Maschkin: Als Geras Eltern sich auf Südsachalin ansiedeln, sieht der Junge endlich die Zeit gekommen, sich für seinen ermordeten Großvater an den verhaßten Japanern zu rächen. Seine keimende Freundschaft zu einem gleichaltrigen japanischen Geschwisterpaar läßt ihn jedoch sein Vorhaben vergessen. Beschämt durch das Beispiel der Kinder, verzichten schließlich auch die Erwachsenen darauf, den Haß zu schüren, den der Krieg entzündet hat."
233. Pulatow, Timur: Das Geheimnis der Schildkröte. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1988. S. 271 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 3353003088
Bestell Nr.: 25485 6,00 €
Aus dem Russischen von Ingeborg Schröder. ; "Der Schildkrötenforscher Tarasi macht Station in einer seltsamen Stadt: Der Besitzer der Herberge, in der er absteigt, ist auf rätselhafte Weise verschwunden. Niemand in der Stadt will ihm den Weg zum Palast des Emirs weisen, alle Wege führen ihn immer wieder zur Herberge zurück, bis ihn schließlich ein bezahlter Wegführer durch geheimnisvolle Tunnel und Gänge zum Palast geleitet. Der Emir, der seine Macht durch aufwendige Sicherheitsvorkehrungen schützt, verlangt als Preis für Tarasis Dreistigkeit, er solle die Stadt von einer kürzlich aufgetauchten Riesenschildkröte befreien. Ta-rasi nimmt das Ungeheuer mit sich und erkennt in dessen Verhalten menschliche Züge. Beim Versuch, dem Geheimnis der Schildkröte auf die Spur zu kommen, stößt der Forscher auf immer neue Rätsel.Über eine Kette von Verwicklungen und Verwirrungen gelangen der Freidenker Tarasi und seine Schildkröte immer wieder zu einer zentralen Frage: Wie verhält sich der einzelne, wenn alte Dogmen wider bessere Erkenntnis erhalten werden sollen, um eine despotische Macht zu stützen? Aus der Verbindung von traditioneller orientalischer Poetik und einer modernen europäischen, oft kafkaesken Erzählweise bezieht dieser handlungsreiche und hintergründige Roman einen besonderen Reiz. Bisherige DDR-Publikationen des 1939 geborenen usbekischen Autors sind neben zahlreichen Erzählungen »Der Stammgast« (1981) und »Der Widerspenstige aus Buchara« (1982)."
234. Mimouni, Rachid: Namenlos. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1989. S. 275 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar 3353005641
Bestell Nr.: 25484 7,00 €
"Ein Mann hängt am Tropf. Er ist auf ein schäbiges Bett geschnallt und atmet den Gestank von Exkrementen ein., Kakerlaken steigen geräuschvoll vom Abflußrohr herauf, kriechen über sein Gesicht und werden bald den Körper bedecken. Die Dunkelheit bricht herein. Draußen ächzen die Kranken. Die Schwestern machen Pause. Sie essen köstliche Dinge, die sie bei den Patienten erbeutet haben. Helligkeit, Freundlichkeit, Sauberkeit und Fürsorge.gibt es nur in der Privatstation. Für die Allgemeinheit ist die Behandlung kostenlos. Das Fernsehen feiert aut und bunt den 10. Jahrestag eines wichtigen Ereignisses in der Geschichte nach der Unabhängigkeit.Dem Mann geht das Leben durch den Kopf, in Bildern und Szenen wie im Traum. Das Damals im Algerienkrieg, sein Aufstieg zum Wächter im Wehrdorf, im KZ. Das Heute, die Gegenwart vor allem. Er erzählt von den Frauen, die immer noch Gebärmaschinen oder Prostituierte sind; vom Alltag im Krankenhaus, den Warteschlangen und langfristigen Terminen, dem Tod durch Nachlässigkeit, dem Mangel an Wäsche und Geräten, an Wasser und Hygiene; von der unproduktiven Geschäftigkeit und der schlechten Organisation, von der Willkür und Barschheit im Zusammenleben von oben und unten., von der Aneignung gesellschaftlichen Eigentums für Privatzwecke und der Aufopferung einiger weniger. Der Mann heißt Tombeza - Namenlos. Er ist aufs engste in diese Geschichte verwickelt. Als Schuldiger und Opfer legt er die Finger auf die Wunden einer Gesellschaft in Krise und Stagnation. ; "Rachid Mimouni gehört zu den Neuerern der Literatursprache in heutigen Algerien. Der Durchbruch gelang ihm mit dem vorliegenden Roman »Namenlos« (1984), in dem er den Leser-durch die konsequent assoziative Erzählweise und die Schockästhetik dazu zwingt, sich in einem besonderen Maße mit den dargestellten Lebensläufen, Figuren und Problemstellungen kritisch auseinanderzusetzen. Der Schriftsteller wurde am 20. 1 1. 1945 in Boudouaou, einem Dorf im Osten Algeriens, geboren. Grundschulbesuch im Heimatort, Abitur in Rou'i'ba, Diplom der Naturwissenschaften 1968 in Algier. Forschung am Institut für industrielle Entwicklung mit einem zweijährigen Zusatzstudium in Montreal. Arbeitet gegenwartig als Dozent in der Ausbildung von Leitungskadern am -National-institut für Produktion und industrielle Entwicklung der Universität Boumerdes in der Nähe von Algier. Rachid Mimouni schreibt in französi-. scher Sprache. Er veröffentlichte zunächst' Erzählungen in verschiedenen Zeitschriften und später Romane: »Le printemps n'en ser-a que plus beau« (1978); »Le fleuve detourne« (1982); »Une paix ä vivre« (1983); »Tombeza«. (1984, dt. »Namenlos«, 1989)."
235. Thury, Zsuzsa: Der Liebling. Ein Familienroman. Erster Band und zweiter Band. 2. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1985. S. 526, 518 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schöne Exemplare
Bestell Nr.: 25458 12,00 €
Aus dem Ungarischen von Ita Szent-Ivanyi. ; "Zwar spielt Bela Zudor, der Liebling, eine wichtige und nicht selten fatale Rolle in dieser breit angelegten Familienchronik, die Zsuzsa Thury mit psychologischer Genauigkeit und unbefangenem Realitätssinn von den vierziger bis in die ausgehenden fünfziger Jahre nachzeichnet. Doch steht nicht er, der träge, verwöhnte Erbe unverdienter Privilegien, im Mittelpunkt der Romanhandlung, sondern die Schicksale dreier Frauen. Seine Mutter, die als Vertreterin des gehobenen Mittelstandes konsequent ihre egoistischen Belange durchsetzt, vom ererbten Vermögen zehrt und erst an ihrer Affenliebe zu Bela scheitert, an dessen Labilität und Charakterlosigkeit sie nicht unschuldig ist. Ihr gegenüber steht Tera, das Dienstmädchen, das 1945 mit den Zudors aus einer ungarischen Kleinstadt nach Budapest übersiedelt und dort ganz allmählich ihren eigenen Weg findet. Zwischen beiden Frauen, zwischen Dienstherrin und Magd, aber sieht sich Katherina, Belas aparte und sensible Schwester, der ursprünglicher Gerechtigkeitssinn und vorurteilslose Intelligenz helfen, geistig und finanziell unabhängig zu werden. Sie ist es, die um der Familienehre willen Bela nach seiner mißlungenen Flucht in den »Westen« die Grundlage für einen anständigen Neubeginn zu schaffen versucht. Mit dem »Liebling« hat sich Zsuzsa Thury in eine Tradition eingereiht, der sich auch Läszlo Nemeth und Magda Szabo verpflichtet fühlen, und die ungarische Gegenwartsliteratur um ein aussagestarkes Werk bereichert." ; "Zsuzsa Thury wurde 1901 als Tochter des bedeutenden Schriftstellers Zoltän Thury in Budapest geboren. Nach ihrem Studium war sie zunächst journalistisch tätig: in den zwanziger Jahren als Pariser Korrespondentin der Budapester „Abendblätter", als Mitarbeiterin der Zeitschrift „Opposition" von 1930 bis 1936. In diesem Jahr erschien auch ihr erster Roman, „TDie Szentpetery-Kinder". Zsuzsa Thurys große literarische Erfolge fallen freilich in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Mit ihren oft autobiographisch geprägten Jugendbüchern wie z. B. „Das Mädchen aus Frankreich" (1953), „Flucht nach Weihnachten" (1977) oder „Julias Wanderjahre" (1981) gewann sie sich die Sympathien eines breiten Leserpublikums. Außer zahlreichen Mädchenbüchern, die auch in andere Sprachen übersetzt wurden, hat Zsuzsa Thury einige Romane für Erwachsene geschrieben, die sich durch einen authentischen, lebensnahen Realismus auszeichnen. Dazu gehört das Buch „Unter einem Dach", das das veränderte Leben in der ungarischen Hauptstadt nach 1945 zeigt und 1953 erschien, ebenso wie der hier wieder vorgelegte zweibändige Roman „Der Liebling" aus dem Jahre 1959. Weitere wichtige Werke sind: „Die feuerrote Glaskugel" (1962, Roman), „Der Zauberkreis" (1962, Roman), „Von Oktober bis Februar" (1977, Roman), „Familienangelegenheiten" (1982, Erzählungen). Für ihre schriftstellerischen Leistungen wurde Zsuzsa Thury mehrfach mit dem Attila-Jozsef-Preis ausgezeichnet."
236. Hüssejnow, Tschingis: Fatali oder die betrogenen Sterne. Historischer Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1986. S. 369 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar 3353000127
Bestell Nr.: 25457 9,00 €
Neizbeznost -dt- Aus d. Russ. von Lieselotte Remané. ; "Wie läßt sich eine Karriere als zaristischer Beamter mit den sozialkritischen Ideen eines Aufklärers vereinbaren? Diese Frage wird für Fatali Achundow (1812-1878) zum Problem seines Lebens. Den Höhepunkt erreicht der Konflikt, als Achundow den staatlichen Zensor vertritt und in dieser Funktion seine, eigenen satirischen Texte entstellen muß. Er gelangt an die absolute Grenze seiner Kompromißfähigkeit, muß sich entscheiden. Doch kaum hat er sich dazu durchgerungen, die Verlogenheit der Kaukasuspolitik des russischen Zaren konsequent zu entlarven und sein unwissendes Volk wachzurütteln, nagen bereits neue Zweifel an ihm. „Wird dich der Schlafende nicht verfluchen, wenn du ihn weckst? Wie kannst du ihm helfen?" Wozu also Leben und Karriere aufs Spiel setzen, wenn nicht nur der Zorn der Gegner, sondern womöglich auch der Unmut der Aufgeschreckten der Lohn ist? Dieser Roman will mehr sein als die Biographie eines Mannes, der zu den Schlüsselfiguren aserbaidshanischer, im weiteren Sinne orientalischer Geistesgeschichte gehört. Er analysiert mit großer Verallgemeinerungskraft Wirkungsmöglichkeiten eines Aufklärers innerhalb der konservativen Strukturen seiner Zeit und zeigt, wie viele Widersprüche progressives Denken dabei herausfordert." ; "Tschingis Hüssejnow, 1929 in Baku (Aser-baidshan) geboren, wohnt seit seinem zwanzigsten Lebensjahr in Moskau. Er studierte Philologie an der Lomonossow-Universität und promovierte anschließend auf dem Gebiet der Orientalistik. Seinen ersten Roman, „Meine Schwester", veröffentlichte er 1961. Es folgten mehrere Erzählungen und Novellen (dt. in Erlesenes 3 und der Anthologie „Der Granatapfelbaum") sowie 1976 der Roman „Der unheilige Mohammed" (dt. 1979). Dieser beziehungsreiche Gegenwartsroman wurde in mehrere Sprachen übersetzt und fand inzwischen auch in Frankreich und den USA ein breites Echo."
237. Markow, Georgi: Sibirien. Roman. Erstes und zweites Buch. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt., 1977. S. 593 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25456 10,00 €
Aus dem Russischen von Juri Elperlein. ; "Bücher über Sibirien gab es schon viele, und noch manches wird zu den bekannten und beliebten hinzukommen, denn bunt und vielfältig, exotisch und hart ist dort die Landschaft, und ihr ebenbürtig sind die Menschen und die Schriftsteller, die sie gestalten. Georgi Markows nun vollständig vorliegender Roman über das Sibirien des ersten Weltkriegs beschwört die Wald-und Taigaweiten, ihre Exotik, ihre Winterhärte mit wilden Stürmen und klirrenden Frösten. Er macht uns mit Menschen dieses riesigen Gebietes bekannt: mit Taigajägern, Einsiedlern, Popen und religiösen Sekten, mit Arbeitern, Bauern und Soldaten. In ihren Konflikten und Veränderungen spiegelt der Autor überzeugend den heraufziehenden gesellschaftlichen Umschwung und das Wirken der Menschen, die ihn bewußt und mit ganzem persönlichen Einsatz fördern. Von menschlicher Bewährung, Freude und Enttäuschung, von Resignation und Duldung, von naivem Aufbegehren und erstem Erfolg, von Liebe, Freundschaft und Illegalität erzählt der Roman, denn für Georgi Markow ist die notwendige Erschließung des rückständigen, aber unermeßlich reichen Landes ein revolutionäres und moralisches Anliegen zugleich." ; "Georgi Mokejewitsch Markow wurde am 19. 4. 1911 in Nowo-Kuskowo (Tomsker Gebiet) geboren. Er stammt aus einer Bauern-und Jägerfamilie, arbeitete als Komsomolfunktionär und Redakteur verschiedener Zeitungen. Als Dorfkorrespondent schrieb er seine ersten literarischen Arbeiten. 1939 entstand sein Roman „Die Strogows". Weitere Romane, mit denen er in der DDR bekannt wurde: „Salz der Erde" (1956), „Vater und Sohn" (1965). Die vorliegende Ausgabe ist eine Zusammenfassung der beiden Romanteile über das Sibirien am Vorabend der Oktoberrevolution, für die der Autor 1976 den Lenin-Preis erhielt. G. M. Markow ist seit 1956 Sekretär des Sowjetischen Schriftstellerverbandes. Seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt."
238. Déry, Tibor: Ein feiner alter Herr. Erzählungen. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1988. S. 430 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar 3353003258
Bestell Nr.: 25454 6,00 €
Aus dem Ungar. von Hans Skirecki. ; "Der ungarische Schriftsteller Tibor Dery, ein großer Realist unseres Jahrhunderts, der schon in den fünfziger Jahren mit Romanen wie »Der unvollendete Satz« und »Die Antwort« zu hohem Ansehen gelangte, sah ein wesentliches künstlerisches Äquivalent in der kurzen literarischen Form, die er souverän beherrschte. Anknüpfend an den Rand »Der Riese« (1969) werden in der vorliegenden Auswahl weitere bedeutende Erzählungen vorgestellt, die den humanistischen Standort des Autors und seine Rolle als Chronist der ungarischen Zeitgeschichte belegen. Es sind kleine Meisterwerke, ausgewählt aus dem Schaffen der Jahre 1931 bis 1975, deren Palette von surrealistisch und expressionistisch gefärbten bis zu realistischen, mit ironischen Tönen unterlegten Texten reicht. Zu den frühen Beiträgen zählt u. a. »Kaluska«, deren junger Held wie in einem Fiebertraum seine Familie rettet, oder »Ein feiner alter Herr«, die Geschichte eines heiteren Aussteigers, dem wohlhabende Schwiegersöhne immer wieder aus der Klemme helfen. Ein wehmütiger und dennoch optimistischer Grundton durchzieht »Ein fröhliches Begräbnis«, in dem die letzten Tage eines sensiblen Künstlers geschildert werden, und die Erzählung »Liebe«, ein Hohelied auf die Opferbereitschaft einer Frau. Ein vorzügliches, an Derys »Pop-Festival« erinnerndes Beispiel moderner Kurzprosa ist »Der Einohrige«, eine spannende Entführungsgeschichte, deren Opfer der Enkel eines der reichsten Männer Amerikas ist. Dreizehn fesselnde, hintergründige und unterhaltsame Erzählungen, die den bedeutenden ungarischen Autor erneut als subtilen Kenner gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Vorgänge ausweisen." ; "Tibor Dery (1894—1977) debütierte während des ersten Weltkrieges mit Gedichten und veröffentlichte 1917 seinen ersten Kurzroman, »Lia«. In den zwanziger Jahren entstanden zahlreiche Erzählungen, denen 1932 das dreiteilige Prosawerk »Von Angesicht zu Angesicht« folgte. Zwischen 1933 und 1938 schrieb Dery den Roman »Der unvollendete Satz«, der erst nach der Befreiung Ungarns vom Faschismus erscheinen konnte (VuW 1954).Weitere Werke bei Volk und Welt: die Romane »Die Antwort« (I.Band 1950, VuW 1952, 2. Band 1952, VuW 1965), »Die Geschichte vom Leben und Sterben des heiligen Ambro-sius, Bischof von Mailand« (1966, VuW 1977), »Erdachter Report über ein amerikanisches Pop-Festival« (1971, VuW 1974) und »Lieber beau-pere« (1973, VuW 1976). »Kein Urteil«, die Memoiren Derys von 1969, erschien 1983. Mit dem Band »Der Riese« (VuW 1969) begann die Erschließung des erzählerischen Werks von Tibor Dery, die mit der vorliegenden repräsentativen Auswahl fortgeführt wird."
239. Dimitrowa, Blaga: Die Lawine. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1981. S. 386 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar, Schutzumschlag mit geringen Randläsuren
Bestell Nr.: 25452 8,00 €
Aus dem Bulgarischen von Egon Hartmann. ; "Mitten im Winter gehen sechzehn junge Leute einen schweren Gipfel im bulgarischen Hochgebirge an, denn diese Qualifikation ist Voraussetzung für dieTeilnahme an einer Expedition in den Pamir. Doch nicht allein der Preis lockt die Alpinisten, sondern das Abenteuer, die Chance, das Risiko dieser Bewährungsprobe. So schlagen sie die Warnungen der Skeptiker in den Wind, und sie werden von einer herabstürzenden Lawine überrascht. Die Verfasserin stellt ihre Helden in eine Grenzsituation zwischen Leben und Tod, wo die Erinnerungen und Träume, die Erkenntnisse und Hoffnungen, die Fehler und Versäumnisse jedes einzelnen, die Widersprüche und die Gemeinsamkeiten, die Bindungen und die Rivalitäten innerhalb des Kollektivs bis zur Überschärfe deutlich werden. Es geht um Grundprobleme menschlicher Existenz in diesem höchst anspruchsvollen Prosatext, der bewußt auf fertige Antworten und Rezepte verzichtet: „Fragen zu stellen", so hat Blaga Dimitrowa einmal erklärt, „istfür mich Ausdruckdes Vertrauens zu den Lesern." " ; "Blaga Dimitrowa, 1922 in Weliko Tarnowo geboren, studierte in Sofia und Moskau, war danach jahrelang als Redakteurin im Verlagswesen tätig und lebt heute als freie Schriftstellerin in Sofia. Sie debütierte 1956 mit dem Gedichtband „Im Freien", dem in den letzten zwanzig Jahren ein rundes Dutzend weiterer Lyriksammlungen folgte. Seit 1965 ist sie auch als Verfasserin von Romanen hervorgetreten und sehr baldüberdie Grenzen Bulgariens hinaus bekannt geworden: „Reise zu sich selbst" (1965), „Liebe auf Umwegen" (1967), „Das Jüngste Gericht" (1969), „Die Lawine" (1971), „Unterirdischer Himmel" (1972) erschienen u. a. in der Sowjetunion, der CSSR, der DDR, in Polen, Ungarn, Rumänien, Vietnam, Jugoslawien, Frankreich und Großbritannien."
240. Kuwajew, Oleg: Auf Goldsuche in Sibirien. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1977. S. 332 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25450 6,00 €
Aus dem Russischen von Ruprecht Willnow. ; "Hochsommer im Nordsibirien unserer Tage. Brütende Hitze lastet auf der Tundra. Mückenschwärme plagen Mensch und Tier. Da beginnt Sergej Baklakow, entgegen der Anweisung seines Chefs, nur mit wenigen Lebensmitteln im Gepäck, allein einen Erkundungsmarsch zum unbekannten, reißenden Watap. Daß er nicht schwimmen kann, hat er verschwiegen. Am Watap angelangt, bleibt ihm nur übrig, sein Zelt zu einer Luftblase zu schnüren und, daraufgestützt, den Fluß zu überqueren. Aus eigenem Erleben schildert Oleg Kuwajew die gefahrvolle und aufopferungsvolle Arbeit sowjetischer Geologen auf der Tschuktschenhalbinsel. Unter außergewöhnlich harten Bedingungen, vielen Entbehrungen ausgesetzt erkunden einige Geologengruppen in ständigem Kampf mit den Widrigkeiten der unwirtlichen Tundra die Goldfelder Sibiriens. Kuwajew zeigt Arbeit und Leben seiner Helden und setzt sich mit Methoden der Leitung auseinander. Eindrucksvoll gestaltet er Vertreter verschiedener Leitungsebenen. Gold und Zinn sind Symbole ihrer Auseinandersetzungen. Oleg Kuwajew wurde 1934 im Gebiet Kostroma geboren. Er studierte am Moskauer Institut für Geologische Erkundungsarbeit und war dann im Nationalen Gebiet derTschuktschen, besonders an der Kolyma, sowie in der Arktis tätig. Er starb 1975."
241. Le Clézio, Jean-Marie G.: Der Goldsucher. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1989. S. 317 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 3353001980
Bestell Nr.: 25448 10,00 €
Aus d. Franz. von Rolf u. Hedda Soellner. ; "Mauritius am Ende des vorigen Jahrhunderts. Hier, in einer weitläufigen Besitzung am äußersten Zipfel der Insel, wächst Ale-xis, der Ich-Erzähler, zusammen mit seiner Schwester Laura auf, umgeben von einer üppigen, sinnenberauschenden Natur, fernab von den Gesetzen der zivilisierten Welt. Der Ruin des Vaters setzt diesem traumhaften Zustand jäh ein Ende, die Familie muß in die Stadt übersiedeln. Für Ale-xis ein bedrückendes Exil, dem er so bald wie möglich zu entfliehen sucht. Nach dem Tod des Vaters schifft er sich auf einem englischen Schoner ein, ausgerüstet mit den vergilbten Plänen und Geheimdokumenten eines unbekannten Korsaren, der vor Urzeiten einen wertvollen Schatz auf einer benachbarten Insel vergraben haben soll. In Rodriguez, der vermeintlichen Schatzinsel, geht Alexis an Land, verbringt dort Monat um Monat, Jahr um Jahr, verbissen nach dem verborgenen Schatz schürfend, besessen von der Idee, damit sein zerstörtes Kindheitsparadies zurückkaufen zu können. Er begegnet Uma, einer jungen Frau aus dem Stamm nomadisierender Eingeborener, sie wird, ein paar Jahreszeiten lang, seine Gefährtin, den Schatz aber findet er nicht. Ganz allmählich erst -dazwischen liegen die »toten Jahre« des ersten Weltkrieges, dem er sich freiwillig angeschlossen hatte, liegt der Tod seiner Mutter - erkennt Alexis, der »Goldsucher«, daß seine Suche vergeblich, das Gold ein Phantom ist, und er erinnert sich der Worte, die Uma einst zu ihm sagte: »Das Gold ist nichts wert, man muß keine Angst vor ihm haben, es ist wie.die Skorpione, die nur den stechen, der Angst 'hat.« Le Clezio, inspiriert von den Schriften seines Großvaters, der tatsächlich lange Jahre als »Goldsucher« auf Rodriguez zubrachte, greift in seinem Roman das uralte Motiv der Schatzsuche auf. Doch was sich zunächst wie ein spannungsreicher Abenteuerroman ä la Stevenson liest, ist zugleich eine Absage an ihn."
242. Rice, Elmer: Menschen am Brodway. Roman. Berlin : Verlag Volk und Welt,, 1962. S. 543 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag mit Randläsuren
Bestell Nr.: 25447 5,00 €
"Eine prunkende Straße, gebadet im Glanz von Millionen elektrischer Lampen und in grellbuntem Neonlicht, das zuckend, flimmernd und rotierend die neuesten Erzeugnisse Hollywoods, Kaugummi, Bier und Treibstoff anpreist; stik-kige Auspuffgase Zehntausender Autos; auf den schmalen Gehsteigen ein endloser Strom von Vergnügungssuchenden — der Broadway bei Nacht. Hinter dieser schillernden, gleißenden Fassade dehnen sich vornehme Villenviertel, einfache Wohngegenden und Slums, leben reiche Nichtstuer und hungernde Arbeitslose, extravagante Schauspieler und müde Angestellte, Dirnen und Gerechtigkeitsfanatiker, kleine und große Verbrecher . . . Da ist die Millionärsfamilie Coleman — die Mutter notorische Trinkerin, ein Sohn Quartalssäufer, der andere ein haltloser Verschwender . . . Da ist die strohdumme, aber raffinierte Tingeltangeltänzerin Ruby Cecil, der ein geschickter Manager zu Reichtum und gesellschaftlichem Ansehen verhilft... Da ist auch Gay, der jüngste, völlig aus der Art geschlagene Coleman, ein Mann mit gesundem Menschenverstand, der sich nicht scheut, öffentlich gegen die herrschenden Mißstände aufzutreten und sich zusammen mit seiner klugen, warmherzigen Braut und einer Anzahl Gleichgesinnter für eine Besserung der sozialen Verhältnisse einzusetzen . . . Und da sind viele Menschen wie der Elektriker Matt Mc-Laughlin und seine junge Frau, die hart für ihr Brot arbeiten müssen und die bereit sind, seihst das wenige, was sie verdienen, aufs Spiel zu setzen, wenn es darum geht, für ihre Bechte zu kämpfen. *Eimer Beizenstein (Pseudonym Eimer Rice) wurde am 28. September 1892 in New York City geboren und wandte sich nach dem Jurastudium einer ausgedehnten Tätigkeit als Dramatiker, Romancier und Regisseur zu. Rice war führendes Mitglied zahlreicher Dramatiker- und Autorenver-einigungen und zeitweilig Vizepräsident des internationalen PEN-Klubs. Er schrieb fast dreißig Dramen, von denen „Das Verhör" (1914), „Die Rechenmaschine" (1923) und „Straßenszene" (1929; Pulitzer-Preis) die bekanntesten sind, und veröffentlichte drei Romane."
243. Lewin, Waldtraut: Ein Kerl, Lompin genannt. Roman. Berlin : Verlag Neues Leben, 1989. S. 469 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar 3355008370
Bestell Nr.: 25446 4,00 €
"Die friedliche Stadt Göppingen hat einen neuen Bürger in ihren Mauern. Dieser Kantor und Schulmeister ist ein weitgereister Mann; er hat sich auf den Kriegsschauplätzen Europas herumgetrieben und war als Heerpauker, Trompeter und Gaukler zwischen Wien und Buda unterwegs, kennt sogar das Türkenreich. Hier in Göppingen hofft er Ruhe zu finden und wünscht sich, daß seine Erlebnisse nur noch Stoff für die abenteuerlichen Bücher bilden, die er zu schreiben beginnt. Vergessen will er auch die hochmütige und laszive Ilonka, zu der er eine wilde Leidenschaft empfand. Eines Tages aber holt ihn seine Vergangenheit ein. Ilonkas Bruder, ein heruntergekommener Adliger und gefährlicher Landstörzer, ist der erste Bote eines Unheils, das über das schwäbische Land hereinbricht: Kaum sind die Türken vor Wien geschlagen, da fallen die Franzosen mordend und sengend in Baden-Württemberg ein."
244. Benhedouga, Abdelhamid: Südwind. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1966. S. 441 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25418 6,00 €
Aus dem Arabischen ins Französiche übertragene Ausgabe: Le vent du sud <dt.> Aus d. Franz. von Ortrud u. Bernd Schirmer. ; "Naf issa hat sich an ihren Zufluchtsort zurückgezogen, eine winzige Kammer mit Bett, Truhe, Tisch und Holzschemel. Ihr graut vor der Öde dieser Sommerferien, die sie in ihrem abgelegenen Dorf am Rande der Berge verbringen muß. Sie darf das Haus nicht verlassen, ein wenig Abwechslung bieten nur die Besuche der alten Töpferin Rahma, in deren Keramik die Geschichte des Dorfes geschnitten ist: Typhus, Dürre, Hungersnöte. Gewöhnt an das ungezwungene Leben in Algier, wo sie zur Schule geht, kann sich Nafissa nicht mehr in die strengen Bräuche des Dorfes fügen. Bücher und Zeitschriften hat sie in ihrem Zimmer gestapelt, aber die helfen kaum, mit der lastenden Stille fertigzuwerden. Sehnsüchtig erwartet sie das Ende der Ferien, die Rückkehr nach Algier. Doch böse Überraschungen stehen Nafissa bevor. Das junge Mädchen gerät in diesem Sommer in Konflikt mit den noch kaum angetasteten Traditionen, die das Leben der algerischen Frau, vor allem auf dem Lande, in Fesseln zwingen. Verzweifelt wehrt sie sich gegen eine Entscheidung, die gegen ihren Willen getroffen wurde und an der ihre Träume, ihre Hoffnungen zu zerbrechen drohen. Abdelhamid Benhedouga, 1925 in Mamoura bei Setif geboren, studierte in Constantine und Tunis. Zu den bislang wenigen Autoren seines Landes zählend, die arabisch schreiben, verfaßte er mehrere Hörspiele, veröffentlichte einen Roman (Algerien zwischen Vergangenheit und Gegenwart, 1958) und zwei Erzählungsbände (Algerische Schatten, Beirut 1960; Die sieben Strahlen, Tunis 1960). Südwind (1975) ist der erste Roman in arabischer Sprache, der aktuelle soziale Probleme der algerischen Revolution gestaltet. Er wurde bei einem Preisausschreiben des algerischen Kultur- und Informationsministeriums anläßlich des 10. Jahrestages der Unabhängigkeit mit dem Hauptpreis ausgezeichnet und anschließend verfilmt."
245. Cramer, Heinz von: Die Konzessionen des Himmels. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1980. S. 518 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag mit leichten Randläsuren
Bestell Nr.: 25416 5,00 €
Mit e. Nachw. von Heidrun Loepe. ; "Zu Beginn des 16. Jahrhunderts überquert an einem sonnigen Tag ein funkensprühender Feuerball den Himmel über dem Meer. Die Passagiere des Dreimasters „Aurora", Angehörige aller staatstragenden Schichten der spanischen Feudalgesellschaft, ahnen nicht, was ihnen bevorsteht: Tage später kommt orkanartiger Sturm auf, das Schiff zerschellt an einem Kap. Zwar können sich viele der Schiffbrüchigen auf das nahe Festland retten, betreiben aber mit ungewollter Konsequenz ihren Untergang, weil keiner aus seiner gesellschaftlichen Rolle auszusteigen vermag, die im Kampf mitden bloßen Naturgewalten völlig sinnlos geworden ist... Der Häuptling eines Zigeunerstammes will seine Leute sicher nach Ägypten führen, wo er ein von Verfolgung freies Leben erhofft. Doch diese Flucht — es sind die Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg — wird für das „freieste Volk unter der Sonne" zum Verhängnis. Den Zeichen des Himmels in Gestalt einer nebelhaften Erscheinung folgend, geraten die Zigeuner von einer Gefahr in die andere. Das unbedingte Festhalten an den strengen Riten und Gebräuchen erweist sich als Schwäche im Kampf mitden Verfolgern und Mordbrennern, es unterhöhlt den Zusammenhalt und führt zur völligen Vernichtung des Stammes ... In der Mitte des 20. Jahrhunderts berichten Eingeborene im australischen Busch, über und über mit Brandwunden bedeckt, dem seit dreißig Jahren dort amtierenden katholischen Missionar von einem seltsamen Vorfall: ein Feuergott sei am Himmel erschienen, in eine mächtige Rauchwolke gehüllt. Der Pater erforscht die Ursache und macht sich allein auf den Weg, um bei den zuständigen Behörden seines Landeseine Einstellung der Atombombenversuche in der Nähe menschlicher Ansiedlungen zu erwirken. Er wird von Instanz zu Instanz geschickt und lerntauf diese Weise den perfektionierten Machtapparat der imperialistischen Gesellschaft kennen. Entsetzt muß er feststellen, daß die sinnentleerte Hierarchie seine humanitäre Aktivität in Ohnmacht verwandelt: Er wird eines ihrer Opfer... Drei in sich geschlossene parabelhafte Erzählungen variieren in diesem Buch das Thema der Gefährdung des Menschen in Grenzsituationen und verknüpfen sich zum Roman. Menschliches Leid und Versagen haben hier ihre Ursache in der als „Konzessionen des Himmels" hingenommenen staatlich sanktionierten Ungleichheitund Unfreiheitinder Ausbeutergesellschaft, die in zugespitzten Auseinandersetzungen mit der Natur oder einer feindlichen Umwelt zur existenzbedrohenden Fessel werden. Spannungsreich und mit phantastischen Elementen durchsetzt, verwoben durch eindringliche, teils dokumentarische Schilderungen der Wirkung moderner Massenvernichtungsmittel und Manipulationsmechanismen, lassen diese Erzählungen keinen Zweifel an ihrer warnenden Zielrichtung: Der Imperialismus als gefährlichstes Stadium der Ausbeuterordnung mit seiner konzessionierten Scheindemokratie wird im Zeitalter der Atombombe als Gefahr für die gesamte Menschheit angeprangert. Heinz von Gramer, Schriftsteller aus der BRD, wurde 1924 in Stettin geboren. Nach dem Abitur studierte er Musikwissenschaften in Berlin. Er arbeitete als Funkregisseur, Dramaturg und Librettist. Seit 1953 lebt er auf der Insel Procida im Golf von Neapel. Werke: „San Siverio" (Roman, 1956), „Die Kunstfigur" (Roman, 1958), „Die Konzessionen des Himmels" (Roman, 1961), „Leben wie im Paradies" (Erzählungen, 1964), „Der Paralleldenker" (Roman, 1968), Hörspiele, Libretti."
246. Bioltschew, Bojan: Sommerliches Intermezzo. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1985. S. 250 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar, Schutzumschlag mit leichten Randläsuren
Bestell Nr.: 25415 8,00 €
Aus d. Bulgar. von Renate Bogdanowa. ; " In der Arbeit ist er unerreichtes Vorbild, selbst wenn er es mit der Disziplin nicht immer so genau nimmt, und auch am Feierabend, den die Kipperfahrer bei reichlich Alkohol und phonstarker Diskomusik verbringen, gibt er meist den Ton an: Wassil Kolew (30), der Tausendsassa, der Don Juan mit dem ebenso rauhen wie unwiderstehlichen Charme, der Weltverbesserer, der sich so intensiv um die Probleme anderer Menschen kümmert, daß ihm das eigene Leben zu entgleiten droht wie die Straße unter den Rädern seines Siebenundzwanzigtonners. Eine Kupfermine irgendwo in Bulgarien, fernab jeglicher Zivilisation, unter der brutalen Glut der südlichen Sonne, ist der Schauplatz dieses Romans, der ungeschminkt die Realität des Arbeitsalltags wiedergibt und in dem es um mehr geht als um eine Liebesgeschichte aus unseren Tagen." ; "Der bulgarische Schriftsteller Bojan Bioltschew wurde 1942 in Sofia geboren. Er studierte polnische Philologie an der Jagiellonen-Universität zu Krakow und arbeitet gegenwärtig als Dozent für polnische Literatur an der Sofioter Universität. Bisher veröffentlichte er Erwachen (Erzählungen), 1975, Der Saphir (Novellen), 1979, Sommerliches Intermezzo (Roman), 1981, Der Saturnring (Roman), 1983. Bojan Bioltschew ist auch als Verfasser von Fernsehspielen hervorgetreten, und zwar Eine Männergeschichte (1973), Der Krieg geht heute zu Ende (1978)."
247. Sloboda, Rudolf: Das Mißverständnis. Roman. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1984. S. 153 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25413 5,00 €
Aus dem Slowakischen von Barbara Zulkarnain.
248. Iskander, Fasil: Mein Onkel brav und bieder. 1. Aufl. Berlin : Verlag Volk und Welt, 1978. S. 422 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25412 8,00 €
Hrsg. von Edel Mirowa-Florin. Aus dem Russischen. ; "Brav und bieder ist der Onkel, das stimmt — doch nur, solange ihn niemand schikaniert. Darin aber entfaltet das Bürschchen von Neffe (das Kindheits-ich des Autors) eine enorme Erfindungsgabe, inspiriert vom Überlegenheitsdünkel des Stärkeren. Denn schwächer ist der Onkel: schwachsinnig. Seine Schrullen sind das gefundene Fressen für die Lachlust des naiv Erbarmungslosen. Manchmal allerdings hört der Spaß auf, da wird der abchasischen Sippschaft angst und bange, etwa wenn Onkelchen aufs kleinstädtische Monumentaldenkmal zeigt oder aufs immer gleiche Großformatporträt in den Zeitungen, beglückt von einer Entdeckung: „Das bin ich!" Wichtiges aus den sechzehn Geschichten, die uns der Autor von sich und seiner kaukasischen Welt erzählt, ist hier angedeutetbeisammen: Iskander— der warmherzige Menschenkenner, dessen psychologisches Naturtalent manch gelehrsamen Tiefenpsychologen in den Schatten stellt, doch weit mehr noch: Iskander — der Humorist mit einem lachenden und einem ernsten Auge, der seinen kritischen Witz einem höheren Sinn unterstellt: der beim eigenen Ich beginnenden Forderung nach gesellschaftlicher Moralität.Daß bei diesem uns nahen Anliegen sich uns zugleich ein fernes buntes Land auftut, exotisch in seiner Flora und Fauna wie in der Unverwüstlichkeit seiner Bewohner, meist unvergeßlich originellen „Volkstypen", ist ein glücklicher Begleitumstand, der maßgeblich mitwirkt am Wesen und Reiz des Bandes. Fasil Iskander, Erzähler und Lyriker, geb. 1920 in Suchumi (Abchasische ASSR), heute in Moskau ansässig, publizierte seit 1952 mehrere Erzäh-lungs- und Gedichtbände sowie die Romane „Sandro aus Tschegem" (1973) und „Der Meeresskorpion" (1976). Seine Erstvorstellung in deutscher Sprache (die Erzählung „Das Sternbild der Ziegentur", >Volk und Welt Spektrum< 1968) wurde ein Publikumserfolg." ; Darin: Der Anfang. Übersetzt von Aljonna Möckel, Der Hahn. Übersetzt von Hannelore Freier, Klumparm. Übersetzt von Juri Elperin, Die Zeit der glücklichen Funde. Übersetzt von Aljonna Möckel, Der Großvater. Übersetzt von Liesbeth Hoffmann, Mein Onkel brav und bieder. Übersetzt von Hannelore Freier, Pflichten und Leidenschaften. Übersetzt von Renate Landa, Die verbotene Frucht. Übersetzt von Marlene Milack, Märtyrer der Bühne. Übersetzt von Hannelore Freter, Die dreizehnte Tat des Herakles. Übersetzt von Marlene Milack, Der Brief. Übersetzt von Renate Landa, Meine Miliz behütet mich, Übersetzt von Aljonna Möckel, Ein Engländer mit Frau und Kind. Übersetzt von Maria Riwkin, Forellenfang an Oberlauf des Kodor. Übersetzt von Klaus-Dieter Goll, Der Heilige See. Übersetzt von Marlene Milack, Die Jugend des Meeres. Übersetzt von Aljonna Möckel.
249. Lessing, Gotthold Ephraim: Nathan der Weise. Ein dramatisches Gedicht in 5 Aufzügen. Mit Einl. u. Anm. hrsg. von Thümen. Jaeger'sche Sammlung deutscher Schulausgaben für höhere Lehranstalten Nr 16. Leipzig Berlin : Jaeger, (1912). S. XXV, 165 8° , Halbleinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 25317 10,00 €
250. Herder, Johann Gottfried von: Herderbuch. Reisejournal - Shakespeare - Ossian - Aus den Horen (Homer ein Günstling der Zeit; Homer u. Ossian) in Auswahl hrsg. von J. Loeber. Deutsche Schulausgaben 30. 3. Aufl. Leipzig Dresden Berlin : Ehlermann, um 1908. S. 112 Kl.-8° , Leinen , Gutes Exemplar, Namenseintrag
Bestell Nr.: 25316 10,00 €
251. Smiles, Samuel: Pflicht, erläutert durch Beispiele des Mutes, der Geduld und Ausdauer. Bibliothek der Gesamtliteratur des In- und Auslandes. Halle Saale : Otto Hendel, um 1880. S. VII, 392 Kl.-8° , Paperback , Einriss am Rücken
Bestell Nr.: 25313 10,00 €
Duty <dt.> Dt. von F. Dobbert.
252. Dorpat, Draginja: Ellenbogenspiele. Roman. 7. Aufl. Hamburg : Merlin Verlag, 1968. S. 218 8° , Paperback , Gutes Exemplar, geringer Eckenbug
Bestell Nr.: 25305 4,00 €
253. Hoffmann, E. T. A.: Die Elixiere des Teufels. Nachgelassene Papiere des Bruders Medardus, eines Kapuziners. Herausgegeben von Werner Bergengruen. Mit 19 Illustrationen nach Walter Behrens. Wien : Bergland Verlag, o. J.. S. 428 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25302 5,00 €
254. Hanes, Øivind: Amerikanische Landmaschinen. Eine Liebesgeschichte. München : Luchterhand, 1995. S. 126 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Sehr gutes Exemplar 3630868592
Bestell Nr.: 25300 4,00 €
Amerikansk landbruk -dt- Aus dem Norweg. von Hinrich Schmidt-Henkel.
255. Weiss-Rüthel, Anton: Der verratene Soldat. Münchner Schriften. München : Pflaum, 1947. S. 48 8° , Original-Broschiert, Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25240 6,00 €
256. Ernst, Otto: Von kleinen und grossen Leuten. Engelhorns Roman-Bibliothek 22. Reihe. Band 7 (553). Stuttgart : Engelhorn, 1926. S. 158 Kl.-8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25238 6,00 €
257. Mora, Constancia de la: Doppelter Glanz. Die Lebensgeschichte einer spanischen Frau 6. Aufl. Berlin : Dietz, 1960. S. 759 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25237 5,00 €
Doble esplendor <dt.> Aus dem Span. übers. von Olla Ewert. ; Einleitung von Ludwig Renn, Erster Teil: Meine Kindheit im Spanien der Tradition, Zweiter Teil: Ehe: Lebenszweck der spanischen Frau, Dritter Teil: Das Erwachen Spaniens, Vierter Teil: „Lieber Witwe eines Helden als Frau eines Feiglings!" , Epilog: Es lebe die Republik! ; "Die Erinnerungen der Constan-cia de laMora geben einen tiefen Einblick in das Leben des spanischen Volkes und besonders der spanischen Frauen, die unter dem monarchistischen Regime ein mittelalterliches Dasein führten. Wie viele Mädchen der herrschenden Kreise wurde auch die junge Constancia de laMora, die aus dem spanischen Adel stammt, mit falschen Ehr- und Moralbegriffen von Kirche und Elternhaus in klösterlicher Abgeschiedenheit erzogen. Dennoch waren die fortschrittlichen und freiheitlichen Ideen stärker als alle Unterdrückung. Constancia de la Mora fand den Mut, Standesdünkel und falsche Moralbegriffe abzustreifen,eine unglückliche Ehe zu lösen und sich das Leben nach ihrem Sinne zu gestalten. Als das spanische Volk eine demokratische Republik wählte und daraufhin dem bewaffneten Überfall der eigenen und fremden Faschisten ausgeliefert wurde, stand auch die Autorin, zusammen mit ihrem weiten Mann, einem hohen Fliegeroffizier, auf der Seite der spanischen Republik. Mit außerordentlichem Verständnis für die Ereignisse schildert sie den Kampf ihres Volkes gegen den Faschismus und zeigt die Hintergründe, die zur Niederlage des demokratischen Spaniens führten. Voll starker Anteilnahme verfolgt der Leser die Leiden des in halbfeudalen Verhältnissen lebenden spanischen Volkes und seinen heroischen Freiheitskampf. Das Buch, ein hervorragendes Zeitdokument, bleibt aber doch in erster Linie das leidenschaftliche Bekenntnis einer tapferen Frau, ihrer Leiden, Liebe und Kämpfe."
258. Grillparzer, Franz: Ein treuer Diener seines Herrn. Trauerspiel in fünf Aufzügen. Cotta'sche Handbibliothek 6. Stuttgart Berlin : Cotta, (1902). S. 108 Kl.-8° , Broschiert , Gutes Exemplar, leicht belesen, gelegentlich Anstreichungen mit Bleistift
Bestell Nr.: 25236 6,00 €
Mit einem Nachwort von Heinrich Laube.
259. Grillparzer, Franz: Des Meeres und der Liebe Wellen. Trauerspiel in fünf Aufzügen. Cotta'sche Handbibliothek 7. Stuttgart Berlin : Cotta, (1902). S. 108 Kl.-8° , Broschiert , Gutes Exemplar, leicht belesen
Bestell Nr.: 25235 6,00 €
Mit einem Nachwort von Heinrich Laube.
260. Grillparzer, Franz: Der Traum, ein Leben. Dramatisches Märchen in vier Aufzügen. Max Hesse's Volksbücherei 19. Leipzig : Hesse, um 1900. S. 80 Kl.-8° , Broschiert , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25234 6,00 €
261. Charlot, Peter: Einer gegen alle. Das Vortragsbuch für den Allein-Unterhalter. Vortrags-Gedichte. Vortrags-Prosa. Vortrags-Szenen. -und abends wird gelacht! Bd. 1. Berlin : Bloch, um etwa 1950. S. 95 8° , Paperback , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25231 15,00 €
Darin: I. VORTRAGS-GEDICHTE: 1. Zentimeter-Sachen: Drama, Der Goetheforscher, Das Gespenst, Böse Menschen, 2. Halbmeter-Sachen: Historie von der Liebe in vier Kapitel, Des Vaters Mahnung, Die beiden Magister, Frauenlob, Maikätzchen, Was soll ich meiner Tante schenken? Elektrische Tragödie, Der gespenstische Reiter, Die Macht der Poesie, Die Schreckensnacht, 3. Meter-Sachen: Der bekehrte Vegetarier, Gedanken über die Nase, Was singen wir heut? 4. Parodien: Das Duell, Mittelalterliches Liebesdrama, Niedliches Mordgeschichtchen, Spanische Ballade, Die Prophezeiung, 5. Die Frauen haben das Wort: Mann, gib mir Geld !! Die Herren der Schöpfung, Der Schöpfung Meisterstück, Die weiblichen Waffen, Verzaubert, 6. Mundartliches: Berlin: Icke! Die Schrippe, Hast du mir lieb? Berliner Landpartie, Ostpreußen: De dammliche Lieb, Kennst du das Land? Mein Vater ist ein kleines Mannchen,Herbstlied eines Ostpreußen, Plattdeutsch: Grugliche Geschieht, De sokratische Method' , Wat sik de Kaustall verteilt, Sachsen: Ein Schul-Examen, Wien: Die verschiedenen Küsse, II. VORTRAGS-PROSA: 1. Zentimeter-Sachen: Eine Minute Unsinn, Lebensgeschichte des Don Carlos, Der Ahnen-Nachweis, Zum Schießen, 2. Halbmeter-Sachen: Die Geschichte vom Gehirn, Renntier Kniehase aus der Pappelallee, Zecher-Zoologie, Der Rollmops, Der Mensch als Bauwerk, 3. Die Frauen haben das Wort: Über die Laster der Männerwelt, Gardinen-Predigt, III. VORTRAGS-SZENEN: 1. Für einen Herrn: Der Übel größtes aber sind die Schulden, Ein teurer Schnaps, Seltsames aus der Naturwissenschaft, Die Schau der 25 Einmaligkeiten, 2. Klassische Parodien: Thema mit Variationen, Klassiker — modernisiert, 3. Die Frauen haben das Wort: Ludmilla Bitterlich über Männerliebe und Ehe, Mein Mann ist getürmt!
262. Krleza, Miroslav: Die Rückkehr des Filip Latinovicz. Roman. Begegnung. Wien Frankfurt Zürich : Büchergilde Gutenberg, (1969). S. 282 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25218 6,00 €
Povratak Filipa Latinovicza <dt.> Aus d. Serbokroat. von Klaus Winkler. Mit e. Nachw. von Milo Dor.
263. Krantz, Judith: Der Stern von Paris. Roman. 1. Aufl. München : Blanvalet, 1997. S. 511 8° , Pappband , Gutes Exemplar 3764500247
Bestell Nr.: 25214 4,00 €
Dt. von W. M. Riegel
264. Binding, Rudolf G.: Moselfahrt aus Liebeskummer. Novelle in einer Landschaft. Potsdam : Rütten & Loening, 1940. S. 44 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25211 4,00 €
Mit 9 Fotos
265. Caskel, Eva: Jenseits des Stromes. Hamburg Berlin : Deutsche Hausbücherei, (1954). S. 320 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25208 5,00 €
266. Riedel, Louis: Vugelsteller. Eine Geschichte in vogtländischer Mundart. (Vugtlänner Hausapothek. Folge 2, Bd. 1.) Plauen : Neupert, 1893. S. 124 Kl.-8° , Goldgeprägter Leineneinband , Kanten leicht berieben, Namenseintrag, wenige Seiten gering vergilbt
Bestell Nr.: 25202 35,00 €
267. Wahl, Hans (Hrsg.): Der Adjutant des Prinzen Louis Ferdinand. Ein Lebensbild aus den Befreiungskriegen. Der Liebhaberbibliothek 29. Band. 1. Aufl. Wimar : Kiepenheuer, 1916. S. 193 Kl.-8° , Pappband , Gutes Exemplar, eine Textseite leicht fleckig
Bestell Nr.: 25145 10,00 €
Mit 1 Portrait.
268. Braine, John: Denn die einen sind im Dunkeln. Roman. 1. Aufl. Bern Stuttgart Wien : Scherz, 1960. S. 287 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25095 4,00 €
269. Schubart, Arthur: Aus der Vogelschau. Gesammelte Glossen. München : Parcus, 1924. S. 335 8° , Paperback , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25079 20,00 €
Mit einem Portrait.
270. Mostar, Gerhart Herrmann: Richter sind auch Menschen. Behauptet und bewiesen. (Heidenheim) : Heidenheimer Verlagsanstalt, (1955). 8° , Leinen , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25078 8,00 €
Darin: DAS BISSCHEN LIEBE:Die geraubte Unschuld, Die Verschmähten, Der Hochzeitsbetrug, Das Ständchen, Florian vom Lande, Brief an Otto, Der Totenkopf, Sie ist zu fett für mich, Der Lebenswandel, ALTSTADT: Zwei blaue Augen, Rudi der Renaissancemensch, Die Setter, Max und Moritz, Höchst moralische Geschichte, Ferdinands Ehre, Athletensaga, Franzl und die Fremdenlegion, Lisawetha, DIE GROSSEN HERREN: Der Prinz von Hessen, Aus der Tübinger Chronik, Papa Schulte, Monsieur Pepont sammelte, KLEINE PINSCHER: 2 Gänse : 16, Der Mensch lernt niemals aus, Der gewalttätige Loisl, Udo der Schüchterne, Franz der Allwissende, Wilhelm der „Schäferhund" , Der nur schwäbische Gruß, Das Heiratsgeschäft, Beschlagnahmt, Wer hat den Fünfzigmarkschein? Irene, die Möblierte, Die schwarze Esther von Odessa, Die Probesitzung, VIECHEREIEN: Eine Seele von einem Hund, Wenn's halt pressiert, Tommy und der Bürgersteig, Wenn man Pussy vernehmen würde, Stachlige Geschichte, Aus den Memoiren einer Pfingstkuh, Susi.
271. Jürgens, Ludwig: Stadt im Seewind. Roman. Hamburg : Köhler, 1932. S. 318 8° , Leinen , Vorderschnitt minimal braunfleckig, sonst schönes Exemplar
Bestell Nr.: 25075 5,00 €
272. Jacobsen, Jens Peter: Frau Marie Grubbe Bilder aus dem 17. Jahrhundert. Der Quell. Eine Sammlung wertvoller Bücher aus alter und neuer Zeit 16. Leipzig : Otto Janke, 1937. S. 300 8° , Halbleinen , Schönes Exemplar, Namenseintrag
Bestell Nr.: 25074 5,00 €
"Marie Grubbe war einsam und ohne Mutterliebe aufgewachsen. In den Träumen ihrer ersten Jugend, an denen sie auch später noch lange festhielt, hatte sie geglaubt, der Mann, dem sie einmal angehören würde, müsse wie ein Held, wie ein Gott auf Erden sein, aus dessen Händen sie Gutes und Böses in Liebe und Ergebung hinnehmen könne. Das Erwachen aus diesen Träumen, die Berührung mit der Wirklichkeit wurde für sie zu einer Katastrophe, die schließlich zu einem ständigen Kampf ihrer träumerischen Natur gegen, alle Illusionen führte, und der sie von Stufe zu Stufe immer weiter hinab in ein wahres Inferno schleuderte. Sie, die einstige Gattin eines königlichen Prinzen, am Hofe geehrt und von allen wegen ihrer ungewöhnlichen Schönheit geliebt, findet schließlich die Erfüllung ihres Weibstums als Frau eines armseligen Roßknechtes und Fährmannes, in Not und Erniedrigung gereift, über sich selbst hinauswachsend zu erschütternder seelischer Größe. In diesem zur Zeit der dänischen Renaissance spielenden Roman spüren wir die Kraft der großzügigen Menschengestaltung Shakespeares und die in alle Feinheiten des Seelenlebens ein-dringende Analyse Flauberts. Ein Werk, das mit Recht zu den besten der Weltliteratur gezählt wird."
273. Kaden, Hermann Walter: Lockendes Land. Ein Sizilien-Roman. Leipzig : Otto Janke, (1940). S. 247 8° , Halbleinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 25073 8,00 €
274. Kent, Alexander: Duell in der Tiefe. Roman. München : Cormoran, S. 377 8° , Pappband , Schönes Exemplar 3517091332
Bestell Nr.: 25063 5,00 €
The deep silence -dt- Aus dem Engl. von Elisabeth und Gert Jeschonek.
275. Heinrich, Willi: Alte Häuser sterben nicht. Roman. Genehmigte Sonderausg. München : Schloss-Verlag, 1989. S. 343 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 3572039339
Bestell Nr.: 25062 5,00 €
"Im Frühjahr 1945, als der Krieg zu Ende geht und die Amerikaner bereits in Toulon gelandet sind, begegnen sich in einem halbverfallenen Dorf der französischen Alpen Menschen sehr verschiedener Herkunft, Strandgut des Krieges: zwei junge Schweizer, die in der deutschen Wehrmacht gedient hatten, weil sie glaubten, es sei ihre Pflicht als Europäer, gegen die Sowjets zu kämpfen; ein junger Russe, der zwischen die Fronten geraten ist; ein jüdischer Emigrant und seine 17jährige Tochter Hanna. Zu den Versprengten stößt auch ein französischer Dorfbürgermeister, den seine Landsleute der Kollaboration mit dem Feinde beschuldigen. In einer überaus eindrucksvoll geschilderten heroischen Landschaft kommt es zu Konflikten und bewaffneten Zusammenstößen. Denn die Gruppe hat sowohl die französischen Widerstandskämpfer wie die abziehenden deutschen Soldaten zu fürchten. Eine in ihrer Zartheit ergreifende Liebesbegegnung trägt in diese kompromißlos harte Männerwelt einen Hauch von Menschlichkeit Und Menschlichkeit ist es auch, die, nach einer dramatischen Zuspitzung, bei der es um Tod und Leben geht, den Roman versöhnlich ausklingen läßt."
276. Holmsten, Georg: Elisabeth von Österreich. Roman. Unter ausführlicher Würdigung der Mayerling-Affäre nach zeitgenössischen Quellenwerken. Berlin Düsseldorf : Deutsche Buchvertriebs- und Verlagsgesellschaft, 1952. S. 342 8° , Leinen , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 25036 4,00 €
Darin: Weltgeschichte im Chambre-separee, Prinzessin Sisi, „Gardeoffizier" Franz Joseph, Die große Liebe, Abschied von der Mädchenzeit, Kaiserin von Österreich, „Ich bin erwacht in einem Kerker!" , Krisen und Kriege, Der Kaiser von Mexiko, Elisabeth, die bezaubernde Frau, Eine Kaiserin auf Reisen, Der Wahnsinnstod des Bayernkönigs, Kronprinz Rudolf, Die Tragödie von Mayerling, Spätes Glück, Der tragische Tod der Kaiserin.
277. Lenz, Siegfried: So zärtlich war Suleyken. Edition Richarz. Bücher in grosser Schrift. 3. Aufl. Hameln : Niemeyer Hameln : Niemeyer, 1991. S. 188 Gr.-8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 3875858476
Bestell Nr.: 25007 8,00 €
Mit Illustrationen von Erich Behrendt.
278. Sejnin, Lev: Schatten der Vergangenheit. 2. Aufl. Berlin : Verlag des Ministeriums für Nationale Verteidigung, 1960. S. VII, 260 8° , Leinen , Gutes Exemplar, Einband gering fleckig
Bestell Nr.: 25006 6,00 €
Ins Dt. übertr. v. Viktor Gronfain.
279. Bredow, Ilse Gräfin von: Kartoffeln mit Stippe. Eine Kindheit in der märkischen Heide. Richarz-Geschenkbibliothek. Bücher in grosser Schrift. Hameln : Niemeyer, 1993. S. 247 Gr.-8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar 3875857682
Bestell Nr.: 25004 8,00 €
280. Moravia, Alberto: Die Römerin. Jahrhundert-Edition. Hundert Meisterwerke der modernen Weltliteratur. Gütersloh : Bertelsmann , (1994). S. 476 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Sehr gutes Exemplar
Bestell Nr.: 24969 6,00 €
Aus d. Italien. von Dorothea Berensbach.
281. Kempowski, Walter: Mark und Bein. Eine Episode. Buchgemeinschaftsausgabe, 1992. S. 236 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 24957 40,00 €
282. Ganghofer, Ludwig: Der Unfried. Edelweißkönig. Zwei Romane. Rastatt : Hestia, 1991. S. 476 8° , Pappband , Gutes Exemplar 3894572027
Bestell Nr.: 24950 4,00 €
283. Fontane, Theodor: Der Stechlin. Buchgemeinschaftsausgabe, 1998. S. 401 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 24949 6,00 €
284. Fontane, Theodor: Irrungen, Wirrungen. Roman. Liebesgeschichten der Weltliteratur. Herausgeber Marcel Reich Ranicki. Buchgemeinschaftsausgabe, 1998. S. 255 8° , Pappband , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 24948 6,00 €
285. Surminski, Arno: Kein schöner Land. Roman. Buchgemeinschaftsausgabe, 1993. S. 356 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 24946 8,00 €
"1945 flüchtet Ella Butkus mit ihrem zehnjährigen Sohn Hans vom »masurischen Wasser« zum »mecklenburgischen Wasser«. In der Sieben-Seen-Stadt Schwerin möchte sie bleiben. »Wer uns weiterschicken will, muß uns tragen.« Am Ufer des Lankower Sees wächst Hans Butkus auf. Im »schönsten deutschen Sommer« lernt er seine Eva kennen; als in Berlin die Mauer entsteht, wird die Tochter Claudia geboren. Später gerät er in Konflikt mit seinem Staat. Er wird verhaftet. Nach fünfzehn Monaten im Zuchthaus Waldheim kauft ihn der Westen frei. Er kommt nach Hamburg, findet Arbeit in einem Schiff ahrts-unternehmen, heiratet und bekommt eine zweite Tochter. Was er hundert Kilometer östlich zurückgelassen hat, wird ihm so fremd wie die Äußere Mongolei. Bis zum November 1989. In jenen Wochen des Aufbruchs kamen nicht nur lachende Gesichter über die Grenzen, auch die Ängste, die Fragen und Vorwürfe. Lügner dachten Tag und Nacht an die Wahrheit, Denunzianten lernten das Zittern, und Täter erwarteten das Klopfen der Opfer an der Haustür. Im März 1990, eine Woche vor der Volkskammerwahl, fährt Hans Butkus zu seiner Vergangenheit nach Schwerin. Er trifft Lieschen Lehm-kühl, auf deren Bauernhof die Flüchtlinge nach 1945 lebten, und seine erwachsene Tochter Claudia, nun Unterstufenlehrerin in der DDR. Und er trifft jenen Mann, der ihn nach Waldheim gebracht hat. Er will mit ihm abrechnen, ist aber zu keiner Tat fähig, nicht einmal zu einem Wort des Vorwurfs. Die persönliche Abrechnung zwischen Täter und Opfer findet nicht statt, wohl aber eine Abrechnung mit der traurigen deutschen Geschichte, mit der braunen und der roten Diktatur und dem ganzen menschenverachtenden Unheil dieses Jahrhunderts."
286. Ganghofer, Ludwig: Der Ochsenkrieg. Roman. Rastatt : Hestia, 1991. S. 478 8° , Pappband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 24940 4,00 €
"Aus einem Streit um das Weiderecht, der zwischen dem Amtmann Someier und dem Bauern Runotter entbrannt ist, entwickelt sich in Kürze ein regelrechter Krieg. Auch Someiers Sohn Lampert kann sich dem Konflikt nicht entziehen -obwohl er Runotters Tochter Julia Hebt. Ludwig Ganghofer (1855-1920) gehört zu den meistgelesenen Heimatdichtern unserer Zeit."
287. Lada, Josef: Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk in Bildern. 6. Aufl. Prag : Artia , Berlin : Eulenspiegel Verlag, 1978. S. 319 8° (22 x 21 cm), Pappband , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 24934 10,00 €
Nach d. Roman von Jaroslav Hasek
288. Rodik, Belinda: Der Triumph der Visconti. Roman. Bergisch Gladbach : Lübbe, 2003. S. 413 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Sehr gutes Exemplar 3785721145
Bestell Nr.: 24930 8,00 €
"Als der verhasste Herzog Filippo L Maria Visconti in einer Gewitternacht ums Leben kommt, rufen die Bürger von Mailand die Republik aus. Doch es gibt eine Erbin: Bianca Maria, die vom Herzog legitimierte uneheliche Tochter. Als Dreizehnjährige wurde sie mit dem Söldnerführer Francesco Sforza vermählt. Sforza rüstet ein Heer, um das Recht seiner Frau zu erzwingen. Bald steht er vor den Toren der Stadt. Wie wird das Volk von Mailand sich entscheiden? Dies alles und mehr hat der Künstler Bonifazio Bembo in den Spielkarten aufgezeichnet, die er nach dem Vorbild der trionfi, der großen Festumzüge, gestaltet hat: die Liebenden, den Turm, das Rad des Schicksals. Er allein weiß, was sie bedeuten. Da stößt er auf andere Karten, die nicht von seiner Hand stammen und deren Bilder eine andere Geschichte erzählen: Wer ist der Gehängte, wer der Teufel, der hinter allem steckt? Ein Rätsel, das Bonifazio lösen muss, weil nicht nur sein eigenes Leben davon abhängt, sondern auch das Schicksal von Bianca Maria. Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden in Oberitalien die ersten Tarot-Karten kostbare Blätter, mit Gold verziert, die auf den Inventarlisten der Fürsten als wertvolles Besitztum geführt werden. In dem ältesten Kartenspiel dieser Art, dem »Visconti-Sforza-Tarot«, finden sich Hinweise auf Personen und Geschehnisse jener Zeit. Die Geschichte, die sich dahinter verbirgt, hat Belinda Rodik in ihrem Roman auf brillante Weise rekonstruiert."
289. Bosetzky, Horst: Brennholz für Kartoffelschalen. Roman eines Schlüsselkindes. Buchgemeinschaftsausgabe, 1999. S. 379 8° , Pappband , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 24923 7,00 €
"Manfred ist ein Schlüsselkind. Die Mutter arbeitet, der Vater ist in russischer Kriegsgefangenschaft und Manfreds Welt ist das Berlin der ersten Naehkriegsjahre - eine karge und oftmals bedrohliche Welt, aber auch eine Welt voller Aufregung und Abenteuer. Horst Bosetzky - unter dem Kürzel »ky« als Krimiautor ein Begriff - hat den Roman der Nachkriegszeit geschrieben."
290. Schröer, Gustav: Die Bauern von Siedel. Roman. Der Freibauer. Roman. Rosenheim : Rosenheimer Verlagshaus, 2007. S. 413, 222 8° , Pappband , Sehr gutes Exemplar 3475539098
Bestell Nr.: 24921 15,00 €
Die Bewohner der Gemeinde von Siedel leben zurückgezogen vom Stadtleben und vermeiden jeglichen Kontakt zur „Außenwelt". Kleinere und größere Streitereien um Land und Vieh sowie Konkurrenzkampf und Machtspiele bestimmen den Alltag. Doch plötzlich wird das relativ friedliche Leben der Bauern von Siedel durch den Krieg erschüttert. Im Angesicht von Hungersnot und persönlichen Verlusten rücken die Liebe und der Zusammenhalt zwischen den Menschen wieder in den Vordergrund und spenden Trost in dieser harten Zeit. ; Im beschaulichen Dorf Rehbach festigen sich die Bande zwischen Hanna und Karl. Ehe das junge Glück jedoch besiegelt werden kann, ruft der Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges den Bräutigam in den Kampf. Die Nachricht von seinem angeblichen Tod lässt die Freibauerntochter in Depressionen verfallen. Als Karl plötzlich aus der Fremde heimkehrt, scheint einer Eheschließung zwischen den beiden nichts mehr im Weg zu stehen. Doch der Weg zu ihrem Glück ist steinig."
291. Finster, Ernst: Wolfsjahre. Kulturgeschichtlicher Roman. 2. Aufl. Leipzig : Prisma, 1977. S. 291 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag leicht berieben
Bestell Nr.: 24914 12,00 €
Mit Illustrationen von Christa Jahr. ; "Bunt ist der Reigen der Gestalten, die dieser Roman über die 20er Jahre des Dreißigjährigen Krieges dem Leser vorstellt. Da ist der böhmische Theriak-händler Jan Chibaczek, der die Geschehnisse der Politik und des Krieges zu deuten weiß und bei allem, was da an Gutem und Bösem geschieht, dabei ist, der Hüttenvogt Thim. der um seine Sabine freit und sie nach manchen Wirrnissen auch erhält der Bauermeister von Dalena, der stets zur rechten Zeit den rechten Rat zur Hand hat, oder der als Seegraf verdächtigte Jörg Pfeiffhaus, der sein Unwesen treibt. Sie alle werden mit dem Einmarsch der Wallenstein-sehen Truppen in das Gebiet des ehemaligen Erzstiftes Magdeburg konfrontiert, mit der Furie des Krieges, die in das Gesicht des friedlichen Landes tiefe Wunden schlägt. Wie werden sie überleben? Haben sie den Mut, dem grausamen Schicksal die Stirn zu bieten und sich zu wehren gegen die marodierende Soldateska? Der Autor hat in alten Chroniken geforscht und das turbulente Geschehen weniger Jahre in dichterischer Freiheit und mit einem Schuß behäbigen Humors dargestellt. Der Leser ist gefesselt von der abenteuerlichen Historie und beeindruckt von ihrer poetischen Wahrhaftigkeit."
292. Nowak, Claus: Alaska-Trip. Abenteuerroman. Halle Leipzig : Mitteldeutscher Verlag, 1985. S. 191 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar, Schutzumschlag mit geringen Randläsuren
Bestell Nr.: 24911 4,00 €
"Zwei Männer sind unterwegs in der Tundra Alaskas: Carter, Sohn einer Indianerin, der Reiseführer, und der amerikanische Forscher David Hertzberg, der seine Karriere der Entwicklung und Beobachtung chemischer Kampfstoffe verdankt, den seine Erinnerungen nicht mehr loslassen. Er war beim Contergan-Prozeß dabei, sah die Vernichtung von Urwaldlandschaft in Vietnam, protokollierte die Seveso-Ereignisse, hörte von geheimnisvollen Lagern in Israel. Es beunruhigen ihn diese Tage, die gedacht waren als harmloser Urlaub, durch das allmähliche Begreifen von Schuld immer mehr. Da ereignet sich, weiter im Norden, eine schreckliche Explosion. Carter und Hertzberg versuchen sich zurückzuschleppen — bis es zur letzten Abrechnung kommt, als Bread-law erscheint, der sie als Versuchsobjekte betrachtet... Dieses Buch, ebenso spannend wie aufschreckend, will Stellung beziehen zu den uns alle bewegenden Fragen von Krieg und Frieden, zu der Frage: Was wäre, wenn?, aber auch: Was ist schon?"
293. Zweig, Stefanie: Nirgendwo in Afrika. Autobiographischer Roman. Buchgemeinschaftsausgabe, 1995. S. 383 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 24905 4,00 €
"Kenia ist der Schauplatz dieses autobiographischen Romans über eine jüdische Familie aus Oberschlesien. Walter Redlich aus Leobschütz rettet sich erst 1938 nach Ostafrika und kann noch im letzten Augenblick seine Frau Jettel und seine fünfjährige Tochter Regina nachholen. Walter ist entschlossen, ein neues Leben in dem Land zu beginnen, das ihn und diesen kleinen Teil der Familie vor dem Schlimmsten bewahrte. Was ihm, der an seiner Liebe zu Deutschland leidet, nicht gelingt, glückt seiner Tochter Regina. Sie verfällt sehr rasch dem Zauber Afrikas, der überwältigenden Natur, den Menschen mit ihren Riten und Überlieferungen, die ihr zu Freunden werden, wie auch die Tiere ihre einzigen Spielgefährten sind. Auf der einsamen Farm wird Owour, der Hausboy, zum Freund und zur Stütze der Familie. Walter wird zum Militär eingezogen, und Regina besucht das Internat, sehnsuchtsvoll die Ferien erwartend, die sie mit den Eltern in einem kleinen Zimmer im ehemaligen Nobelhotel Hove Court verbringt. Das Hotel ist zum Fluchtpunkt europäischer Emigranten geworden, einem eigenen Kosmos unterschiedlicher Existenzen, die ihre feudalen Erinnerungen gegen die trostlose Gegenwart setzen. 1946 erfüllt sich dann Reginas sehnlichster Wunsch, als Bruder Max geboren wird. Jetzt aber will Walter endgültig zurück nach Deutschland... Stefanie Zweig wanderte 1938 mit ihren Eltern nach Ostafrika aus und verlebte ihre Kindheit auf einer Farm. 1947 kehrte die Familie nach Deutschland zurück."
294. Zweig, Stefanie: Irgendwo in Deutschland. Autobiographischer Roman. Buchgemeinschaftsausgabe, 1996. S. 334 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Schönes Exemplar
Bestell Nr.: 24901 4,00 €
"Walter, Jettel, Regina und Max kommen 1947 auf dem im Krieg zerstörten Frankfurter Hauptbahnhof an. Ohne Wohnung, ohne Freunde, ohne die lebenswichtigen Beziehungen, die ein Mensch braucht, um satt zu werden. Die Familie hat keinen guten Start im Frankfurt der Trümmer, des Hungers und der Not. Menschen, die um das tägliche Brot kämpfen, haben kein Verständnis für die, die freiwillig aus dem vermeintlichen Paradies zurück in die Hölle gekommen sind. Und doch gibt es die kleinen Freundlichkeiten, die Zufälligkeiten, die warme Suppe, serviert von einer Frau, deren Wohnung soeben beschlagnahmt wurde. Als Walter sich als Anwalt niederläßt, nimmt auch er am beginnenden wirtschaftlichen Aufschwung teil, er ist zufrieden, scheint glücklich. Doch wenn Walter von Heimat spricht, meint er Oberschlesien und besucht die Freunde seiner Jugend. Manchmal geht er auch mit seinen Gedanken auf Safari nach Afrika. Dann singt er seinem in Nairobi geborenen Sohn Suaheli-Lieder vor und ahnt, daß auch seine Tochter Afrika nie vergessen kann."
295. Grass, Günter: Unkenrufe. Eine Erzählung. Buchgemeinschaftsausgabe, 1992. S. 299 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 24900 6,00 €
296. Surminski, Arno: Grunowen oder Das vergangene Leben. Roman. Buchgemeinschaftsausgabe, 1989. 347 8° , Pappband mit Schutzumschlag , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 24897 4,00 €
297. Björnson, Björnstjerne: Ausgewählte Erzählungen in 2 Bd. 1. Aufl. Rostock : Hinstorff, 1980. S. 374, 313 8° , Leinen mit Schutzumschlag , Gute Exemplare
Bestell Nr.: 24893 12,00 €
Bjørnson, Bjørnstjerne *1832-1910* ; Darin: Thrond, Gefährliches Stelldichein, Synnove Solbakken, Der Bären Jäger, Arne, Ein fröhlicher Bursche, Eisenbahn und Friedhof, Das Fischermädchen, Treue, Der Falbe, Ein Lebensrätsel, Der Brautmarsch. ; "Im Werk Björnstjerne Björnson nimmt die Kurzprosa einen wesentlichen Platz ein. Knapp zwanzig Jahre seines dichterischen Schaffens umfassen die in dieser Ausgabe versammelten zwölf Erzählungen, die in chronologischer Anordnung vorgestellt werden. Sie handeln vorwiegend im ländlichen Milieu, sah doch Bj0rnson im norwegischen Bauern den Bewahrer der Nation. In einem Stil, der sowohl der Saga als auch dem Volksmärchen verpflichtet ist, schildert der Dichter lebensechte Charaktere seiner Heimat, die sich inmitten noch urwüchsiger Gemeinwesen bewähren müssen und ihr Lebensglück oft nur durch Mut und Tatkraft ertrotzen können. Doch eine neue Zeit, das kapitalistische Zeitalter, kündigt sich bereits an, und nicht jeder versteht es, wie Arne oder Hans Haugen, über die Grenzen des eigenen Kirchspiels hinauszuschauen. In allen Erzählungen wird die Natur des norwegischen Gebirgslandes in das Geschehen einbezogen, und ihre eindrucksvolle Gestaltung zeugt von Björnsons poetischer Meisterschaft. Ein Nachwort informiert über Leben und Schaffen des ersten Nobelpreisträgers Nordeuropas und interpretiert die vorliegenden Erzählungen vor dem Hintergrund der nationalen Besonderheiten Norwegens."
298. Tobote, Heinz: Zu B'fehl! Die Geschichte einer scheuen Liebe. Berlin Wien : Ullstein, 1915. S. 445 8° , Leinen , Einband und Schnitt fleckig, schiefgelesen, Eintragungen auf Vorsatz
Bestell Nr.: 24824 4,00 €
299. Roth, Hildegard: Der Teufel. Kleine Drei Birken Bücherei 13. Berlin Buxtehude : Hübener, 1947. S. 47 Kl.-8° , Paperback , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 24811 6,00 €
Mit Federzeichnungen von Ewald Meyer.
300. Barthel,, Ludwig Friedrich: Knabe Reim. Reim stirbt. Die Mutter. Dichter der Gegenwart 10. München : Kösel & Pustet, 1933. S. 47 8° , Pappband , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 24786 12,00 €
301. Weigand, Wilhelm: Der Musikantenstreit. Der Ring des Prätendenten. Dichter der Gegenwart 2. München : Kösel & Pustet, 1933. S. 47 8° , Pappband , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 24783 8,00 €
302. Müller, Phoebe: Sommer der Ratten. Erzählung. Reihe Fragmente 5. 1. Aufl. Karlsruhe : Literarische Gesellschaft, 1994. S. 17 8° , Broschur , Sehr gutes Exemplar 3930314045
Bestell Nr.: 24781 6,00 €
Erschienen zur Lesung am 11. Mai 1994 im Oberrheinischen Dichtermuseum.
303. Kühn, Matthias: Taschengeld. Morselli. Zwei Erzählungen. Reihe Fragmente 3. 1. Aufl. Karlsruhe : Literarische Gesellschaft, 1994. S. 18 8° , Broschur , Sehr gutes Exemplar 3930314029
Bestell Nr.: 24780 6,00 €
erschienen zur Lesung am 1. März 1994 im Oberrheinischen Dichtermuseum
304. Ditscheva, W.: Charly. Die Lebensphilosophie eines bulgarischen Straßenhundes. um 1995. 8° , Paperback , Gutes Exemplar 9528284758
Bestell Nr.: 24778 10,00 €
Aus dem Bulgarischen von Wolfgang Lüpcke. ; Mit zahlr. Fotos.
305. Bertololy, Paul: Die Verfemten. Erzählung. 1. Aufl. Karlsruhe : Volksbund für Dichtung, 1948. S. 150 8° , Paperback , Gutes Exemplar mit geringen Gebrauchsspuren
Bestell Nr.: 24775 5,00 €
. Gabe an die Mitglieder. ; Paul Bertololy 1892 Frankenthal, Pfalz - 1972 Lembach, Elsass, deutscher Arzt und Schriftsteller.
306. Wege, Lotte: Kirke. Antike Capriccios. Hamburg : Mölich, 1948. S. 80 8° , Pappband , Gutes Exemplar, Einband leicht berieben
Bestell Nr.: 24768 6,00 €
307. Forster, Maria: Die Wiege. Zeulenroda : Sporn, 1941. S. 58 8° , Paperback , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 24761 6,00 €
308. Gäng, Richard: Rosina. Novelle. Volksbund für Dichtung. Gabe an die Mitglieder 27. Karlsruhe : Müller, 1952. S. 95 8° , Paperback , Gutes Exemplar
Bestell Nr.: 24759 8,00 €
Antiquariat Liberarius
